Startseite

Jubel bei der "Gottesteilchen"-Suche

Physiker stehen vor dem Durchbruch. Sie vermelden große Fortschritte bei der Fahndung nach dem Higgs-Boson im Kernforschungszentrum Cern. Es wäre eine wissenschaftliche Sensation.

Die Erwartungen waren groß: Ist eines der größten physikalischen Rätsel der Gegenwart gelöst? Haben die Wissenschaftler am Teilchenforschungszentrum Cern das mysteriöse Higgs-Boson gefunden, nach dem die Wissenschaft seit Jahrzehnten sucht? Die Entdeckung des Higgs kündigten die Wissenschaftler zwar noch nicht an - dafür reichten die Daten nicht aus. Doch was sie heute auf dem Seminar am Genfer Kernforschungszentrum präsentierten, war nicht weniger faszinierend.

Demnach haben beide Forschungsgruppen am weltgrößten Teilchenbeschleuniger ein bisher nicht bekanntes Teilchen aufgespürt, das eine Masse im Bereich von 125 bis 126 Giga-Elektronenvolt hat. Es könnte durchaus sein, dass es sich bei dem Teilchen um das Higgs handelt. Doch darauf wollen sich die Wissenschaftler noch nicht festlegen. Dazu müssten die Eigenschaften des nun gefundenen Teilchens noch genauer untersucht werden.

Noch sprechen die Wissenschaftler daher von vorläufigen Ergebnissen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem beobachteten Signal um einen statistischen Ausreißer handelt ist allerdings sehr gering. Sie liegt bei weniger als eins zu einer Million und damit nur ganz knapp unter der Grenze von fünf Standardabweichungen. Bei den Ergebnissen, die im vergangenen Dezember präsentiert wurden, war die Fehlerwahrscheinlichkeit noch relativ hoch.

"Was sich hier anbahnt, ist für mich bisher die Entdeckung des Jahrhunderts", sagt Joachim Mnich, Forschungsdirektor des Deutschen Elektronen-Synchrotrons Desy. "Am deutlichsten überzeugt mich, dass wir in den zwei unabhängigen Datensätzen aus dem letzten und aus diesem Jahr das gleiche Signal sehen, und das konsistent in beiden Experimenten, Atlas und CMS."

Das Higgs-Teilchen, das nach dem schottischen Physiker Peter Higgs benannt ist, gilt als Beweis für die Existenz des sogenannten Higgs-Feldes. Dieses soll das ganze Universum durchziehen und erklären, wie die Teilchen - und damit die Grundbausteine der Materie - überhaupt zu ihrer Masse kommen.

lea

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools