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Klima-Mythen im Check

Lässt sich Klima zuverlässig vorhersagen? Ist ohnehin schon alles zu spät? Ist die Sonne an der Erderwärmung schuld? Die Kollegen von "Geo" haben zwölf populäre Thesen über den Klimawandel überprüft.

Von Bernd Pötter

  Das Eis in Grönland taut. Diese Eisbrocken an Land sind allerdings Überbleibsel einer Überflutung.

Das Eis in Grönland taut. Diese Eisbrocken an Land sind allerdings Überbleibsel einer Überflutung.

In Doha im Wüstenstaat Katar beginnt am kommenden Montag die nächste Weltklimakonferenz. In den nächsten zwei Wochen wird wieder viel über das Klima geredet, geschrieben und verhandelt. Damit Sie mitreden können, haben die Kollegen der Zeitschrift "Geo" Klima-Mythen auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht. Testen Sie, ob Sie sich mit dem Thema auskennen.

1. These: Klima ändert sich, seit es die Erde gibt. Im Mittelalter war Grönland grün.

Die Bezeichnung Grönland, "grünes Land", stammt vom Wikinger Erik dem Roten. Allerdings galt die Fruchtbarkeit auch zu seiner Zeit, im 10. Jahrhundert, nur für einen schmalen Küstenstreifen, das Landesinnere war vereist. Und der Name war eher Propaganda: Erik musste aus Island fliehen und wollte so viele Mitstreiter wie möglich als Kolonisten in die Emigration locken.

In geologischen Zeiträumen gesehen, also lange bevor es Menschen gab, lagen die globalen Mitteltemperaturen allerdings tatsächlich schon weit höher als jetzt: Im "Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum" vor 55 Millionen Jahren stiegen sie in wenigen Tausend Jahren um fünf bis sechs Grad - das arktische Meer war an der Oberfläche 23 Grad warm. Auch in den Zwischeneiszeiten wurde es zumindest regional so warm wie heute.

Allerdings verliefen die Temperaturanstiege der vergangenen Erdepochen ungleich langsamer. Pflanzen und Tiere hatten also mehr Zeit, sich anzupassen. Und es gab damals eben nicht 6,7 Milliarden Menschen mit Bedarf an Nahrung, Wasser, Wohlstand.

Hier finden Sie mehr populäre Halbwahrheiten über den Klimawandel - im Licht der Forschung betrachtet.

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