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Nasa heizt Spekulationen um Leben auf dem Mars an

Die Nasa will Anfang Dezember einen "historischen Fund" vorstellen und heizt damit schon jetzt die Spekulationen an. Hat der Rover "Curiosity" Hinweise auf Leben auf dem Mars entdeckt?

  Hat der Marsrover "Curiosity" Spuren von Leben auf dem Mars gefunden? Die Nasa heizt die Spekulationen mit einem Interview an.

Hat der Marsrover "Curiosity" Spuren von Leben auf dem Mars gefunden? Die Nasa heizt die Spekulationen mit einem Interview an.

Seit gut vier Monaten ist der Marsrover "Curiosity" auf dem Roten Planeten unterwegs. In dieser Zeit hat das rollende Hightechlabor bereits einige spannende wissenschaftliche Erkenntnisse über den Mars geliefert und schöne Aufnahmen zur Erde gefunkt. Nun verdichten sich die Zeichen, dass der Rover einen entscheidenden Fund gemacht haben könnte. Man habe Daten, "die in die Geschichtsbücher eingehen werden", sagte John Grotzinger, Chefwissenschaftler des Rovers, in einem Interview mit dem US-amerikanischen Radiosender NPR.

"Die Daten sehen wirklich gut aus", betonte der Nasa-Forscher. Sie stammen vom SAM-Instrument des Rovers. SAM (Sample Analysis at Mars) besteht aus einem Massenspektrometer und einem Gas-Chromatografen und ist so etwas wie ein kleines Chemielabor, mit dem Boden- und Luftproben auf ihre Bestandteile untersucht werden können. Damit, so hoffen die Nasa-Wissenschaftler, sollte es gelingen, auch geringe Spuren von organischen Molekülen im Marsboden nachzuweisen. Diese würden wiederum darauf hindeuten, dass es auf dem Roten Planeten Leben gab oder gibt.

Pressekonferenz Anfang Dezember geplant

Die Daten, die nun für Spekulationen sorgen, stammen von einer Bodenprobe, die "Curiosity" erst kürzlich genommen und im SAM-Instrument untersucht hat. "Wenn es Daten für die Geschichtsbücher sind, gehe ich davon aus, dass es sich um organisches Material handelt", sagt Peter Smith, Planetenforscher an der Universität Arizona dem US-Mazain "Wired". "Es mag lediglich ein Hinweis darauf sein, aber schon das wäre aufregend." Smith war an einer früheren Nasa-Marsmission beteilig - der Raumsonde Phoenix, die 2008 auf dem Roten Planeten landete. Mit dem "Curiosity"-Team stehe er allerdings nicht in Verbindung, betonte er.

Bis die Nasa-Wissenschaftler um Grotzinger veröffentlichen, was "Curiosity" tatsächlich entdeckt hat, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Die Nasa plane, dazu auf der Tagung der "American Geophysical Union" eine Pressekonferenz abzuhalten, sagte Grotzinger gegenüber "Space.com". Das Treffen findet vom 3. bis 7. Dezember in San Francisco statt.

Der Rover rollt schon wieder

Zuvor wolle man die Ergebnisse noch mehrmals überprüfen, heißt es in dem NRP-Interview. Denn wie schnell sich ein vermeintlicher Fund als Luftnummer entpuppen kann, haben die Forscher erst kürzlich erfahren: In einer von SAM untersuchten Luftprobe schienen Spuren von Methan nachweisbar. Das Gas, das als Nebenprodukt bei biologischen Prozessen entsteht, wäre ein Hinweis auf Leben.

Doch schon damals seien die Forscher vorsichtig gewesen, ihren Fund sofort zu veröffentlichen, erzählt Grotzinger. Hatte man wirklich Luft aus der Marsatmosphäre gemessen? Oder war es Luft, die der Rover von der Erde mitgebracht hatte? "Wir wussten, dass es dieses Risiko gab", so Grotzinger. Daher führten die Nasa-Wissenschaftler die Messungen nochmals durch - und das Methansignal verschwand. Bis jetzt konnte "Curiosity" kein Methangas in der Marsatmosphäre nachweisen, wie die Nasa erst kürzlich mitteilte.

Während die Nasa-Forscher den neuen Fund von "Curiosity" noch einmal genau untersuchen, rollt der Rover bereits weiter. Sechs Wochen hatte er zuvor im Inneren des Gale-Kraters Bodenproben genommen, an einer als "Rocknest" bezeichneten Formation. In Kürze soll er erstmals mit seinem Schlagbohrer in das Innere eines Marssteines vordringen - und von dort Proben nehmen.

lea

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