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Neues vom Planetenjäger

Seit etwa vier Jahren ist das Nasa-Teleskop "Kepler" auf der Jagd nach einer zweiten Erde im All. Die Chance, dass es eine findet, stehen nicht schlecht. Wer will, kann sich an der Suche beteiligen.

  Die Illustration zeigt die Vielfalt an Planeten, die das Teleskop "Kepler" seit 2009 entdeckt hat

Die Illustration zeigt die Vielfalt an Planeten, die das Teleskop "Kepler" seit 2009 entdeckt hat

Seit 2009 ist der Planetenjäger "Kepler" im All. Das Teleskop kann schon einige Entdeckungen vorweisen: Mehr als 2700 Planetenkandidaten hat es aufgespürt - etwa ein Planetensystem, das Tausende Lichtjahre von der Erde entfernt zwei Sonnen umkreisen.

Nun haben Forscher um Astronomieprofessor Geoff Marcy von der Universität von Kalifornien in Berkeley die Daten des Planetenjägers analysiert. Insbesondere Kandidaten für kleinere Planeten von erdähnlicher Größe tauchten in den "Kepler"-Daten immer häufiger auf. "Es ist nicht mehr die Frage, ob wir ein echtes Gegenstück zur Erde finden, sondern die Frage, wann", betonte "Kepler"-Forscher Steve Howell vom Ames-Forschungszentrum der Nasa in der Mitteilung.

In der Milchstraße wimmelt es demnach von erdähnlichen Planeten. Vermutlich besitze mindestens jeder zweite Stern in etwa erdgroße Planeten, berichteten US-Wissenschaftler auf der Jahrestagung der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft (AAS) in Long Beach, Kalifornien. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass es auf einem dieser Himmelskörper auch Leben gibt.

Für Leben zu heiß

Die Analyse der "Kepler"-Daten durch das Team um Marcy zeigt, dass zumindest jeder sechste sonnenähnliche Stern erdgroße Planeten besitzt, die ihn eng umkreisen - in maximal einem Viertel der Entfernung unserer Erde zur Sonne. Auf so engen Bahnen ist es allerdings in der Regel für Leben zu heiß. Weiterführende Analysen, die auch größere Umlaufbahnen einbeziehen, legten jedoch nahe, dass etwa die Hälfte aller Sterne ungefähr erdgroße Planeten habe, die ihren Heimatstern in maximal derselben Entfernung umkreisten wie unsere Erde die Sonne, berichtete das Team.

Auf der Suche nach Planeten ferner Sterne, sogenannten Exoplaneten, misst "Kepler" regelmäßig die Helligkeit von rund 150.000 Sonnen im Sternbild Schwan. Zieht von der Erde aus gesehen ein Planet direkt vor seinem Heimatstern vorbei, dunkelt er ihn ganz leicht ab. Diese Mini-Sternenfinsternis kann "Kepler" messen.

Freiwillige gesucht

Doch die automatische Auswertung der Daten findet nicht alle Planetenkandidaten. In einem großen Bürgerprojekt, an dem sich jeder beteiligen kann, werden die "Kepler"-Beobachtungen von Freiwilligen begutachtet. Das Projekt "Planet Hunters" (Planetenjäger), das unter anderem von den Universitäten Oxford und Yale koordiniert wird, hat bereits knapp 50 zuvor unentdeckte Planetenkandidaten in den Kepler"-Daten gefunden, wie die Yale-Universität berichtete. Darunter finden sich 15 Kandidaten in der bewohnbaren Zone ihres Sterns, wo die Temperaturen gerade richtig für flüssiges Wasser sind. Flüssiges Wasser gilt als Voraussetzung für Leben wie wir es kennen.

Einer dieser 15 Kandidaten, ein Jupiter-großer Gasriese mit der Katalognummer PH2b, ist durch Nachbeobachtungen bereits als Planet bestätigt worden. Anzeichen für Leben wurden bislang bei keinem Exoplaneten gefunden. Yale-Astronom Ji Wang betonte jedoch, dass nicht nur die Planeten selbst als mögliche Heimat für extraterrestrisches Leben infrage kommen. "Jeder Mond um den neu entdeckten, Jupiter-großen Planeten könnte bewohnbar sein. Das wäre ganz ähnlich, wie im Film "Avatar" dargestellt - der bewohnbare Mond Pandora um den Riesenplaneten Polyphemus."

Till Mundzeck, DPA/DPA

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