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Astronomen finden Supererde in bewohnbarer Zone

50 auf einen Schlag: Astronomen haben zahlreiche Begleiter ferner Sonnen entdeckt - darunter auch eine "Supererde", die am Rand der bewohnbaren Zone um ihren Stern kreist. Dort könnte es Wasser und damit auch Leben geben.

  Einer von 50: Die Darstellung zeigt einen der gefundenen Exoplaneten, die felsige Supererde HD 85512 b

Einer von 50: Die Darstellung zeigt einen der gefundenen Exoplaneten, die felsige Supererde HD 85512 b

Auf der Suche nach einer zweiten Erde sind Astronomen nun einen bedeutenden Schritt weitergekommen: An der Europäischen Südsternwarte (Eso) entdeckten Planetenjäger insgesamt 50 Begleiter ferner Sonnen. Die Zahl der bekannten Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems, sogenannter Exoplaneten, erhöht sich damit auf rund 670.

Zwar ist unter den Entdeckungen noch keine zweite Erde dabei, aber 16 sogenannte Supererden - vergleichsweise kleine Planeten, die höchstens zehn Mal so viel Masse haben wie unsere Erde. Eine davon umkreist ihren Stern am Rand der bewohnbaren Zone. Ob es dort Leben geben könnte, ist ungeklärt.

Jagd nach zweiter Erde

Die Massenentdeckung gelang mit dem Instrument HARPS am La-Silla-Observatorium der Eso in Chile. Es misst das regelmäßige. leichte Hin- und Herschwanken von Sternen, an denen die Schwerkraft ein oder mehrerer Planeten zerrt. "Diese reiche Ernte an HARPS-Entdeckungen hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Sie schließt eine außergewöhnlich große Zahl an Supererden und Neptun-ähnlichen Planeten ein. Sie kreisen um Sterne, die unserer Sonne sehr ähnlich sind", sagte der Leiter des Teams, Michel Mayor von der Universität Genf, der die Ergebnisse auf einer Konferenz im US-Bundesstaat Wyoming präsentierte.

Von besonderem Interesse sind für die Astronomen die Supererden, weil es sich dabei um Gesteinsplaneten wie die Erde handeln könnte, nicht um unbewohnbare Gasriesen wie Jupiter oder Saturn. HARPS (High Accuracy Radial velocity Planet Searcher) hat bislang fünf Exoplaneten mit weniger als fünf Erdmassen identifiziert. "Diese Planeten gehören zu den besten Kandidaten für die Beobachtung durch zukünftige Weltraumteleskope, die in den Atmosphären von Exoplaneten nach Anzeichen für Leben suchen werden", sagte Francesco Pepe vom Observatorium Genf in einer Mitteilung der Eso. Dazu zählen ihm zufolge etwa chemische Fingerabdrücke, die auf das Vorhandensein von Sauerstoff hinweisen würden.

Erfolgreicher Planetenjäger

Unter den Neuentdeckungen befindet sich auch eine der bislang kleinsten Supererden, die in der potenziell bewohnbaren (habitablen) Zone eines fernen Sterns entdeckt wurden: Der Exoplanet HD 85512b hat nur etwa 3,6 Mal soviel Masse wie die Erde und könnte flüssiges Wasser beherbergen, eine der Grundvoraussetzungen für Leben wie wir es kennen. Allerdings schließen die Astronomen das nur aus der Umlaufbahn des Exoplaneten um seinen Stern. Seine Zusammensetzung kennen sie bislang nicht. Es ist also unklar, ob es auf HD 85512b überhaupt Wasser gibt. Aber: "Die Entdeckung zeigt, dass wir nun in der Lage sind, Supererden in den habitablen Zonen sonnenähnlicher Sterne nachzuweisen", sagte Mayor, der 1995 den ersten Exolaneten überhaupt entdeckt hatte.

Die Eso betonte, HARPS sei mit bislang rund 150 aufgespürten Exoplaneten der erfolgreichste Planetenjäger der Welt. Die Astronomen schätzen nach Auswertung aller HARPS-Entdeckungen, dass vier von zehn sonnenähnlichen Sternen mindestens einen Planeten besitzen, der weniger Masse hat als der Saturn, der zweitgrößte Planet unseres Systems. Angesichts der rasanten Entwicklungen auf diesem Forschungsfeld sind die Planetenjäger zuversichtlich, bald noch kleinere potenziell bewohnbare Planeten entdecken zu können.

"In 10 bis 20 Jahren sollten wir eine Liste potenziell bewohnbarer Planeten in der Nachbarschaft unserer Sonne vorlegen können", sagte Mayor. "Diese Liste ist ein unverzichtbarer Ausgangspunkt für zukünftige Beobachtungen, die nach spektroskopischen Spuren von Leben in den Atmosphären von Exoplaneten suchen."

lea/DPA/DPA

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