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Raumtransporter fliegt in Rekordzeit zur ISS

Erfolg für Russland: In nur sechs Stunden hat ein unbemannter Raumtransporter die ISS erreicht. Normalerweise brauchen die Frachter für die Strecke zwei Tage.

Nach einem Rekordflug von nur rund sechs Stunden statt den bislang üblichen zwei Tagen hat ein unbemannter russischer Raumtransporter an der Internationalen Raumstation ISS festgemacht. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa in der Nacht zum Donnerstag im Internet mit. Das Raumschiff war erst am späten Mittwochabend vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet.

Dank einem neuen Annäherungsverfahren konnte der Frachter bereits nach wenigen Erdumrundungen an der ISS in rund 350 Kilometern Höhe festmachen. Diese Technik sei in Zukunft auch für bemannte Missionen möglich, hieß es in Raumfahrtkreisen. Nötig seien allerdings weitere Tests mit unbemannten Raumschiffen.

Die Progress hatte Lebensmittel, Treibstoff, wissenschaftliche Geräte und Geschenke für die sechs ISS-Crewmitglieder an Bord. Auf dem Außenposten der Menschheit arbeiten derzeit drei russische Kosmonauten, zwei US-Astronauten und ein japanischer Raumfahrer.

kave/DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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