Mobile Ansicht
Wechseln Sie für eine bessere
Darstellung auf die mobile Ansicht
Weiterlesen Mobile Ansicht
HOME

Lawinengefahr und lahme Züge: Winterwetter bleibt bis Ende der Woche

Die Züge drosseln die Geschwindigkeit, auf Deutschlands Straßen häufen sich Schnee- und Glätteunfälle: Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Auch die kommende Woche wird frostig - aber sonnig.

Winter in Deutschland

Langsame Züge und Lawinengefahr: Deutschland bleibt winterlich.

Der Winter ist in Deutschland angekommen: Vielerorts liegt Schnee, die Temperaturen sind frostig. Auch der Zugverkehr ist vom winterlichen Wetter beeinflusst. So haben Eis und Schnee wichtige Zugverbindungen am Wochenende behindert. Auf den Strecken Hannover-Berlin und Würzburg-Fulda fuhren Schnellzüge angesichts der Witterung mit maximal 200 Kilometern pro Stunde, wie eine Bahnsprecherin sagte.
Möglich sind bis zu 300 Kilometer pro Stunde. Deshalb mussten sich Reisende auf Verspätungen von bis zu 40 Minuten einstellen. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Bahn angekündigt, die Höchstgeschwindigkeiten zu drosseln, um sich an die Witterungsbedingungen anzupassen. 

Lawinengefahr in den Alpen

Die starken Schneefälle haben die Lawinengefahr in den deutschen Alpen steigen lassen. Überall in den Hochlagen herrsche nun erhebliche Lawinengefahr und damit die dritthöchste Warnstufe auf der fünfteiligen Skala, teilte der Lawinenwarndienst am Sonntag mit. Bereits bei geringer Zusatzbelastung eines einzelnen Skifahrers oder Snowboarders sei das Auslösen von Schneebrettlawinen möglich. Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee waren seit Samstag im bayerischen Alpenraum gefallen.

Auch Autofahrer mussten mit Eis und Schnee kämpfen. In Süddeutschland starben drei Menschen bei Autounfällen. In der kommende Woche müssen sich Autofahrer auf weiteres Eis einstellen.

Es bleibt kalt in Deutschland

Zwar soll es zum Wochenbeginn trocken bleiben, doch durch Reif und überfrierende Nässe kann sich schnell eine gefährliche Eisfläche auf den Straßen bilden. Die Temperaturen werden am Montag abseits des Rheins unterhalb des Gefrierpunkts liegen. In der Nacht zum Dienstag erwarten Metereologen strengen Frost. In ganz Deutschland fallen die Temperaturen auf Minus 10 Grad, in Tälern und in den Mittelgebirgen kann das Thermometer auch auf Minus 20 Grad fallen. 

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Zwar bleibt es frostig in Deutschland, wird aber ab Dienstag auch sonnig. Also das perfekte Winterwetter. Nur im Schwarzwald wird es im Tagesverlauf zu erneutem Schneefall kommen.

Ab Freitag milder - aber auch glatt

Ab Mittwoch wird es wechselhafter, die Temperaturen bleiben allerdings um den Gefrierpunkt. Zum Wochenende wird es deutlich milder in Deutschland, dann kommen Niederschläge auch wieder als Regen bei uns an. Da die Böden noch gefroren sind, kann sich stellenweise gefährliches Glatteis bilden. 

kg mit Agenturen
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools