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Die Polarlichter tanzen wieder

Nur Wenige haben das Glück, Polarlichter einmal mit eigenen Augen zu betrachten. Alle Anderen entschädigt der spektakuläre Zeitraffer von Fotograf Ole Salomonsen: Schöner kann es in Echt kaum sein.

Von Maria Kirady

In der Szene ist Ole Christian Salomonsen längst für seine atemberaubenden Polarlicht-Zeitraffer bekannt. Jetzt hat er ein neues Video mit Aufnahmen aus Norwegen, Finnland und Schweden veröffentlicht. Und wieder zeigt sich: Kaum jemand vermag das farbenfrohe Lichterspiel am Firmament so eindrucksvoll einzufangen wie Salomonsen.

Wie der Fotograf in einem früheren Interview mit stern.de erzählte, beginnt die Saison der Polarlichter in Skandinavien Anfang September und endet Ende April. Ein alter Volksglaube besagt, dass es sich dabei um die Geister der Toten handelt, die am Nachthimmel tanzen. Man dürfe sie jedoch nicht zu lange anschauen, weil sie einen sonst holen kämen.

Die wissenschaftliche Erklärung ist deutlich nüchterner: Sonnenwinde rufen das leuchtende Naturschauspiel hervor. Sie bestehen aus elektrisch geladenen Teilchen, die auf die Atmosphäre der Erde prallen und sie zum Leuchten anregen. Zwischen Herbst und Frühling sind sie am besten zu sehen. Dann beginnt die Zeit von Polarlichtjägern wie Salomonsen.

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