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"Curiosity" bohrt den Mars an

Der Nasa-Roboter "Curiosity" hat auf dem erstmals eine Gesteinsprobe zur Analyse entnommen. Dazu hat er einfach ein Loch in den Roten Planeten gebohrt. Den richtigen Bohrer zu finden, war schwierig.

Der Mars-Roboter "Curiosity" hat erstmals den Roten Planeten angebohrt, um eine Gesteinsprobe zur Analyse zu entnehmen. Mit dem an seinem Roboterarm angebrachten Bohrer habe "Curiosity" ein 1,6 Zentimeter breites und 6,4 Zentimeter tiefes Loch in einen Felsen gebohrt, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

"Der modernste Planetenroboter, der je entworfen wurde, ist jetzt ein vollständig operierendes Analyselabor auf dem Mars", erklärte Nasa-Vertreter John Grunsfeld stolz. Dies sei der "größte Meilenstein", den der Roboter seit seiner geglückten Landung auf dem Mars im August erreicht habe - "ein weiterer Tag des Stolzes für Amerika", fügte Grunsfeld hinzu. Die Gesteinsprobe dürfte nach Einschätzung der Nasa Hinweise auf lang vergangene "feuchte Umgebungen" auf dem Mars geben.

Mars-Rover "Curiosity": Den Mars anbohren
  Seit August 2012 ist der Mars-Rover "Curiosity" auf dem Roten Planeten unterwegs. Seitdem sammelt er eifrig Daten und sucht nach Spuren von Leben auf dem Mars. Als ein möglicher Hinweis auf biologische Aktivitäten gilt Methan. Doch neue Daten von "Curiosity" zeigen: Das Gas befindet sich in viel kleineren Mengen als bisher gedacht auf dem Roten Planeten. Das schreiben Nasa-Forscher im Fachmagazin "Science".   Zuvor waren einige Wissenschaftler von ganzen  Methan-Wolken ausgegangen - basierend auf Beobachtungen von der Erde oder von Satelliten aus. "Curiosity" hatte nun über einen längeren Zeitraum hinweg mit einem speziellen Messgerät nach dem Gas gesucht.  Die Daten ergaben, dass in der Atmosphäre des Mars sechsmal weniger Methan vorkommt als bislang geschätzt. Das Gas kann ein Hinweis auf biologische Aktivität - aktuell oder in der Vergangenheit - sein. Die Nasa-Wissenschaftler halten es nach der Auswertung für unwahrscheinlich, dass es auf dem Roten Planeten mikrobielles Leben gibt, von dem Methan produziert wird.

Seit August 2012 ist der Mars-Rover "Curiosity" auf dem Roten Planeten unterwegs. Seitdem sammelt er eifrig Daten und sucht nach Spuren von Leben auf dem Mars. Als ein möglicher Hinweis auf biologische Aktivitäten gilt Methan. Doch neue Daten von "Curiosity" zeigen: Das Gas befindet sich in viel kleineren Mengen als bisher gedacht auf dem Roten Planeten. Das schreiben Nasa-Forscher im Fachmagazin "Science".

Zuvor waren einige Wissenschaftler von ganzen Methan-Wolken ausgegangen - basierend auf Beobachtungen von der Erde oder von Satelliten aus. "Curiosity" hatte nun über einen längeren Zeitraum hinweg mit einem speziellen Messgerät nach dem Gas gesucht.

Die Daten ergaben, dass in der Atmosphäre des Mars sechsmal weniger Methan vorkommt als bislang geschätzt. Das Gas kann ein Hinweis auf biologische Aktivität - aktuell oder in der Vergangenheit - sein. Die Nasa-Wissenschaftler halten es nach der Auswertung für unwahrscheinlich, dass es auf dem Roten Planeten mikrobielles Leben gibt, von dem Methan produziert wird.

Um auf jede mögliche Gesteinsart auf dem Mars vorbereitet zu sein, hatte die Nasa lange an dem Bohrer für "Curiosity" getüftelt. Acht Bohrer seien entwickelt worden, mit denen mehr als 1200 Löcher in 20 Gesteinsarten der Erde gemacht worden seien, sagte Ingenieurin Louise Jandura.

"Curiosity" war Anfang August nach einer mehr als achtmonatigen Reise durchs All auf dem Mars gelandet. Die 2,5 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro) teure Mission ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Der Forschungsroboter soll nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten suchen.

san/AFP/AFP

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