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Spaßpreis für verirrte Mistkäfer und Mäuseragout

Mäuse essen, Zwiebel schneiden oder Kühe beobachten: Für ihre Forschung nehmen Wissenschaftler einiges in Kauf. Die absurdesten Studien wurden nun prämiert.

  Wie finden Mistkäfer mit ihren Dungkugeln in der Nacht ihren Weg? Forscher haben's herausgefunden - und präsentieren ihre Ergebnisse anschaulich auf der Vergabe-Zeremonie der Ig-Nobelpreise.

Wie finden Mistkäfer mit ihren Dungkugeln in der Nacht ihren Weg? Forscher haben's herausgefunden - und präsentieren ihre Ergebnisse anschaulich auf der Vergabe-Zeremonie der Ig-Nobelpreise.

Kurz vor den richtigen Nobelpreisen werden jedes Jahr die Ig-Nobelpreise vergeben - für Forschung, die zuerst zum Lachen und dann zum Nachdenken anregt. In diesem Jahr gab es die Auszeichnung für Studien zu Opern-liebenden Mäusen, liegenden Kühen und nach dem Sternenhimmel schauenden Mistkäfern.

Die US-Eliteuniversität Harvard vergibt traditionell die Ig-Nobelpreise. Zu der schrillen Gala mit mehr als 1000 Zuschauern, die bereits zum 23. Mal stattfand, reisten wie in jedem Jahr auch richtige Nobelpreisträger an.

Ausgezeichnet wurde in der Kategorie "Wahrscheinlichkeit" unter anderem die wissenschaftliche Erkenntnis: Je länger eine Kuh liegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bald wieder aufstehen wird. Wenn sie dann aber erst einmal aufgestanden ist, ist es der Studie zufolge nicht so leicht vorherzusagen, wann sie sich wieder hinlegen wird. Die Feldforschung dazu sei ungefähr so spannend gewesen, wie es sich anhöre, sagte Wissenschaftler Bert Tolkamp. "Kühe können wirklich langweilig sein."

So ein Mist!

Ein anderes Forscherteam bekam den Ig-Nobelpreis (die englische Abkürzung für ignorable bedeutet etwa unwürdig), weil es herausgefunden hatte, dass am Herzen operierte Mäuse länger leben, wenn sie Oper hören. Auch die Entdeckung, dass Mistkäfer ihren Weg nach Hause finden, indem sie sich an der Milchstraße orientieren, bekam einen Ig-Nobelpreis.

Zwei Forscher wurden im Bereich Archäologie ausgezeichnet, weil sie für ihr Experiment ganz besonders viel auf sich genommen hatten: Brian Crandall und Peter Stahl hatten eine tote Spitzmaus gekocht, gegessen und dann ihre eigenen Exkremente untersucht, um zu sehen, welche Knochen verdaut werden und welche nicht.

Ein Forscher-Team aus China bewies, dass der biochemische Prozess beim Zwiebelschneiden noch komplizierter ist, als bislang gedacht. Und ein Wissenschaftler-Team aus Italien entdeckte, dass einige Menschen physisch in der Lage wären, über einen Teich zu rennen - wenn diese Menschen und das Gewässer auf dem Mond wären. Beide Teams erhielten ebenfalls Ig-Nobelpreise.

lea/DPA/DPA

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