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Tanz der Teilchen

Von der Savanne über den großen Teich bis nach Südamerika: Eine Simulation der US-Weltraumbehörde Nasa zeigt, wie Wüstenstaub und Salzkristalle über den Globus wandern.

Grau klebt er auf Möbeln, Büchern und Lampenschirmen: Hausstaub. Fast unbemerkt schwebt das feine Gemisch in unserer Luft und dringt in jede noch so kleine Ritze vor. Eine Simulation der US-Weltraumbehörde Nasa zeigt dagegen: Staub kann auch faszinieren - zumindest wenn er für die Grafik gefärbt wurde. In bunten Schlieren überziehen die Schwebepartikel den Atlantischen Ozean, die Küsten Islands und den Süd-Pazifik. Woher stammen die Teilchen?

Die in der Grafik rot gefärbten Partikel über der Türkei, Europa und dem Atlantik sind feinste Schwebstoffe aus der Sahara. Die Passatwinde wirbeln den Staub über das Meer und tragen ihn bis nach Südamerika und in die Karibik. Den Pflanzen der Regenwälder dienen die Partikel als mineralreicher Dünger. Die Sahara ist jedoch nicht die einzige globale "Staubschleuder". Auch aus anderen Wüsten, wie der im Nordwesten Chinas gelegenen Taklamakan Wüste werden jede Menge Schwebstoffe in die Luft gepustet.

Wirbelstürme und Waldbrände

Über den Ozeanen und Meeren reißen Stürme Salzkristalle in die Höhe. Diese sind auf dem Nasa-Bild blau dargestellt. Wirbelstürme verteilen die Salze im Anschluss als Teil der Gischt über dem Wasser. Am häufigsten tritt dieses Phänomen in Gebieten mit Westwindzirkulation auf - etwa im Nordatlantik oder im Südpolarmeer.

Die grünen Wirbel weisen auf Rußpartikel hin, wie sie etwa bei Waldbränden entstehen. Sie stammen größtenteils aus den Rodungsfeuern in Amazonien oder den Savannen Afrikas. Die weißen Schlieren stehen dagegen für Sulfate in der Luft - sie entstehen bei der Verbrennung fossiler Stoffe oder bei Vulkanausbrüchen. Besonders auffällig auf dem Nasa-Bild: Die weißen Wirbel konzentrieren sich über der ostasiatischen Luft und dokumentieren so die dortige Luftverschmutzung.

ikr
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