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Das Veto des Internationalen Gerichtshofs blieb vergebens, die Appelle von US-Präsident George W. Bush ungehört: In Texas ist ein mexikanischer Staatsbürger hingerichtet worden, obwohl er in seinem Gerichtsprozess keine konsularische Betreuung erhalten hatte. Dutzenden Mexikanern droht noch das gleiche Schicksal.
Der Internationale Gerichtshof hat eine Anordnung erlassen, laut derer die USA fünf zum Tode verurteilte Mexikaner nicht hinrichten dürfen. Ob sich die amerikanischen Behörden an die Anordnung halten, ist jedoch unklar.
Das mexikanische Außenministerium hat die für Donnerstag geplante Hinrichtung eines Mexikaners im US-Bundesstaat Texas als Verletzung des Völkerrechts kritisiert.
Nach den Übergriffen auf ausländische Botschaften bedauert das Regime die Exzesse. Die Menschen hätten aus Wut über die Luftangriffe gehandelt, die Polizei sei überfordert gewesen. Die USA und Großbritannien hatten scharf reagiert.
Die Angaben über den Tod von Saif el Arab Gaddafi scheinen sich zu bestätigen. Ein Bischof erklärte, der Sohn des Machthabers sei gestorben.
Der Londoner Bürgermeister Livingstone ist außer sich: Ausgerechnet die US-Diplomaten blechen nicht die ortsübliche City-Maut. Die amerikanischen Sparbrötchen berufen sich dabei auf die Wiener Konvention aus dem Jahr 1962. Peinlich: Die deutschen Diplomaten handeln nicht anders.
Lauschangriffe gehören nach Einschätzung von UN- Diplomaten seit Gründung der Vereinten Nationen zum Alltag der Weltorganisation.
Troy Albert Kunkle hat sein halbes Leben in der Todeszelle des berüchtigten Huntsville-Gefängnisses in Texas verbracht. Der in Nürnberg geborene Raubmörder soll die Giftspritze bekommen. Eine Chance auf Begnadigung besteht kaum.
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