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Mond entstand durch Asteroidenkollision mit der Erde

Ist der Mond das Resultat eines kosmischen Zusammenstoßes? Bereits Bodenproben der Apollo-Missionen hatten die These unterstützt. Neue Studien liefern nun weitere Argumente für diese Theorie.

  Eine künstlerische Darstellung zeigt den Meteoriteneinschlag, der vor 65 Millionen Jahren zum Aussterben der Dinosaurier führte. Der Asteroid, der auf der Urzeit-Erde einschlug und den Mond entstehen ließ, soll die Größe des Mars gehabt haben.

Eine künstlerische Darstellung zeigt den Meteoriteneinschlag, der vor 65 Millionen Jahren zum Aussterben der Dinosaurier führte. Der Asteroid, der auf der Urzeit-Erde einschlug und den Mond entstehen ließ, soll die Größe des Mars gehabt haben.

Eine chemische Eigenart im Boden des Mondes stützt eine 37 Jahre alte These, wonach der Erdtrabant aus einem apokalyptischen Zusammenstoß zwischen der noch jungen Erde und einem Asteroiden etwa in der Größe des Mars entstand. In einer im britischen Fachmagazin "Nature" vorgestellten Studie legen Wissenschaftler weitere Argumente für die so genannte "Giant Impact"-Theorie vor.

Diese Theorie besagt, dass bei dem gigantischen Aufprall, dem Giant Impact, vor Milliarden Jahren Gestein beider Körper ins All geschleudert wurde und sich dort nach und nach zum Mond zusammenballte.

Bodenproben der Apollo-Mond-Missionen hatten schon früher ein sehr ähnliches Verhältnis verschiedener Sauerstoff-Isotope im Mond- und Erdgestein ergeben. Die Forscher fanden nun mit Hilfe eines Massenspektrometers heraus, dass das Mondgestein einen Überschuss von isotopisch fraktioniertem Zink enthielt. Dieses stammte aus einer schwereren Variante des Elements Zinks, welches als flüchtiges Mineral ins All aus der heißen Gaswolke entwich, die später den Mond bildete.

Belege für die These, dass der Mond aus der Erde entstanden sein könnte, liefern auch Matija Cuk und Sarah Stewart von der Harvard University im Fachmagazin "Science". Ihren Berechnungen zufolge könnte ein Zusammenstoß zwischen der Erde und dem Asteroiden wegen der enormen Geschwindigkeit der Erdumdrehung genügend Material abgesprengt haben, um einen Mond zu bilden.

amt/AFP/Reuters/Reuters

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