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Der Psycho-Kick gegen die Pfunde

Warum ist es so schwer, schlanker zu werden? Wie kommt es, dass wir immer wieder scheitern? Psychologen wissen: Die Seele isst mit - und sie hat oft großen Hunger. Wer seine Figur in den Griff bekommen will, muss herausfinden, was ihn schwach macht - und kann dann gezielt gegensteuern.

Von Horst Güntheroth

  • Horst Güntheroth

Es passiert gleich nach dem Mittagessen, spätnachmittags am Schreibtisch oder auch abends vor dem Fernseher. Ungestüm überfällt Saskia Naumann das Verlangen, die 27-Jährige hat dann nur noch eines im Kopf: Schokolade. "Meist kaufe ich mir die Tafeln gar nicht selbst, um nicht so sehr in Versuchung zu geraten", sagt die Frankfurterin, "doch wenn es mich richtig packt, gibt es einfach kein Halten." Dann sucht sie bei ihrem Mitbewohner. Weil der seine Vorräte inzwischen versteckt, lugt Saskia Naumann selbst in die kleinsten Nischen der gemeinsamen Küche, pirscht sogar ins Zimmer des WG-Genossen. Oft wird sie tatsächlich fündig - wie neulich in der Dunstabzugshaube. Wenn nicht, flitzt sie zum nächsten Supermarkt.

"Schokolade ist mein Schicksal", sagt die junge Frau und zeigt auf ihre Hüften. 64 Kilo wiegt sie jetzt bei einer Größe von 1,62 Meter, das ist ihr deutlich zu viel. Die studierte Germanistin und Anglistin arbeitet als Moderatorin, steht bei Radioshows und anderen Events auf der Bühne. Sie will richtig Gas geben, um Karriere zu machen. "Wenn demnächst wieder Castings anstehen, muss ich schlanker sein, um meine Chancen zu verbessern", sagt sie. Und immerhin: Zwei Kilo ist sie in den vergangenen Wochen schon losgeworden. Sie isst jetzt überwiegend kalorienarm und gesund, treibt regelmäßig Sport im Fitnessstudio. "Doch leider sündige ich immer wieder", sagt sie. "Ich brauche den Schoko-Kick, um kreativ zu sein, gegen Lampenfieber und auch zur Entspannung und zum Trost, wenn mal etwas nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle." Die Folge: Es geht mit dem Abnehmen nur schleppend voran.

Die Seele isst mit

Warum nur lassen wir uns immer wieder verführen von Pralinen und Gummibärchen, von Pommes und Pizza - obwohl uns gar nicht der Magen knurrt? Weshalb scheitern so viele Diäten an Leckereien, die der Körper nicht braucht? Weil die Nahrungsaufnahme mehr ist als bloße Energiezufuhr: Die Seele isst mit - und hat oft großen Hunger.

"Das Schwachwerden während des Abnehmens hat vor allem mit unserem Gefühlsleben zu tun", sagt Christoph Klotter, Professor für Ernährungspsychologie an der Hochschule Fulda. "Meist wissen wir gar nichts davon, denn in der Regel spielt sich das Ganze im Unterbewusstsein ab." Doch nur wer die komplexen Zusammenhänge zwischen Psyche und Hüftpolstern entschlüsselt, hat eine Chance, seinen Appetit zu zügeln - und endlich erfolgreich abzuspecken.

Auch bei schlanken Menschen sind Essen und gute Gefühle eng gekoppelt. Fette Käsehappen, saftige Steaks oder sanft schmelzende Eiscreme setzen ein komplexes Geschehen in Gang: Zunächst leiten die taktilen Sinneszellen der Lippen und der Mundhöhle sowie zahlreiche Geschmacksknospen der Zunge ein Feuerwerk von Reizen zu unserem Zentralnervensystem. "Der Mund ist ein Lustzentrum", sagt Klotter. Es folgen ein wohliges Sättigungsgefühl sowie die Wirkung der Stoffe, die über Magen und Darm ins Blut treten. Fast immer wird dabei auf irgendeine Weise die Synthese des Glückshormons Serotonin verstärkt - besonders bei Süßem und Fettem.

Wie stark die Verbindung von Nahrungsaufnahme und Emotion ausgeprägt ist, hängt davon ab, was wir als Kinder gelernt haben. Schon an der Mutterbrust erlebt der Säugling, dass Milch und Geborgenheit zusammengehören. Später benutzen viele Eltern das Essen, um zu erziehen. "Wir werden mit Süßigkeiten belohnt und damit bestraft, dass sie ausbleiben. Bedürfnisse nach Zuwendung, Zärtlichkeit, Wärme, Aufmerksamkeit und der Wunsch nach Beschäftigung und sozialen Kontakten werden durch Brei und Leckerlis befriedigt. So lernen Kinder, sich mit Essen zu trösten, wenn etwas Unangenehmes ansteht", sagt Doris Wolf, Psychologin und Psychotherapeutin aus Mannheim. "Diese frühen Erfahrungen nimmt das Kind mit ins Erwachsenenalter. Versäumt es der Erwachsene, sie sich bewusst zu machen und sich geeignetere Strategien als Essen zuzulegen, wird er übergewichtig."

Aus Frust, Angst, Trauer oder Einsamkeit

Manchem wird Futtern so zum Allround-Stimmungsaufheller. Andere greifen vor allem wegen bestimmter Problemlagen immer wieder zum Glückshappen. Weil sie sich langweilen oder weil sie viel Frust und Ärger haben. Weil Trauer, Angst oder Einsamkeit ihre Seele belasten. "Ich habe gegessen, um mich beim Lernen zu beruhigen", erzählt Svea Longen, 26, Studentin im Fach Informations- und Wissensmanagement in Darmstadt. "Beim Arbeiten am Schreibtisch habe ich öfter Pausen gebraucht, dann habe ich mitunter den Kühlschrank auf- und wieder zugemacht und mich dann gefragt: Mensch, was hast du denn gerade eigentlich gegessen?" Hinzu kam, dass die junge Frau sich kaum bewegte. "Ich saß an manchen Tagen 14 Stunden vorm Rechner, ich war träge." So kam's dicke - 20 Kilo hat die Darmstädterin über vier Jahre zugenommen.

Die 37-jährige Denise Stahr aus Berlin gibt vor allem Stress die Schuld an ihren Rundungen. Als zahnärztliche Prophy­laxe-Assistentin hatte sie ein hektisches Berufsleben, zu Hause wartete auf die Alleinerziehende ihr Sohn. Dann machte sie auch noch parallel eine Ausbildung zur Dentalhygienikerin. "Der Stress regierte mein Verhalten", berichtet sie. "Tagsüber habe ich oft vergessen, richtig zu essen, da gab's mal eine Pizza auf die Hand. Und natürlich Süßes oder Käse nebenbei, das war meine Nervennahrung. Abends habe ich mich dann für den anstrengenden Tag mit üppigen Portionen belohnt." Ergebnis: zehn zusätzliche Kilo innerhalb eines Jahres.

"Jeder Mensch hat seine eigene Strategie, mit unangenehmen Gefühlen umzugehen", sagt Doris Wolf, "einige Menschen benutzen Alkohol oder Tabletten, andere schlafen viel oder arbeiten exzessiv. Übergewichtige haben das Essen gewählt."

Dabei verhalten sich die Betroffenen höchst unterschiedlich. So haben einige permanent etwas zum Kauen in Reichweite, andere schaufeln sich "nur" übergroße Portionen bei den Mahlzeiten auf den Teller. Wiederum andere zügeln sich den ganzen Tag, hungern oder begnügen sich mit "Light"-Produkten, fallen dann aber abends oder gar mitten in der Nacht anfallartig über den Kühlschrank her. "Binge Eating" haben Experten dieses Symptom getauft, zu Deutsch: ein Fressgelage abhalten. Kurzfristig spendet das Verschlingen Trost, doch dann kommen meist Scham- und Schuldgefühle. Oft ein Grund für weiteres Psycho-Futtern. Ein Teufelskreis, Essen als Sucht.

Sich nicht selbst belügen

Offenbar gibt es außer der Trostfunktion noch einen weiteren Grund dafür, dass mancher bei seelischen Problemen unvernünftig viel in sich hineinstopft. Seelische Dauerbelastung wie chronischer Stress, Frust, Depression oder psychische Traumatisierungen verändert den Hirnstoffwechsel: Das Zentralorgan verlangt dann eine höhere Energiezufuhr, ist aber nicht in der Lage, die Reserven des Körpers anzuzapfen. "Wenn es dem Gehirn nicht gelingt, ausreichend Nachschub für sich aus dem Körper anzufordern, kompensiert es die Unterversorgung dadurch, dass es die Nahrungsaufnahme steigert und den Energieüberschuss dem Körper überlässt", sagt Achim Peters, Internist und Leiter des Wissenschaftlerteams an der Uniklinik Lübeck, das diese Zusammenhänge erforscht hat.

Manchmal allerdings geht es gar nicht darum, die schlechten Gefühle und den Stress des Alltags zu dimmen - manchmal liegen die Essprobleme tiefer. Nicht jeder, der lauthals über seine Pfunde klagt und eine Diät nach der anderen versucht, will wirklich abnehmen. Denn im Verborgenen kann die Körperfülle durchaus Vorteile haben. Vielleicht ist sie Ausdruck der Verbundenheit mit anderen Dickleibigen, mit den Eltern etwa oder mit dem Partner. Der Abschied vom Fett wäre dann auch eine Abgrenzung von den Nächsten.

Vielleicht dient der mächtige Bauch auch als spürbarer Panzer gegen Anfeindungen im Job oder im Privatleben, vermittelt ein Gefühl von Robustheit und Unverwundbarkeit. Er kann ein perfektes Argument sein, alle Misserfolge des Lebens zu begründen und zu entschuldigen: die interessante Frau, die nicht zu haben war, die Stelle, die ein anderer bekommen hat - alles kein Wunder! Ablehnung hat einen so greifbaren Grund, dass man sich tiefer gehender Kritik und Selbstkritik gar nicht stellen muss. Bei wieder anderen dienen die Kilos der Angstabwehr. "Dick zu sein hält meine Ehe zusammen", sagt eine Beleibte. "Wenn ich schlank wäre, würde ich meinen Mann betrügen."

Alles dokumentieren

Die seelischen Ursachen von Übergewicht und Rückfällen beim Abnehmen sind zahlreich. Was aber lässt sich tun? Wie kommt man raus aus der Psychofalle? "Nicht durch Klagen über die böse Welt; sie ist nicht so, wie wir sie gerne hätten, und wird es auch nicht werden. Wir werden immer wieder negative Gefühle haben, wir müssen nur anders damit umgehen, anstatt sie durch Essen zu bekämpfen", sagt Psychologin Wolf. Der erste Schritt: unbewusste Motive fürs Essen ins Bewusstsein holen. Wer immer wieder am Abspecken gescheitert ist und vermutet, dass dies mit tief verborgenen Problemen zu tun hat, der sollte mit einem Psychotherapeuten reden. Die allermeisten jedoch können sich selbst helfen. So raten Experten, zwei Listen zu schreiben: In der einen sollte stehen, welche Nachteile das Übergewicht hat, in der anderen, welche Vorteile womöglich damit verbunden sind. Das hilft, die eigene Motivation klar zu sehen.

Ein zweiter Rat: während der Abnehmphase ein Ernährungsprotokoll führen. Aufschreiben, was man bei welcher Gelegenheit isst. Oder alles mit dem Handy fotografieren. Abends dann in Ruhe Notizen oder Bilder anschauen und überlegen, wie Ausreißer zustande kamen. "Da habe ich zum ersten Mal gesehen, was ich im Laufe des Tages gegessen und immer wieder verdrängt habe", sagt Denise Stahr.

Wenn es auf diese Weise gelingt, die Motive fürs Psycho-Futtern herauszufinden, kommt ein schwieriger Moment. "Zunächst ist man mit den Gefühlen, die man mit Essen zugeschüttet und verdrängt hat, sehr stark konfrontiert", sagt Professor Thomas Huber, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Chef der Klinik am Korso in Bad Oeynhausen, in der Übergewichtige behandelt werden. "Es geht nun darum, einen alternativen Umgang mit diesen Gefühlen zu finden." Dafür gibt es kein Rezept. Jeder muss selbst herausbekommen, was zu ihm passt. Oft ist es sinnvoll, die ganze Alltagsgestaltung zu überdenken. Wer etwa zu dem Schluss kommt, dass er immer wieder aus Langeweile isst, sollte versuchen, sein Leben zu bereichern. Zum Beispiel mehr soziale Kontakte aufbauen und Aufgaben übernehmen, die Spaß und Bestätigung bringen. Auch Sport kann neuen Schwung liefern - und unterstützt zudem die Fettverbrennung.

Wo sich herausstellt, dass Essen vor allem zur Kompensation von Stress dient, ist dessen Bewältigung der effektivste Weg zum Abnehm-Erfolg. Zum Beispiel mit autogenem Training, der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson oder Yoga, die vielerorts in Volkshochschulen angeboten werden. Zudem lassen sich die Auswirkungen der Überforderungen mit fast jeder Art von regelmäßiger Bewegung abmildern. Und mit einem neuen Denken: Es gilt zu prüfen, ob die Erwartungen, die man an sich stellt, realistisch sind. Ob andere wirklich verlangen, dass man all das schafft, was einen so unter Druck setzt. Ob sich nicht neue Freiräume erschließen lassen.

Konzentriert, zu festen Zeiten und langsam essen

Im Fall der Berlinerin Denise Stahr waren eine Personal Trainerin, die ihr den Sport schmackhaft machte, und selbst verordnete Pausen die wirkungsvolle Waffe gegen den Stress. "Jeden Tag nehme ich mir nun eine Stunde Zeit für mich, gehe joggen, lese ein Buch oder höre Musik. Das wirkt Wunder", sagt sie. "Kleine bewusste Rituale, bei denen man die Tür nach außen zumacht und nicht erreichbar ist. Ich versuche, mein Leben zu entschleunigen. So kommt der Stress nicht mehr so nah an mich heran wie früher; mittlerweile sind die Nerven wie meine Muskeln sehr stark geworden."

Egal, was die Seele hungrig macht: Einige Expertenratschläge gelten für jedermann. "Nicht nebenbei vorm Fernseher oder Computer essen", mahnt Psychiater Thomas Huber, "sondern konzentriert zu festen Zeiten und an einem festen Platz. Und unbedingt langsam essen, sodass das Sättigungsgefühl eine Chance hat, sich einzustellen, bevor man fertig ist." Wer Fressanfälle vermeiden will, muss zudem regelmäßig ausreichend Nahrung zu sich nehmen, sonst bereitet er den nächsten Schub vor.

Damit ist die Darmstädterin Svea Longen erfolgreich. "Ich habe Regeln eingeführt, esse nun nicht mehr den ganzen Tag über alles Mögliche, sondern nur noch morgens, mittags und abends. Und wenn ich bei meinem stundenlangen Sitzen am Computer eine Pause brauche und mich belohnen will, tue ich das heute statt mit fettem Käse, Nudeln oder einer Bratwurst mit Obst, Mineralwasser oder mal einem Kakao", erzählt sie. Außerdem hat sie angefangen, sich mehr zu bewegen - und schaffte es so in einem Dreivierteljahr, zehn Kilo abzunehmen.

Ein weiterer Trick heißt: nur kleine Portionen auf den Tisch - mit welcher Methode auch immer man abspeckt! Vorher genau überlegen, wie viel man essen will, und notfalls noch mal nachlegen. Wie große Mengen verführen, zeigt eindrucksvoll ein Experiment, das US-Wissenschaftler vor Kurzem durchführten. Sie ließen Versuchspersonen Suppe löffeln. Dabei war die Hälfte aller Teller mit verborgenen, kleinen Schläuchen verbunden, die durch den Tischboden führten und durch die langsam, aber stetig Suppe nachlief. Die anderen Teller waren normale, die eine Servicekraft bei Bedarf nachfüllte. Ergebnis: Die Probanden, die an den manipulierten Teller speisten, aßen 73 Prozent mehr Suppe als die anderen.

"Wenn-dann-Strategien"

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Antistressprogramme: Es wird weiterhin ab und zu Situationen geben, in denen die Gefühle übermächtig werden. In denen trotz regelmäßiger Joggingrunden der Heißhunger auf Currywurst-Pommes kommt, weil es gerade Streit mit dem Chef gab. Doch man kann sich darauf vorbereiten. Sich anhand seines Ernährungsprotokolls bewusst machen, welche Momente am riskantesten sind. Und dann im Voraus kalorienfreie "Wenn-dann-Strategien" entwerfen. Zum Beispiel: Wenn ich mal wieder Krach mit dem Vorgesetzten habe, gehe ich in der Mittagspause ins Kaufhaus und tröste mich mit einer neuen CD oder einem Lippenstift. Wenn ich wieder zehn Aufgaben auf einmal auf den Tisch bekomme und alles in einer Stunde erledigt sein soll, mache ich erst mal das Fenster auf und atme durch. Dann arbeite ich zügig und ruhig, ohne mich weiter unter Druck setzen zu lassen.

Ein Wenn-dann-Vorsatz hilft auch bei den gänzlich unvermeidbaren Sündenfällen. "Verzeihen Sie sich selbst bei Aussetzern", sagt Ernährungspsychologe Klotter, "lassen Sie sich auf keinen Fall entmutigen. Ein Rückfall birgt ein Lernpotenzial. Es bietet sich nun die große Chance, in Zukunft etwas besser zu machen."

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