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Lokführer stirbt bei Frontalzusammenstoß

Ein Toter und 35 Verletzte - das ist die schreckliche Bilanz nach der Kollision zweier Regionalzüge in der Schweiz. Wie die beiden Züge auf dasselbe Gleis geraten konnten, ist noch völlig unklar.

In der Schweiz sind bei einem Zugunglück am Montagabend ein Mensch getötet und 35 weitere verletzt worden. Stunden nach dem Unfall im Kanton Waadt bargen Rettungskräfte am frühen Dienstagmorgen die Leiche eines Lokführers, wie die Schweizer Nachrichtenagentur SDA unter Berufung auf die Kantonspolizei meldete. Der Mann war beim Zusammenstoß seines Zuges mit einer zweiten Regionalbahn im Wrack seines Triebwagens eingeklemmt worden.

Die beiden Regionalzüge waren am Montagabend um 18.45 Uhr in der Ortschaft Granges-près-Marnand frontal zusammengestoßen. Zu der Kollision kam es, als ein Zug in Richtung des dortigen Bahnhofs rollte, während ein anderer gerade von dort abfuhr.

Bergungsarbeiten bis in den Morgen

Wie die beiden Züge der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf dasselbe Gleis geraten konnten, blieb zunächst unklar. "Das war ein enormer direkter Aufprall", sagte ein Augenzeuge im Schweizer Fernsehen. Bilder im Internet zeigten die ineinander verkeilten Antriebswagen. Der Bahnverkehr zwischen Moudon und Payerne wurde unterbrochen.

26 Verletzte wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die übrigen wurden noch an der Unfallstelle versorgt. Sie erhielten auch psychologische Unterstützung. Alle 46 Insassen des Zuges waren Schweizer.

Dutzende Helfer waren im Scheinwerferlicht bis in die frühen Morgenstunden mit Bergungsarbeiten beschäftigt. Die Bahnlinie zwischen Lucens und Payerne sollte laut SBB voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt bleiben.

Mitte vergangener Woche waren bei einem Zugunglück in Spanien mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen.

tkr/DPA/DPA

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