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Google ehrt Max Planck

Lichtblitze und die Gleichung E=hv begrüßen die Nutzer bei Google. Anlässlich des 156. Geburtstags von Max Planck widmet die Suchmaschine dem deutschen Nobelpreisträger ein Doodle.

  So erinnert Google an den deutschen Physiker Max Planck

So erinnert Google an den deutschen Physiker Max Planck

Unter Strom steht Google am heutigen 23. April. Denn zum 156. Geburtstag von Max Planck widmet das Unternehmen dem Physiker ein Doodle. Lichtblitze und die Gleichung E=hv (beschreibt das Verhältnis von Energie und Frequenz eines Photons oder eines Teilchens) erinnern an den Nobelpreisträger. Auf jener Formel baut Plancks Quantentheorie auf, er gilt als Begründer der Quantenphysik.

Der 1858 in Kiel geborene Physiker war einer der bedeutendsten Persönlichkeiten seines Fachs. Den Nobelpreis 1918 erhielt er für die Entdeckung des planckschen Wirkungsquantums. Den Grundstein für die moderne Quantenphysik hatte Planck 1900 mit der planckschen Strahlungsformel, die erstmals die Strahlung Schwarzer Körper korrekt beschrieb, gelegt.

  Max Planck starb 1947 im Alter von 89 Jahren in Göttingen

Max Planck starb 1947 im Alter von 89 Jahren in Göttingen

Sohn wurde von den Nazis hingerichtet

Sein Sohn Erwin wurde am 23. Juli 1944 wegen der Beteiligung am Hitler-Attentat vom 20. Juli festgenommen. Plancks persönliche Bitten bei SS-Chef Himmler und Hitler konnten den Sohn jedoch nicht retten. Vom Volksgerichtshof wurde er zum Tode verurteilt und im Januar 1945 hingerichtet. Planck selbst starb am 4. Oktober 1947 in Göttingen an den Folgen eines Schlaganfalls.

Nach Max Planck sind in Deutschland zahlreiche Institute, Schulen und Universitäten benannt. Von 1957 bis 1973 zierte sein Konterfei die 2-D-Mark-Münze. Nun ehrte ihn auch Google mit einem Doodle. Erst einen Tag zuvor hatte die Website den Tag der Erde gefeiert und zahlreiche seltene Tiere wie den Zimtkolibri vorgestellt.

nck

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