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Bei diesen "Monsterfischen" stockt einem der Atem

Das Meer birgt immer noch viele Geheimnisse. Sagen und Mythen um Seemonster halten sich seit Jahrhunderten wacker – auch im Zeitalter der Wissenschaft. Der stern zeigt die bizarrsten Geschöpfe, die in den vergangenen Jahren an die Küsten gespült wurden. 

Pottwal

Dieser mysteriöse Fleischberg gab den Findern an der Küste von Chile zunächst Rätsel auf: Bei dem im Juni 2003 am Strand von La Doncella angespülten Tier wurde zunächst spekuliert, dass es sich um einen Riesenkalmar handele. Es wäre ein überaus stattliches Exemplar gewesen. Doch bei der schwer definierbaren Biomasse handelte es sich letztlich – wie Wissenschaftler später bekanntgaben – um die Überreste eines Pottwals.

Mythische Erzählungen von Seeungeheuern existieren schon seit Jahrtausenden. Für Seeleute vergangener Tage war die Angst vor immensen Seeschlangen und Riesenkalmaren, die ganze Schiffe verschlangen, immer mit dabei, wenn sie die Segel ins Ungewisse setzten. Heute hat die Wissenschaft viele offene Fragen geklärt, die früher dazu führten, dass aus einer flüchtigen Beobachtung eine Legende wurde. Doch alte Gewohnheiten sind bekanntlich nur schwer abzulegen.

So kommt es immer wieder vor, dass ungewöhnliche Kreaturen, die an den Stränden der Welt angespült werden, vorschnell als "Seeungeheuer" identifiziert werden. In Zeiten der sozialen Medien verbreiten sich die Schnappschüsse dann in kürzester Zeit im Netz – und jeder spekuliert mit. Doch, wer weiß, die Tiefen der Meere wurden bislang nur zu einem sehr geringen Teil erforscht – vielleicht werden wir ja eines Tages von einer Kreatur aus einer längst vergangenen Zeit überrascht? Wir haben die kuriosesten "Monsterfische" der letzten Jahre für Sie in einer Fotostrecke zusammengefast. 

amt

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