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Die Letzten ihrer Art?

Der Neandertaler ist womöglich 6.000 Jahre später ausgestorben als bisher angenommen. Das vermuten Forscher jetzt anhand von Werkzeugfunden im Norden Russlands.

  Über 300 dieser Werkzeuge fanden die Forscher am Ausgrabungsort.

Über 300 dieser Werkzeuge fanden die Forscher am Ausgrabungsort.

Wissenschaftler haben womöglich die letzte Zufluchtsstätte des Neandertalers entdeckt. Bei den Ausgrabungen am Ural in der Nähe des Polarkreises fand das Forscherteam aus Russland, Frankreich und Norwegen eine Vielzahl von Überresten von offenbar geschlachteten Tieren, darunter Mammuts, Bären und Wollnashörner. Außerdem fanden sie mehr als 300 primitive Werkzeuge aus Stein. Dabei handele es sich um typische, von Neandertalern genutzte Werkzeuge, schreiben die Forscher im US-Wissenschaftsmagazin Science.

Älter als bisher angenommen

Die Untersuchungen zeigten, dass die Werkzeuge 31.000 Jahre alt sind. Damit stellt die Entdeckung die bisher angenommene Hypothese in Frage, wonach der Neandertaler in Europa bereits vor 37.000 Jahren ausgestorben ist. Allerdings fanden die Forscher keine menschlichen Überreste am Ausgrabungsort. Somit bleibt unklar, ob der Fundort tatsächlich eine der letzten Neandertaler-Siedlungen war. Der rätselhafte Fund lässt Forschern zwei Möglichkeiten: Entweder überlebten die Neandertaler in Sibirien länger als im Rest Europas oder die modernen Menschen im Norden Russlands waren technologisch extrem rückständig.

Die Neandertaler waren eine frühe Art des Menschen. Sie lebten im mittleren Paläolithikum - also vor rund 200.000 bis 40.000 Jahren. Erst vor 75.000 bis 50.000 Jahren begann der moderne Mensch den Neandertaler nach und nach zu verdrängen. Heute gehen Wissenschaftler davon aus, dass beide Menschentypen mehrere tausend Jahre nebeneinander existierten.

cf/AFP/AFP

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