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Ist eine Welt ohne Religionsgemeinschaften denkbar? (Gerri Bernardy, Viersen)

Erik Meyer ist pessimistisch: "Nein, leider nicht, denn Dummheit wird nie aussterben."

peter kämmerer Bamberg

email: fattoria-olmo.c@gmx.de

Die Religionsgemeinschaften aler Art haben immer nur Unheil gebracht.Ist doch klar: je mehr verschiedene Spinnereien,desto mehr Streit.

Oliver, Willich

email: OS@timocom.de

Eine Welt schon, die Menschheit wohl eher nicht, da sich Religion anscheinend in jeder großen dominierenden Kultur ausbildet und demnach fundamental "dazu gehört". Interesant wird es sein zu sehen, ob es Religionsgemeinschaften auch noch in 200 Jahren gibt, oder einfach ausstirbt.

andi aus witten

email: attila-@gmx.de

vermutlich nicht.überall wo menschen in not sind wenden sie sich dem glauben zu. not macht empfänglich für religiösität.

TS; SH

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für mich schon

Jochen, Bonn

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Kluge Philosophen haben die Erkenntnis, dass "die Demokratie von Werten lebt, die sie selbst nicht gesetzt hat." Folglich wäre eine Welt ohne Religion eine Welt ohne Demokratie und Freiheit. Sie würde nicht dauerhaft funktionieren.

Oliver Hölsken, Köln

email: oliver_hoelsken@arcor.de

Vermutlich Johannes Paul der II. Er ist immerhin das Oberhaupt der katholischen Kirche mit 1 Milliarden anhängern. Außerdem kennen ihn die anderen 1 Milliaren Christen auch.

Sonja, Herzchenhausen

email: sonilin@web.de

Wahrscheinlich nicht. Die Menschen sind so programmiert, dass sie sich an einen "Vorbeter" klammern. Eigenes Denken in Glaubens- und Philosophiefragen ist nicht die Regel. Dabei haben das alle Religionsstifter vorgemacht!

T. , Saarlouis

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Ich denke eher nicht, da die Religion den Menschen Hoffnung gibt. Gerade wenn Menschen Probleme haben beten sie z.B. an Gott und das gibt ihnen Kraft ihre Probleme zu lösen. Die Menschen brauchen etwas an was sie glauben können sonst würde ein riesen Chaos entstehen. Die Vorstellung das jemand fassbares die Welt erschaffen hat und das jemand über sie wacht gibt den Menschen Sicherheit und das Gefühl, dass sie nicht alleine sind.

Harald, Mannheim

email: spansink74@gmx.net

Ich höre schon die Atheisten rufen: "Jaaa, Religion ist ja sowieso nur Opium für´s Volk...". Jede Wette, dieses Forum wird voll von solchen Antworten sein. Als hätte es nie religiöse Bürgerrechtler (Ghandi, Martin Luther King, Jesse Jackson) oder atheistische Diktatoren (Stalin) gegeben. Aber es ist nicht so einfach, denn so populär auch Atheismus und Agnostizismus sind, sie basieren auf ebenso unbewiesenen Behauptungen wie jeder andere Glauben auch. Auch der Mythos, die Wissenschaft würde irgendwie die Religion widerlegen, ist nur unter Nichtwissenschaftlern verbreitet. Ich kenne niemanden, der sich keine Gedanken zu diesem Thema macht. Wer meint, Gott wäre nicht wichtig, der glaubt eben an den Kommunismus, die Konsumgesellschaft, das Wissenschaftliche Weltbild des 19. Jahrhunderts oder sonst irgendwas. Somit ist nicht nur eine Welt, sondern sogar eine einzelne Person ohne Religion undenkbar.

Anneliese David Kirchberg

email: ada_kirchberg@freenet.de

Denkbar ist grundsätzlich alles!!!Die Frage ist, ob eine Welt ohne Religionsgemeinschaften existieren kann. "Religionen" im weitesten Sinne können aber auch völlig gottlose Denkmodelle sein - wichtig ist nur, dass es Gemeinschaften gibt, die sich Regeln für das Zusammenleben geben und nicht dem puren Individualismus und Eigennutz ergeben. Wenn Belohnung oder Bestrafung im Jenseits keine Rolle mehr spielen, dann fürchte ich allerdings, dass die Mehrheit der Menschheit sich irgendwann selbst zerfleischt, denn die Regeln der Religionen (im weitesten Sinne )führen und führten nicht dazu, dass sich der Mensch an sich und in Massen zum Guten entwickelt hat oder entwickelt. Wenn alle Schranken fallen, fällt die Menschheit.

Viktoria, Hünfeld

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Nein, ich denke nicht das eine Welt ohne Religionsgemeinschaften denkbar ist. Es gibt immer Menschen, die es ablehen an etwas zu glauben, aber es wird auch immer Menschen geben, denen die Geborgenheit im Glauben wichtig ist, mehr noch: denen feste Regeln und Vorschriften, Traditionen und gemeinsame Feste innerhalb der Religion wichtig sind. Ich finde, Religionsgemeinschaften sind genau das, und deshalb wird es auch immer Religionsgemeinschaften geben. Es ist also nicht möglich zu sagen, dass eine Welt ohne Religionsgemeinschaften denkbar ist.

Hermann, Pullach

email:

George W. Bush

Sabine, Obernburg

email: respam@web.de

Ja. Ich bin kann sicher, dass in einigen Generationen sich die Menschheit an einer Doktrin festhalten muss, um Fragen des Lebens beantwortet zu bekommen. Es gibt nur einen Gott, es kann nur 1 Religion geben und diese ist in Abwandlungen ein Konglomerat aus alles Religionen.

Ingrid Coughlan, Hildesheim

email: ingridc@gmx.net

Eine Welt ohne Religionsgemeinschaften ist natürlich denkbar. Da der Mensch jedoch ein religiöses Wesen ist, ist eine Welt ohne Religionsgemeinschaften nur dann denkbar, wenn man die religiösen Gemeinschaften unterdrückt oder ihre Botschaften staatlich kontrolliert und verfälscht. Was das bedeutet, hat das 20. Jahrhundert gezeigt: Adolf H., Stalin, Mao, Pol Pot usw. haben es vorgelebt. Die Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, und Menschen bringen immer wieder religiöse Formen hervor - egal ob sie als Nomaden leben und Naturreligionen anhängen, ob sie moderne Buddhisten sind, ob sie an den Einen Gott glauben oder aber in spiritistischen Sitzungen mit den Toten kommunizieren wollen.

Mario Czerny

email: landratte@gmx.at

JA! Und es wäre nicht die schlechteste...

Erik Meyer, Columbus, Ohio, USA

email: grandpoubelle@hotmail,com

Nein, leider nicht, denn Dummheit wird nie aussterben.

tim kahlert, zittau

email: gailo@gmx.net

meine meinung: da diese religionsgemeinschaften sowieso nur irgendwann einmal ins leben gerufen wurden und keineswegs einen produktiven nutzen in unserer gesellschaft darstellen, kann man schon sagen dass diese kontraproduktivität der religionen eine "welt" zulässt, da viele menschen auch ohne eine glaubensrichtung leben können.

Otten, Rellingen

email: horst-dieterotten@alice-dsl.de

Wenn wir unsere Religionsgemeinschaften nicht aufgeben und erhalten wollen, dann brauchen wir eine neue Bibel. Die vom Glauben her, dann für alle bestehenden Religionsgemeinschaften unausweichlichen Bestand hat. Die eine allgemeine Glaubwürdigkeit und die Menschlichkeit wiederspiegelt. Und den Parasiten des Egoismus absprengt.

Torsten, Deutschland

email: zx8100@gmx.net

Denkbar ja, aber unwahrscheinlich, denn Dummheit in all seinen Formen (z. B. Religion) ist nicht auszurotten.

Guido Elberfeld, Hamburg-Volksdorf

email: elberfeld.imre@12move.de

Als Bahá'í, das heißt als Anhänger der jüngsten monotheistischen Weltreligion bin ich davon überzeugt, dass alle heute existierenden großen Religionsgemeinschaften Ergebnis eines Bundes Gottes mit den Menschen sind. Dieser Bund besagt, dass Gott seit Anbeginn aller Zeiten seine Propheten, wir Bahá'í nennen sie Manifestationen, in die Welt geschickt hat, um den Menschen in Zeiten von gesellschaftlichen und moralischen Krisen, großen Umbrüchen und Entwicklungssprüngen als Leuchten der Führung zu dienen. Die Religionsgemeinschaften, wie wir sie heute kennen, haben sich unter Berufung auf die Lehren dieser Manifestationen (Krishna, Moses, Buddha, Jesus, Mohammed u.a.) gebildet. Um Laufe der Jahrhunderte hat sich jedoch die spirituelle Kraft dieser Gemeinschaften durch zwei Faktoren stark abgeschwächt: Einerseits ist die Tatsache zu nennen, dass die Lehren der großen Führer der Menschheit unter die Räder menschlichen Machtstrebens geraten sind. Sie wurden z.B. von ehrgeizigen Geistlichen und weltlichen Herrschern fehlinterpretiert und so zur Ursache von Streit, Hass und Gewalt. Eine der wichtigsten Konsequenzen aus dieser Entwicklung ist, dass der Stand der Geistlichkeit in der Bahá'í-Religion abgeschafft und verboten wurde. Hierzu betont Abdu'l-Bahá, der Sohn unseres Religionsstifters und eine der Zentralgestalten der Bahá'í-Religion bei einer seiner Ansprachen im November 1911 in Paris: "Wenn die Religion zur Ursache von Abneigung, Hass und Spaltung wird, so wäre es besser, ohne sie zu sein, und sich von einer solchen Religion zurückzuziehen, wäre ein wahrhaft religiöser Schritt." Das eigentliche Ziel der göttlichen Religion ist also, unter den Menschen Liebe, Einheit und Verbundenheit zu verbreiten, sollte eine Religionsgemeinschaft dieses zentrale Ziel aus den Augen verlieren, hat sie keine Daseinsberechtigung mehr! Als zweites muss nach dem Verständnis der Bahá'í-Lehren berücksichtigt werden, dass die Lehren aller Religionen grundsätzlich auf zwei Säulen ruhen, und zwar auf der Säule der ewig gültigen, geistig-moralischen Lehren (Beispiele hier für sind die Goldene Regel oder das Gebot der Gottesliebe) und auf der Säule der das menschliche Zusammenleben regelnden sozialen Lehren; letztere sind immer wieder Veränderungen unterworfen, abhängig von den Entwicklungen, welche die menschlichen Gemeinschaften im Laufe der Zeit durchgemacht haben. Die Lehren Jesu sind heute 2000 Jahre alt, die Mohammeds circa 1400 Jahre, doch seither - und ganz besonders in den letzten 150 bis 200 Jahren - hat die menschliche Gesellschaft ungeheure Sprünge getan. Die Entwicklung unserer modernen Welt mit ihren durch die technische Revolution gegebenen Möglichkeiten und Gefahren weist auf die Notwendigkeit hin, die als das zentrale Fundament der Bahá'í-Religion gilt: die Einheit der Menschheit zu begründen. Am ! Beginn der technisch-industriellen Revolution hat unser Religionsstifer daher Seine zentrale Lehre verkündet: "Die wohlfahrt der Menschheit, ihr Friede und ihre Sicherheit sind unerreichbar, wenn und ehe nicht ihre Einheit fest begründet ist." Im Lichte dieses Zitates streben die heute circa 6 Millionen Bahá'í in aller Welt nach der Verwirklichung folgender Ziele: - Selbständige Suche nach wahrhiet - niemand darf blindlings und ungeprüft den Lehren seiner Vorfahren folgen. - Religion muss zur Ursache von Einheit, Harmonie und Frieden unter den Völkern werden. - Religion und Wissenschaft müssen zu Partnern werden. Die Religion muss veraltete, sinnentleerte Riten abschaffen, den unseligen Aberglauben verbannen und ihre Kräfte und Bemühungen um das Heil der Menschheit mit den Wissenschaften in Einklang bringen. - Geschlechterdirkriminierung muss abgeschafft werden. - Alle Arten von Vorurteilen müssen erkannt und aufgehoben werden. - Ein umfassender, gerechter Weltfriede muss erreichtet werdn. - Alle Menschen müssen, unabhängig von ihren materiellen Möglichkeiten, gleichberechtigten Zugang zu Erziehung und Bildung haben. - Extremer Reichtum und extreme Armut müssen beseitigt werden, und zwar sowohl durch Gesetze, als auch dadurch, dass jeder einzelne seine persönliche Verantwortung hierfür erkennt. - Eine Welteinheitssprache muss angenommen und auf der ganzen Welt gelehrt werden. - Eine Weltregierung muss alle internationalen Beziehungen regeln und dafür mit entsprechenden Machtbefugnissen ausgestattet sein. Alle oben aufgelisteten Punkte wurden im Verlaufe der letzten Jahrzehnte erkannt und zur Diskussion gestellt. Es wurden unzählige Lösungsvorschläge gemacht, unterschiedliche philosophische Strömungen, Ideologien und Sekten haben die Masse Mensch zu ihrem Experimentierfeld erklärt, dabei ungeheures Leid verursacht und die Hoffnung von Millionen von Menschen enttäuscht. An diesem Punkt muss die Erkenntnis reifen, dass die Welt die Religion trotz allem braucht. Gott hat uns an diesem Punkt unserer Geschichte nicht ohne Führung gelassen. Allein eine erneuerte und mit frischem geist belebte Religion kann eine verlässliche geistig-moralische Grundlage für die Verfolgung der oben genannten Zeiel bieten, nur die spirituelle Kraft ihrer Lehren und der göttliche Geist ihrer Gemeinschaft bieten uns die Gewähr, dem Menschheitstraum Weltfrieden, Einheit der Menschheit und allumfassende, wahre Gerechtigkeit allmählich näher zu kommen. (Weitere Infos unter www.bahai.de)

believer

email:

nein. an irgendwas muss der mensch gluaben, ubd wenn es sein auto ist und er in der gemeinde "opel manta-club" ist.

Stanek,Joachim-90614 Ammerndorf

email: asta-fungi@web.de

Nein, den ohne Religion keine Moral im weitesten Sinne. (DDR)Ur-Völker hatten immer eine Art von Religion (Papua-Neuguinea)

K.Pfarr

email: karlderbajuware@yahoo.de

Im Prinzip ja. Wenn alle nach gleichen Massstaeben urteilen wuerde, waeren wir um eine grosse Last befreit. s. Palistina, Hindus, radik. Katholiken und Araber.... mit Ihren sinnlosen Morden und Selbstmordanschlaegen !!! Religion = natürlich...

Marie Chavillié, Biberach

email: mary_schmuweb.de

Ja, aber an irgendetwas glaubten die Menschen schon immer. Ich denke sie brauchen einfach etwas, was sie anbeten, verehren oder an es glauben können. Trotzdem denke ich es wäre möglich.

Brit Dora, Haiger

email: bluenouna@web.de

Ja, aber nur wenn es Alternativen gäbe, z.B. weitere Vereinigungen, die das gleiche Zusammenhalt-Gefühl und auch die Geborgenheit böten, wie es Religionsgemeinschaften tun. Denn anscheinend werden die Religionsgemeinschaften gebraucht - wäre eine Welt ohne sie also für Gläubige denkbar? Mit "Ersatz" bestimmt.

Klaus-D.Klimke / Hamburg

email: Truwen@gmx.de

Eine Welt ohne Religionsgemeinschaften wäre, unter anderem*, nur durch die zu erlangende Erkenntnis denkbar, dass die nachgewiesene vorgegaukelte Existenz von realen Gottheiten lediglich als Mittel zur Erlangung und Erhaltung der Macht, durch eine machthungrige Elite und deren Angst Macht und Reichtum zu verlieren, erkannt würde. *Eine weitere Ausführung dieses Themas würde wegen seiner Komplexität diesen Rahmen sprengen.

Tanni aus MG!

email: tanja-bovendeert@t-online.de

Die Tierwelt!

email:

nicht denkbar, sondern wünschenswert!

Marie Wiesner, Schwerin

email: mary4yall@yahoo.de

Fuer mich als Atheistin waere es sehr gut vorstellbar, aber es wird niemals eine solche Welt geben. Ich bin ueberzeugt davon, dass die Menschen einfach etwas "hoeheres" brauchen, an das sie glauben koennen. So faellt es ihnen leichter, mit ihrer Hilflosogkeit umzugehen. (Stichwort: Schicksal; Gottes Wille)

Kasia Leczycka,Losice

email: kacha84@op.pl

Ich denke,dass die Religion das Leben werter macht.Die Religiongemeinschaft gibt vielen Leuten den Schutz und die Mut,um die verschieden Barrieren zu uberwinden.Es ist erstaunlich,dass viele die Religion fur ein Handicap halten.Wieso...?

Alex, Lazne Belohrad

email:

Theoretisch denkbar. Ich persönlich kann mich als "religionsloser" offenbar gut in eine christliche Gesellschaft einfügen. Der Glaube an Werte, an gesellschaftliches Miteinander ist nicht zwingend an eine Religion gekoppelt. Vollständig auf Religionen zu verzichten würde meiner Ansicht nach aber bedeuten einen sehr hohen Bildungsstand für alle zu gewährleisten. Erst dadurch lassen sich offene Fragen ohne Angst akzeptiern und die Notwendigkeit von gesellschaftlichen "Spielregeln" (Werte eben) verstehen. Praktisch also absolut utopisch. Heute haben Religionen grundsätzlich eine Daseinsberechtigung indem sie Menschen auf einfache Weise Werte vermitteln (manchmal auch die falschen).

Andreas, Lengnau

email: andreasbeckmann@bluewin.ch

Nur in einer Welt ohne "Intelligenz" gibt es keine Religion. Sobald das Leben das Bewusstsein entwickelt, entsteht das Verlangen nach dem Transzendenten. Es darf einfach nicht moeglich sein, dass die Existenz des menschlichen Bewusstseins, der "Seele" begrenzt ist. Wo Nachfrage besteht, gibt es ein Angebot: die Haendler der Erloesung, des Heils, der jenseitigen Belohnung. Eben die Religionsgemeinschaften.

tobias kolesnyk, kevelaer

email: tkredbaron@aol.com

ja

H.Fried, Hamburg

email: HildeFFF@web.de

Ich denke nicht, dass eine Welt ohne Religionsgemeinschaften möglich ist, da m.E. der Mensch ein höheres Wesen braucht, zu dem er aufsehen kann. Und somit haben auch die Religiongemeinschaften ihre Berechtigung. H.F.

vera trolf Long Beach NY USA

email: verahey@aol.com

DIE aNTWORT IST SO EINFACH, ES WAERE EIN EM kINDERSPIEL ZU VERGLEICHEN. Wenn der Mensch sich einmal selbst ausgerottet hat, dann wird erst einmal der Globus aufatment, die Tiere, die weder Eifersucht, Neid,Grossfraessigkeit,Unglauben haben, noch moerderische Absichten dem Nachbarn gegenueber, werden in Frieden leben, hin und wieder ein anderes jagen um zu ueberleben, nicht mehr als sie brauchen im Gegensatz zum "Menschen" der lediglich daran interressiert zu sein scheint, aber auch alles zu zerstoeren. Einer der leitzaetze waere zum espiel : Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schaft.Der Mensch ist der schlimmste, verruchteste Zerstoerer Alles. Man sollte sich schaemen. Die Politiker mit ihrer Scheinheiligkeit, der Pabst mit seiner schein(bar) Heiligkeit, waere er ein Gottvertreter, wuerde er Gewand und Latschen Haben, sonst nichts, die Einzige Gottesvertreterin war Mother Theresa, die ein Jesusaehnliches Leben gelebt hat,. Leider war sie Pro-lifer, also keine Geburtsunterbrechungen, was sie leider mit dem Pabst zum groessten Moerderer der Geschichte macht, denn Gott sagte, Bevoelkert die ERde, NICHT UEBERbevoelkert die Erde. 40 000 Kinder sterben aus religioesen Gruenden pro Tag, das sind 1 1/2 Millionen pro Monat. Wer sollte sie wohl ernaehren?Vielleicht sollt man sie zum Pabst fliegne und ihm die Verantwortung uebertragen . Naja, ich schweif.Alles Gute,Vera

vera trolf

email: verahey@aol.com

Wir sehen dem gleichen Schicksal hier in den USA entgegen, die nicht abnehmende "Flucht" der illegalen "Einwanderer" eigentlich Gesetzbrecher im herrkoemmlichen Sinne. Diese Problem MUSS gemeistert werden u.z. kann das nur geschehen, wenn die "Zugewanderten" nicht mehr verwoehnt werden, von unzaehligen Kindern/Krankenkassen (nicht eingezogene Betraege) FreieSchulen/Universitaeten besonders, gruendlichst gezwungen werden, zur Steuerzahlung,Beitraegen fuers taegliche Leben leisten ohne den verantwortlich handelnden Buerger des Schlaffarenlandaehnlichen Landes auszubeuten,. Wenn das nicht geschieht, werden diese unverantwortlichen Wesen das Land ihrer Traeume in das von ihnen verlassene Land umaendern. Davor muss gewarnt und auch aetlich gehandelt werden, und zwar sofort. Alle, die diese Umstaende dulden, muessen gezwungen werden, das Land zu verlassen.

veraTrolf Long Beach,NY 11561

email: verahey@aol.com

Nein, niemals, ansonsten verlieren wir unsere "Menschlichkeit" und werden losgeslassene Umwelt/Menschen?tierevernichter (noch Mehr als bisher,wenn ueberhaupt moeglich. Nieder mit Pres.Bush, er muss "entthront " werden, damit wir nicht wieder in eine Hitler/Mussolini?Stalin,Napoleon Periode zurueckfallen. Religion, oder der Glaube an ein WESEN reguliert die Moral, Ethik und den rieden (hoffentlich bald)

julia aus essen

email: juliaswelt2003@yahoo.de

ich denke das religion nicht mehr besonders wichtig ist! seitdem deutschland richtig "multikulti" geworden ist, hat die deutsche religion sowieso ihren ganzen wert verloren! ev. und. kath. wird es bald nicht geben,aber dafür umso mehr muslimische anhänger!

Rolf Vorholt, Essen

email:

Ich frage mich schon mehrere Tage, ob mir wirklich etwas fehlen würde. In diesem Sinne Frohe Ostern

Albrecht, Hamburg

email: Rosemarie.Albrecht@vbg.de

Ich lebe bereits in einer solchen Welt: es gibt Vewandte, Nachbarn, Freunde, Gesetze und die Sozialversicherung. Darüber, weshalb ich lebe, denke ich lieber ohne vorgefertigte Lehrsätze nach. Welche Aufgaben haben Religionsgemeinschaften denn sonst noch? Je mehr Menschen ihren Bildungshunger befriedigen können, desto wahrscheinlicher sinkt die Macht und die Notwendigkeit von Vorbetern und ähnlichen Ausbeutern.

Jan Kerk, Flensburg

email: jankerk@foni.net

Auf alle Fälle ist eine Welt ohne Religionsgemeinschaften denkbar! Es wäre wahrscheinlich sehr viel friedlicher auf unserer Erde, man hätte endlich keine Glaubenskriege mehr.Es würden "nur" noch politische Kriege entstehen und diese sind in den letzten Jahrzehnten ja doch sehr viel unblutiger verlaufen, bis auf ein Paar Ausnahmen...

Gabi Berg, Freiburg

email: gabrieleberg@gmx.net

Klar und schön wärs..., Unterdrückung, Kriege, Hass, Terrorismus, Fanatismus, Völkermord usw. alles im Namen irgend eines Gottes oder Glaubensgemeinschaften , die erstaunlicherweise immer von Liebe und Frieden beten. Wie in der Politik geht es nur um Macht über andere. Wie kann es sein, dass Europa (Frankreich) nicht verbieten "darf", dass Kopftücher getragen werden und es völlig selbstverständlich ist, dass sich westliche Frauen in einem islamischen Land unter Androhung von Strafe verhüllen müssen. Wenn ich mich nicht den arabischen Sitten und Bräuchen anpassen will, fahre ich nicht in dieses Land und das gleiche muss für die Muslime gelten, wenn ein Land ihren religiösen Anforderungen nicht entspricht, brauchen sie ja nicht zu kommen. Fazit ist, dass die Religion Grenzen setzt, Menschen trennt, Hass und Intoleranz schürrt (da jede Religion glaubt recht zu haben) und auch noch glaubt Gutes zu tun, wenn andere bekehrt werden. Ich denke die staatlichen Gesetze reichen völlig aus, um friedlich mitein! ander zu leben. Wir sind doch alle Menschen und sollten uns besser auf das Leben vor dem Tod konzentrieren, als sich Gedanken zu machen, was dannach passiert....jeder erfährt es doch irgendwann und ändern kann man eh nix. Das einzig gute an der Religion sind die Feiertage und damit Frohe Ostern!

Ro Ke

email: daily.mail@web.de

Sie wäre friedlicher. Siehe Kreuzzüge der katholischen Kirche und den Hexenwahn des Mittelalters. Rund 7 Milllionen "Hexen" wurden damals verbrannt. Religionen gaben den Menschen niemals Frieden, wie sie gern versprechen. Anders zu denken, anders zu glauben sind stets Anlass für gewalttätige Auseinandersetzungen und Kriegserklärungen gegenüber Andersdenkenden. Egal, von welcher Seite aus.

Piet aus Velbert

email:

nein - selbst urururalte Philosophen haben festgestellt: an etwas glauben muss der Mensch - und sei es an eine Kaffeemühle!

nelkenkalle, bayern

email: phil.o.sophisticatet.voice@online.ms

Schwer vorstellbar, wenn schon der hehre, fundamentale Gedanke hinter den einzelnen Religionen für Ungläubige als nicht nachvollziehbar, und ablehnend in Frage gestellt, erfüllen Sie doch als Aas- fresser den Zweck der Populationsbereinigung auf diesem Planeten und lassen in Generalstabsmäßiger Regelmäßigkeit, Gott sei Dank, mäßig – ganz einfach – Angehörige anderer Religionsgemeinschaften - ableben. Waren es die alten Religionen welche der Fragesteller ins Netz gestellt…? Wenden wir uns den neuen Religionen zu. Nein nicht Sientology Church oder solch Blödsinn, kann man ja gleich in Warentermingeschäfte einsteigen und oder Aktien kaufen. Die Religionsgemeinschaften heute sind Mony goes around the world und belügen den Bekehrten schon in der Glaubensgrundlage, oder Theorie. Unsere Religion ( pluralis majestatis) ist die Bundespolitik. Hier kann der Gläubige in Gemeinschaft to- tal verblödeter fast schon nicht mehr auffallen. Der einfachste Glaube schlechthin. Angeschissen ist er als Angehöriger dieser Sekte ohnehin, zumindest was die letzten 15 Jahre betrifft. Noch eine Religion, die Dreifaltigkeit Computer - Internet - IT. Alles ist möglich - nichts funktioniert, hier ergänzen sich unserer Religionen und es herrscht überein- stimmung. Die Religiontelekom verrechnet sich schon einmal um 1 Million Breitbandgläubige, die Reli- gion des Vereinigten www. kauft noch unterschiedlicher Richtung angehörigen Gläubige der Religion web.deutschland in der Hoffnung diesen die heilige Du und Ich, oder one and one Breitband –Taufe zu verabreichen. Die Religionen von heute haben und brauchen keine Gläubigen sie brauchen einfach nur Kunden. Und wer seine Glaubenszugehörigkeit nicht in barer Münze bestätigen kann bleibt automatisch ohne Reli- gion, damit auch keiner Gemeinschaft zugehörig – egal an was er glaubt oder überhaupt noch zu glauben bereit ist. Somit wären wir bei den Ausgestoßenen angelangt und haben eine neue Religionsgemeinschaft entdeckt, die der Langzeitarbeitslosen welche den augenscheinlich ehrlichsten Glauben mit sich herum- tragen und von ganz alleine Zuwachs bekommen von weiteren Hoffnungslosen mit der einzig verbleibenden Sicht dass außer der Aussicht nichts in Sicht ist was Sie von ihrem festen unerschütter- lichen Glauben abbringen kann, wobei doch die meisten davon diesem Ihrem Glauben am Liebsten noch heute Abschwören würden. Auszug aus , ©Religionen des 30. Jahrhunderts, von phil.o.shopisticatet.voice@online.ms

Robert Kordts, Würzburg

email: r.kordts@web.de

nein, weil menschen immer zu gruppenbildung neigen.

Martin Zimmer, Pirna

email: 265martin@gmx.de

Nein, glaube ich nicht. Die Frage nach dem Glauben ist eine Suche nach dem Lebenssinn und der Lebenserfüllung. Nun kann man losgehen und suchen. Dabei wird man glaub ich feststellen, dass man dabei ziemlich allein und einsam bleibt. Erst durch das Begegnen von Menschen, das Austauschen und das Mitgehen entsteht Gemeinschaft, in der man sich festmacht und in der sich jeder, mit seinen Fähigkeiten und seinen mitgegebenen Talenten, einbringt. In der Glaubensansicht existieren Nouancen, die so häufig sind, wie es Menschen gibt. Die Aufgabe von Religion ist es, sie zu einen. Nicht um ihnen vorzuschreiben, sondern um nach außen hin, abgegrenzt zu sein. In den christlichen Gemeinschaften ist Person Jesus Christus der Punkt, in dem sich der Glaube eint. Dabei existieren um diesen Glauben an die Auferstehung, wie sie in den kommenden Tagen zu Ostern gefeiert wird, verschiedene Religionen mit verschiedenen Ansätzen, die aber in der Gemeinschaft des Glaubensoffenbaru! ng, der Bibel also, vereint sind. Welcher Ansatz letztendlich der Wahre ist, darum wird sich immer gestritten werden. Was uns aber heute begegnet ist die Suche nach der vollkommenen Freiheit der Ungebundenheit. Religion entwickelt sich, zumindest hier in Europa, zu einem Randphänomen, welches als unnatürlich hingestellt wird. Aus dieser Perspektive, finde ich die Frage, ob "eine Welt ohne Religionsgemeinschaften denkbar" wäre, sehr berechtigt. Ich denke eher, es gibt eine neue Religion, welche ausgerichtet ist auf das mehr haben, als sein.

Severin, %7074 Siegen

email: Eaglesword@web.de

Da der real existierende Gott IsraEl´s wortwörtlich alle biblischen Prophetien zur Erfüllung bringt, und zwar exakt. Daher wird in Erfüllung kommen, was uns in Kapitel 14 des Propheten Zakarjah vorausgesagt worden ist. Anhand IsraEl´s kann man wissen, dass Er der treue und gerechte Gott ist und bleibt. Somit wird auch das Judentum ewig bleiben, während alle anderes Religionen vergehn werden.

Sabet, Hamburg

email:

Nein, weil sie aus Angst und not entastanden ist, und solange die menschen nicht ihre Ängste und Ohnmacht gegenüber der Naturgewalt beherrschen kann, müssen wir uns uns mit ihr befassen.

Francisco Meyer, Mexico City

email: frankm@megared.net.mx

ob sie denkbar ist, weiss ich auch nicht. Aber ich wuerde es fuer sehr wuenschenswert halten! Jeden Tag sehen wir, wie die Religionen Probleme verursachen. Aber wenn sehen wir, dass sie welche loesen????

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email: johannes_kohle@web.de

Nein weil der Mensch nicht die (Reife?)und auch nicht die (Erkenntnisse?) hat, wie er und seine Umweld funktioniert. Er kann nicht wenn er dauerhaft, wenn er die Erkenntniss und die Reife hat, sich selbst konntrollieren, ob er assoziert oder dissoziert. Er ist manipulierbar. Er ist abhängig in seiner gesamten Existens. Er braucht Gemeinschaft. Er braucht Gesellschaft.Er braucht Werte um in der Gesellschaft/Umwelt sich zurecht zufinden. Es sind nicht nur Werte sondern auch Institutionen die in aufnehmen, andererseits auch ihn sagen, was er zu tun und zu lassen hat. Ich denke Ohne was wir als Familie, was wir als Gemeinde/ Gemeinschaft (religiös oder staatlicher Struktur)nennen, wird es immer geben. Sie werden von Religion/Ideolgien/Werte/Traditionen zusammengehalten. Sehen wir die Religionsgemeinschaften und Staatsgebilde, so spielen sie auf die Instrumente wie Religion/Idiologie/Werte und Tradition. Der moderne Staat kann nicht wie es die monoteistischen Religionsgemeinschaften machen. Wer an die Allmacht und das Heil von einem Gott nicht glaubt, ist verdammt. Aber ein Wir und ein Ihr wird es immer geben.

Gerhard S.aus Wersau

email:

Wenn ich mir die Flora und Fauna auf unsere Erde ansehe,und sehe kein Neid,Missgunst,Hass u.s.w.könnte ich mir vorstellen daß eine Welt ohne Religionen uns Menschen durchaus zu besseren Lebewesen auf unserer Erde machen könnten!

Henrik Braun

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Theoretisch ja, praktisch nein. Aus irgend einem Grunde neigen Menschen dazu, an etwas "Hoeheres" zu glauben, weil wir uns die Entstehung des Universums halt nicht nur mit wissenschaftlichen Mitteln erklaeren koennen. Es ist nur eine riesen Schande, dass Religion dazu benutzt wird, unter den Menschen Unfrieden zu stiften. Zum Glueck gibt es ja die Hoffnung, dass sich besonnene Menschen, die religioes denken und handeln zusammen tun, und dem Treiben der Fanatiker ein Ende setzen. MfG, Henrik Braun

Bischoff, Neustrelitz

email: dietrich-bischoff@web.de

Ich bin davon überzeugt, dass die Religionen, besonders die christliche,der Menschheit mehr Schaden als Nutzen gebracht hat.Millionen Menschen wurden ermordet,verbrannt,gefoltert, alles im Namen Gottes.Am gefährlichsten für die Menschheit halte ich die jüdische Religion, die ihre Anhängern lehrt, das auserwählte Volk Gottes zu sein und einer Tages sich andere Völker zu knechten zu machen und sie zu töten. Sie sollte als erste verboten werden.

Ressler, Ingrid F-68730 Blotzheim

email: ingrid.ressler@cibasc.com

Theoretisch ja. Praktisch aber würden immer wieder neue Religionsgemeinschaften entstehen, weil sich Menschen(-gruppen) von anderen abheben wollen und Ideologien/Religionen erfinden werden, um sich als "wertvoller/anders" aus der grauen Masse hervorzuheben .

-SPMA- 78224 Singen

email: leuchtender_morgenstern@yahoo.de

wenn man möchte könnte man es vielleicht glaubensgemeinschaften nennen anstelle von religionsgemeinschaften. jedoch braucht und brauchte die Menschheit immer schon und fortwärend etwas an das sie glaubt vieleicht glauben die nächsten generationen nur noch an gesetze, seien es die gesetze der politik oder der wissenschaft wobei in der wissenschaft ja auch schon alles mit einbegriffen ist... ich hoffe nur das es bald geschaft wird ein friedliches miteinander zu erlangt wird mit kleinen angenehmen streitereien;) mfg tareq, al-*****

H Estl Niederlande

email: info@estl.demon.nl

Nicht nur moeglich sondern wuenschenswert alle religionen bringen nur streit und elende ueber die WELT

Hans Netsch, Frankfurt

email: h.netsch@web.de

Ja, eine Welt ohne Religionsgemeinschaften halte ich für möglich, wenn man das Ende der zivilisierten Welt herbeiführen will.

Otten, Rellingen

email: horst-dieterotten@alice-dsl.de

Ja, aber dennoch: Wer den klaren Verstand nicht versteht, hat noch lange nicht das Recht, diesen durch einen Gott zu ersetzen.

Hans Dietrich, Illetas

email: hansdietrich@gmx.de

Nein 1.) hat der Mensch die Fähigkeit sich Dinge vorzustellen, die es nicht gibt. 2.)verhindern die Medien in zunehmendem Maße die Möglichkeit selbst zu denken, Antworten auf eine Frage selbst zu ermitteln. Fast alle Fragen, die Menschen sich stellen können heute wissenschaftlich beantwortet werden. 3.) Der Mensch wird zunehmend unsicherer und sucht Halt. 4.)Die Entwicklung läuft nicht so, daß sich Intelligenz durchsetzt, und zwar allgemeine Intelligenz. Intelligenz wird immer spezieller und damit individuell begrenzt. Vielleicht fragen Sie in 40000Jahren mal wieder nach.

Boehm andreas

email: wct5@gmx.de

nein

antihero, rheinland pfalz

email:

ich denke im moment ist eine solche welt nicht moeglich. aber ich denke dass die organisierten kirchen ihre macht missbrauchen und langfristig werden die menschen diesen missstand bemerken und sich von den organisationen abwenden. dann kann man auf eine von jedem für sich selbst ausgelegte, offene religion hoffen, die auf gegenseitiger toleranz basiert. selbstverstaendlich waere auch der atheismus gewaehrleistet.

Otto Kiel

email:

Leider Nein, das wäre leider wie es leider keine Welt ohne Kriege gibt. Religionsgemeinschaften beschäftigen sich sowiso nur mit den Themen:Wie wirbt man neue Mitglieder notfalls mit Waffengewalt und wie kommt man an deren materielles und ideelles Vermögen. Somit tragen Religionsgemeinschaften den größten Anteil an Armut und Unfrieden indieser Welt. Leider gibt es mehr als genug Dumme auf der Welt die mitmachen.

Hahnel Fürth

email: Roland.Hahnel@t-online.de

Ja

Heike Burmeister, Düsseldorf

email: traum_Garten.@yahoo.de

In der schwehr zu verstehenden Welt scheint es ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein, sich an religiösen Gruppen zu orientieren. Die Gruppe der Gleichdenkenden gibt die Sicherheit in seinem Glauben "richtig zu liegen". Leider führt das zu Überheblichkeit Andersgläubigen gegenüber, wie unzählige Glaubenskriege,Terrorismus und Verfolgungen in der Geschichte der Menschheit zeigen. Auch innerhalb der Religionsgemeinschaften gibt es Bestrebungen nach Macht, Beispielsweise die der Männer über die Frauen, oder die Hexenverfolgung des Mittelalters. Wenn der Einzelne in der Weltgemeinschaft erkennen könnte,daß alles so ist wie es ist, daß Gott oder wer oder was immer nicht darauf angewiesen ist, was wir glauben noch jemals ein Glaube richtiger als ein anderer sein kann, sondern nur zur besseren Bewältigung des eigenen Weltverstehens dient, könnte die Welt ohne Religionsgemeinschaften eine tolerantere und friedlichere werden.

Denise, Köln

email:

wenn es keine religion gäbe würde es wahrscheinlich eine balance zwischen "der macht" der männer und der frauen geben. frauen wären nicht unterdrückt worden und es würden heute keine disskusionen geben wer denn eigentlich intelligenter ist.

Jutta Ahrens, Hamburg

email: asirdahan@onlinehome.de

Nicht denkbar, aber wünschenswert. Viel Leid wäre der Menschheit ohne Religionen erspart geblieben. Oder etwa doch nicht? Hätten dann weltliche Ideologien die Religionen ersetzt? Wahrscheinlich. Viel wichtiger wäre die Frage: kann ein Mensch ohne Trost, ohne Hoffnung, ohne Sinn etc. leben? Nein, aber jeder kann die Antworten in sich selbst suchen und zu seinem ganz persönlichen Gottesbegiff finden. Religionsgemeinschaften braucht es dazu nicht.

logo, wilen

email: keine@olive.dun

Sicher, warum nicht? Es stellt sich dann nur die Frage welche Ersatzausrede wir benutzen, um uns weiterhin die Köpfe einzuschlagen.

montegoblue

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Aber sicher. Fragt sich nur, was mit den Menschen passiert, deren Leben auf Religion aufbaut ?

Alwin Allwissend, Kuppenheim

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Nein, weil es immer ein paar Leute gibt, die aufgrund ihres Charismas andere Leute in ihren Bann ziehen. Praktisch ist jeder, der Fans hat, sozusagen der Mittelpunkt einer "Mini-Religion". Er ist also quasi Kult. Und Kult ist immer die Vorstufe zur Religion. Jesus war somit der Popstar des alten Judäa. Ebenso der Prophet Mohammed annodazumal.

email:

Keine Religionsgemeinschaft? Auch nicht Schalke?? Undenkbar!!!!!!!!!

UI, Carluke, Schottland

email: uixkes@btopenworld.co.uk

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Welt ein friedlicherer Platz wäre. Was im Namen der Religion alles angestellt wird ist erschreckend. Durch die Geschichte hindurch wurde die Religion benutzt um Menschen zu unterdrücken und es hat sich bis heute nichts daran geändert. Wenn die Menschen ein wenig toleranter wären und nicht ständig dem anderen ihre Moralvorstellungen aufzwingen wollten, wäre schon viel gewonnen. Ich jedenfalls bin überzeugter Atheist und bin glücklich damit.

Franziska, Marburg

email: franzi@web.de

Nein, die meisten Menschen suchen immer nach einem Glaubenssytem, das ihnen Werte, Halt und Sinn vermittelt. Hinzu kommt noch das magische Denken, daß offensichtlich bei den meisten irgendwie angelegt ist - bildungsunabhängig. Weder die Aufklärung noch unser Computerzeitalter konnten dies abschwächen, sondern der Trend scheint sich zu verstärken angesichts der größeren Horizonte ( Internet, weltweite Nachrichten, Reisen..)und der zugleich zunehmenden Komplexität der wissenschaftlich technischen Erkenntnisse, die nur wenige nachvollziehen können. Denn dadurch fühlen sich viele "klein" und ohnmächtig innerhalb eines unüberschaubaren und unbeeinflussbaren Systems. Globalisierung, Informationstechnik und Gentechnik usw.. verunsichern. In unseren westlichen Gesellschaften werden die traditionellen Religionen erweitert oder sogar ersetzt, mit Esoterik, Parawissenschaften und Ökologismus. Vielleicht wird dan die Welt wird immer mehr Religionsgemeinschaften haben - womöglich zunehmend viel mehr politisch-religiöse oder esoterisch-exotische Sektenähnliche kleinere Gruppierungen. Wer viele Schäflein einfängt, kann gleichzeitig wirtschaftlich und poltisch Einfluss nehmen.

esra berlin

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das hiesse das es keinen glauben auf der welt gäbe und das ist eh unvorstellbar

Lisz, Roth

email:

Nein, denn der Glaube hat sich aus den Anfängen der Menschheit entwickelt, als der primitive Mensch noch Furcht vor den Naturgewalten hatte und er es als Strafe verstand, wenn sich Gewitter oder Stürme über ihn entlieden. Daraus sind dann Kulte entstanden indem man Sonne, Wind, Regen usw. bestimmte Namen gab, ihnen Opfer brachte um sie gnädig zu stimmen. Man gab ihnen Namen,man denke an die Maja`s, die griechischen Sagen oder an die nordischen Kulte. Später verglich man Heldentaten oder die ausergewöhnlich körperliche Stärke eines Menschen sowie besondere Schönheiten, hohe Intelligenz mit Naturgewalten oder gefürchteten Tieren, hob sie auf einen "Sockel" um sie zu verehren, machte sie zu Könige und Kaiser, zu Herrschern, man glaubte.

Julia Schäfer, Kiel

email: zein_t2002@hotmail.com

Religionen geben den Menschen Halt und Hoffnung und stellen eine universelle Antwort auf unerklärliche Phänomene dar. Das war vor 7000 Jahren v.Chr. schon so. Die Inka, die Ägypter, die Römer, die Griechen, die Asiaten....alle hatten und haben Gottesbilder, die sie anbeteten und auf die sie sich verließen. Im Zeitalter des Internets und des Handys braucht man diese Vorstellungen vermeintlich nicht mehr. Erstaunlich ist aber, das in den Großstädten z.B. die Selbstmordraten und Kriminalität sehr viel höher sind als auf dem Lande. Und auf dem Lande sind die Menschen meist noch etwas mehr dem Christentum anvertraut. In den Großstädten dagegen leiden viele Menschen unter gesellschaftlicher Isolation (z.B.Messies) und geben die Hoffnung auf, da das Leben nicht mehr lebenswert scheint. Die Vorstellung ein Leben nach dem Tod zu haben und für dieses Leben belohnt zu werden gibt manchen Menschen Hoffnung und Kraft das Leben weiter zu führen und "rechtschaffen" zu sein. Ich denke eine Gesellschaft ohne Religionsgemeinschaften könnte es generell geben (nur nicht auf der Erde) aber sie wäre hemmungsloser denn die Religion ist meist ein "zweites Gesetz" und gibt moralische Grenzen vor. Unsere Gesetze und Wertevorstellungen dagegen greifen nicht immer.

email: l.eichholz@onlinehome.de

Eine Welt ohne denkende Wesen (Menschen) ja. :-)

Hans der Kanns, O. Den Wald

email: ja

Nein.

Angelika Scheitinger Vockestr. 2 85540 Haar

email: a.scheitinger@mfprojektbau.de

Wäre wünschens- und erstrebenswert, da vielen viel Leid erspart bliebe

Edward Hill, USA

email: hillsalem@earthlink.net

Ich lebe seit 50 Jahre ohne Religion, und die Sonne noch wie immer geht auf und unter.

Wilfried Rittau, Wuppertal

email: w.rittau@gmx.de

Eine Welt ohne Glauben an einen Schöpfer - trostlos. Wer soll den Menschen Glaubensinhalte und ethische Grundwerte vermitteln, wenn nicht die Religionsgesellschaften?

Michael Albrecht, Salt Lake City (USA)

email: michael@tbatechnology.com

Ja. Und diese Welt wird auch schon in der Bibel beschreiben. Sie stellt den Untergang der Zivilisation dar. Sollten Sie danach streben, so wuensche ich Ihnen viel Glueck ...

mekah, Hannover

email:

Ich bezweifle das sehr stark. Jeder Mensch braucht irgendwas,was ihn auf dem Boden der Realität hält. Diese Realität kann nur die Religion geben bzw. sie kann uns den rechten Weg ebnen. Ich persönlich brauche meine Religion wie die Luft zum atmen. Ohne Religion würde die Zivilisation auseinander fallen. Klarer Menschenverstand. Wir würden genauso wie Tiere werden.

gebhardt, berlin

email: kathrin@mailmaxe.de

ja! das göttliche ist in jedem menschen "versteckt", an die wurzeln der jeweiligen talente & fähigkeiten zu kommen und diese zu tage zu befördern, ist die lebensaufgabe! ein beisp. haben nicht begnadete musiker/innen eine göttliche ausstrahlung wenn sie ihre instrumente und stimmen zum klingen bringen!? ausserdem wären institutionen, sekten und deren "führer" entmachtet!! die welt wäre eine friedlichere! promote your own godness! in peace!

franz berlin

email: franz.mahn@web,de

na denkbar ist doch alles? aber lebbar wohl nicht, da der mensch einen natürlichen, ausgeprägten hang zum glauben (an was auch immer)besitzt. ob er dabei den lieben gott, jesus, buddha,allah oder audi tt und ebel-uhren, model-frauen, armani-anzüge, den chef, hertha bsc oder kastanienmännchen anbetet ist vollkommen egal.

Frank Großmann

email: lbm1958@hotmail.com

Ich denke nicht. Solange die Menschheit sich wie auf einer Insel im Universum befindet, wird es immer wieder Erklärungsversuche geben. Religionen bieten Antworten die den meisten Menschen Eine Befriedigung geben. Dabei sind materialistische Weltanschauungen letztendlich auch nur eine Form von Religion.

Laura, Bremen

email: laverana@web.de

Ja, allerdings gäbe es dann andere Gemeinschaften, die an deren Stelle rücken würden. Auch so wäre die Menschheit wieder auf eine gewisse Art und Weise geteilt.

Faber, Pohl

email: JSchmid3@rz-online.de

Sicher. Religöse Gefühle und Überzeugungen sind vermutlich genau so ein 'Abfallprodukt' des menschlichen Gehirns wie die Fähigkeit Musik schön zu finden oder Kreuzworträtsel zu lösen.

Robert von Sterneck

email: lisisampson@yahoo.de

Ähm, wie lautet die Frage, ah ja, alles klar. Andersrum gefragt: Ist eine Religionsgemeinschaft ohne Welt denkbar. Ist z.B. der Himmel eine Welt oder etwas ganz von dem was wir als Welt auffassen Verschiedenes. Hat Uli Wickert Zugang zu anderen Welten, immerhin ist er ein gefährlicher Ex-Cannabis-Konsument? Gibt es im Himmel überhaupt noch Religion oder wird diese durch das direkte Sein-bei-Gott überflüssig. Nun, auf Erden, die sich nach Berechnungen Ed Wittens und anderer ja in einem 10 oder 26 dimmensionalen Raum befindet, sollte es auch denkbar sein das jeder für sich eine Gemeinschaft bildet, und wenn man nun zusäztlich sagt der Gesamthorizont alles individuellen meschlichen Wissens sei Äquivalent zu dem was Religion ist, muß man die gestellte Frage unter der Vorraussetzung das Menschen existieren verneinen.

Axel, Karlsruhe

email: axel@web.de

ja!!!

Patriot, Berlin City

email:

Es gebe auf jeden Fall weniger Konflikte auf der Welt (Israel,Nordirland,Pakistan-Indien und,und,und). Aber ich glaube Religion is auch wichtig für die menschliche Psyche.

Raphaela, Stutz

email: raphaela.stutz@gmx.ch

Ja, ich denke schon. Doch dann würden einige östliche Gruppierungen Probleme haben, ihre terroristischen Attacken und ihre Nichtfarauengleichstellung zu begründen. In nächster Zeit sehe ich allerdings keine Religionsaufhebung auf der gesamten Erde!

Erwin, Klassenzimmer

email: erwin@klassenzimmer.org

Das wär klasse. Ich kann es mir vorstellen, also ist es auch denkbar.

Peter Twardawa, Im Bühl 10,88682 Salem

email: Peter.Twardawa@T-Online.de

Nein, der Mensch wenn er keiner Religionsgemeinschaft angehört, wendet sich dann Sekten oder ähnlichen Gemeinschaften zu. Der Mensch braucht immer etwas an das er glaubt.

Heide-Rosa Weiß, Augsburg

email: JamesMcWhite@t-online.de

JA! Es gäbe keinen Fanatismus. keine Kriege im Namen Gottes, Allahs oder wem auch immer. Keine aufdiktierten Moralvorstellungen, die uns vorschreiben, was Gut und Böse ist. Jeder Mensch würde für sein Leben selbst Verantwortung übernehmen ohne sich auf eine Doktrin berufen zu können. Die Menschen wären frei. Diese Frage ist identisch, mit der Frage, ob eine Welt ohne unterschiedliche Meinungen denkbar wäre. Aus unterschiedlichen Meinungen entstehen Interessengemeinschaften, die letztendlich nichts anderes sind als Religionsgemeinschaften.

Robert, Bonn

email: Robert@t-online.de

klar, doch dann gibt es keine gründe mehr das sich die menschen untereinander zoffen sollten.

Umlandt Gerhard, 84503 Altötting

email: zhengyi@wudu.de

Eine "Welt ohne Religionsgemeinschaften" ist allein schon deswegen "denkbar", da sich ja grundsätzlich theoretisch alles vorstellen läßt. Weniger philosophisch, sondern konkret geantwortet: Natürlich läßt sich auch eine Welt ohne Religionsgemeinschaften denken! Da in unserem Kulturkreis noch christliche Religionsgemeinschaften dominieren und in dieser `Kultur´ sich alles nach dem Nutzen bewerten lassen muß, ist die Frage nach dem Nutzen auch diesbezüglich naheliegend. Ich will nun nicht die Frage stellen, welchen `Nutzen´ die von den christlichen Kreuzrittern auf christlichen Kreuzzügen Ermordeten hatten; ich will nicht fragen, welchen `Nutzen´ die Millionen während der christlichen Inquisition Gefolterten und zu Tode gequälten hatten - bei Frauen ja hauptsächlich Folter an den Geschlechtsteilen; ; ich will nicht fragen, welchen `Nutzen´ die vielen Indios und Eingeborenen hatten, die von den macht- und goldgeilen christlichen Eroberern vergewaltigt und umgebracht worden sind - Las Casas berichtet, die christlichen spanischen Conquistadores hätten Eingeborene bei lebendigem Leib gevierteilt, um sie als Hundefutter für ihre Hunde zu verwenden, - na wenigstens die Hunde hatten einen Vorteil von dieser Religion! Aber das ist ja alles Vergangenheit. Wenden wir uns daher mit Grausen ab und mit noch mehr Ekel der Jetztzeit zu. Es besteht doch ein gewisser Konsens, daß Hitler, das 3.Reich und der 2. Weltkrieg von Übel waren. Oder? Nun bleibt als historisches Faktum indes festzustellen - Leute mit etwas Geschichtskenntnis ahnen jetzt vielleicht, wie es weitergeht - , daß Hitler nie an die Macht gekommen wäre, mit allen dann daraus NICHT resultierenden Folgen, wenn ihm der Vatikan nicht unter die Arme gegriffen hätte. Die Weltwirtschaftskrise war am Abflauen und die Stimmen für die Nazis wieder am zurückgehen, da witterte ein gewisser Franz von Papen, damals schon deutscher Politiker, seine Chance. Von Papen war auch Mitglied der römischen Kurie des Vatikans und organisierte einen Vertrag zwischen der Kirche und Hitler bzw. dem 3. Reich. Nach dem mittelalterlichen Vorbild des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation" kann die Kirche in Deutschland mitregieren und bekommt Vergünstigungen eingeräumt - Kirchensteuer! - , dafür ließ von Papen seine Kontakte zur deutschen Großindustrie spielen und besorgte Hitler genügend Geldmittel. Plötzlich konnten braune Uniformen, demonstrative Aufmärsche, Fackelumzüge und publikumswirksame Reisen des zukünftigen Führers finanziert werden. Nach der Devise, `wenn die Braunen das auf die Beine stellen können, dann können sie uns auch Arbeit besorgen´, gab es plötzlich große Zustimmung für die Nationalsozialisten im Volk. Was haben wir heute davon für einen Vorteil? Ganz einfach: wir `dürfen´ Kirchensteuer zahlen, falls man nicht eh schon seit langem aus Überzeugung aus dieser `Glaubensgemeinschaft´ ausgetreten ist. Aber sogar von den normalen Steuern fließt ein Teil kirchlichen Organisationen zu, die sich zwar vorne drauf groß ein christliches Etikett kleben, sich aber nur zu einem geringen Teil selbst finanzieren. Auch Pfarrer und Priester werden in Deutschland vom Staat(!) finanziert - und nicht etwa von der Kirche selbst, wie Naivgläubige meinen könnten. Derartige Zustände wie hier in Deutschland gibt es ja nichteinmal in Italien, dem Mutterland des Katholizismus selbst! Die Kirche ist die einzige juristische Person in Deutschland, die KEINE STEUERN zahlt und über ihre Einkünfte nichteinmal Rechenschaft ablegen muß! Die Kirche sitzt auch in allen möglichen Gremien - wie z.B. dem Rundfunkrat - und beeinflußt die Politik und damit die Gesellschaft in massiver Weise. So dürfen z.B. bis heute am Sonntag keine Geschäfte offen haben, wegen des `Tag des Herrns´. Die Kirche selber kümmert dieser `Tag´ allerdings weniger: Sie arbeitet gerade dann selbst am meisten und sammelt Geld während der Messe ein. Solche Zustände sind aus folgenden Gründen als dubios zu bewerten: 1. Mit Demokratie hat das alles nichts zu tun. 2. Der `Glauben´ im Volk und der Stellenwert der Kirche hat in den letzten Jahrzehnten gewaltig nachgelassen. Die Kirchen werden immer leerer, die Klöster sterben aus. Es fragt sich daher schon, mit welchem Recht die Kirche immer noch überall mitentscheiden und über alle Köpfe der Leuten mitregieren will, die jedoch längst nicht mehr glauben, anderen Multi-Kulti-Religionen angehören, oder als moderner Mensch sowieso schlicht konfessionslos sind und sich keine Weihnachtsbäume und Osterhasen mehr andrehen lassen, die die original christliche Kirche ohnehin von heidnischen Religionen assimiliert hat. 3. Sonst sind die Nazis immer das Nonplusultra des Bösen und gelten als das Gegenteil jeglicher politischen Etikette. Wenn fünfzig angebliche Rechtsradikale irgendwo in Deutschland demonstrieren wollen, wird die ganze Nation von den Massenmedien mobilisiert und selbst `ruhige Hände´ zu einem Anti-Nazi-Gesetz gedrängt. Wo aber bleibt die Entrüstung gegen die Nazis, wenn es um die Kirchensteuer, um das generelle Abzocken von Steuergeldern durch die Kirche geht???? Da ist dann Hitler aufeinmal doch wieder gut genug, und man arbeitet - im stillschweigenden Einverständnis selbstverständlich! - immer noch mit den Nazis zusammen. Denn die Hitlergesetze des Concordats gelten bis zum heutigen Tag. Jedem Juristen ist die Tatsache bekannt, daß man Gesetze und Verträge kündigen kann, und zwar auch einseitig. Die heutige deutsche Politik, obwohl sie sich immer gern ein antinazistisches Mäntelchen umhängt, lebt im besten Einverständnis mit Hitlergesetzen des 3. Reiches. Nur ein Norbert Blüm brachte es in den 90er Jahren einmal auf die Reihe, der Kirche zu sagen, nachdem sich diese zu dreist in die Tagespolitik eingemischt hatte, `es müsse ja nicht immer so sein, daß der Staat für die Kirche die Kirchensteuer einsammle´. Wobei noch angemerkt gehört, daß der Staat diese aufwendige Dienstleistung für die Kirche völlig gratis(!) erbringt. Wenn man den Blick über den kleinkarierten deutschen Tellerrand hinaus in die freie Welt wendet, sieht die Lage für die kath. Kirche noch desastruöser aus. Was ist das für eine Kirche, wo hochstehende Kirchenmitglieder und Berater des Papstes amerikanische Atombombenabwürfe auf die gegnerische Zivilbevökerung sogar prophylaktisch entschuldigen und zum "Willen Gottes" erklärt haben? Was ist das für eine Kirchenmoral, wo die Kriegsverbrechen bösartigster Politiker (Originalton amerikanischer Präsident nach Atombombenabwurf auf Japan: "Na, wieviele Japsen haben wir heute erledigt?") gutgeheißen und der Massenmord an unschuldiger Zivilbevökerung zum "Willen Gottes" hochstilisiert werden? Als Anfang der 80er Jahre das Papstattentat durch den von östlichen Geheimdiensten manipulierten Ali Agca geschah, dachte man sich (sogar als vielleicht Konfessionsloser), das ist ein Frevel, sowas tut man doch nicht. Nun, die Meinung, die jemand hat, hängt immer auch von den zur Verfügung stehenden Informationen ab. Als man dann in einer TV-Dokumentation - des ausländischen (englischen) Fernsehens selbstverständlich, wie käme auch das deutsche Fernsehen dazu, aufklärerisch tätig zu sein, das soll ja nur verdummen! - aber erfuhr, daß der Papst massivst politisch für amerikanische Interessen, quasi als `CIA-Agent´ tätig war, sah die Sache schon etwas anders aus. Was wenig bekannt ist: Auch der Vietnamkrieg begann aufgrund katholischer Machtpolitik, immer auf Seiten des imperialistischen Amerikas! (Der damalige Machthaber Südvietnams war ein bigotter Katholik und ließ Buddhisten verfolgen und massakrieren, und wurde von Rom aus noch ermuntert.) In den 70er und besonders den 80er Jahren hörte man viel von Befreiungstheologie. Junge katholische Priester, die voll Enthusiasmus nach Lateinamerika gegangen waren, kritisierten in ihren Predigten in der Sonntagsmesse die Großgrundbesitzer. Diese Großgrundbesitzer machten sich z.B. regelmäßig einen Spaß daraus, die Campesinos, ihre Feldarbeiter, bei einem gesellschaftlichem Ausritt zu Pferd wie die Hasen abzuknallen. Es war die Pflicht der katholischen Priester, dagegen Stellung zu beziehen, schließlich gibt es das 5. Gebot, "Du sollst nicht töten!" Damit hatten sie es sich aber mit diesem Papst verscherzt, der es weniger mit dem 5. Gebot, als mehr mit den Großgrundbesitzern hält. Wenn der Papst resp. der Vatikan davon erfuhr, daß der `Befreiungstheologe´ die Großgrundbesitzer in der Messe kritisiert hatte, gab es zunächst eine Abmahnung - und im Wiederholungsfall wurden die Priester `strafversetzt´ nach Rom (eine weise Selbsteinschätzung!) oder irgendwo nach Europa. Es gab hunderte solcher Fälle! Nachdem es im Jugoslawienkrieg 1999 durch die Serben Massenvergewaltigungen u.a. an Bosnierinnen gegeben hatte - z.B. Camps mit 10.000 Insassen(!) - und viele mißhandelte Frauen schwanger geworden waren, ließ die UN - eine unverdächtige Organisation - sogenannte `Abtreibungspillen´ verteilen (um richtige Abtreibungspillen handelte es sich nicht, diese Pillen verhinderten nur die Einnistung des Eies in die Gebärmutter). Der Papst kritisierte diese humanitäre Handlungsweise der UN auf das Schärfste und versuchte sie unterbinden zu lassen (was nicht gelang). Was für eine `Religionsgemeinschaft´ und was für ein `Papst´ sind das? Von diesem Papst wurde noch nachträglich den Verbrechern, den Vergewaltigern recht gegeben und die bedauernswerten Opfer, die massenvergewaltigten Frauen wie ein Stück Vieh angesehen, die gefälligst die Kinder der Kriegsverbrecher zu werfen hatten! Was geht den Papst das an? Diese Männer-Kirche, in der die Frauen ja nichts gelten, wäre auch nicht für den Unterhalt der Vergewaltigungskinder aufgekommen. Dafür hat der Vatikan aber soviel `Anstand´, daß er bis vor einiger Zeit in Deutschland Pfarrern für bis zu 3 uneheliche Kinder (in Worten: drei) die Alimente bezahlte! (Das glaubt man ja gar nicht, wenn man das das erste mal hört!) Der Skandal geht aber noch viel weiter! Die entscheidende Frage dazu heißt: Was gehen den Papst die Mitglieder ANDERER Religionsgemeinschaften an???!!! Bosnierinnen sind Musliminnen, als KEINE Katholikinnen! Trotzdem maßt sich dieser Papst an, ihnen Vorschriften zu machen! Hat man schon einmal erlebt, daß umgekehrt das Oberhaupt einer anderen Religionsgemeinschaft, etwa der russisch-orthodoxen oder anglikanischen Kirche den Katholiken Vorschriften (im Intimbereich!) machen will? Wohl kaum! Solche Skandale bleiben alle der katholischen Kirche vorbehalten. Die Sexualmoral der katholischen Kirche ist ohnehin verlogen bis zum geht nicht mehr. Während in der Bibel über ganze Seiten hinweg munter gefickt wird, daß die Wände wackeln - und Aram zeugte Ulam, und Ulam zeugte Elaam, und Elaam zeugt Isaam, oder wie die auch alle geheißen haben mögen(!) - , und von einer Verurteilung der Sexualität da nichts zu lesen ist, kommt die kath. Kirche mit ihrer selbstgestrickten und selbstgebastelten Sexualethik daher, um sie über Jahrhunderte hinweg als Machtinstrumentarium einzusetzen (unterdrückte Sexualität = Minderwertigkeitskomplex = politisch leicht lenkbar; siehe Sigmund Freud oder Wilhelm Reich). Wobei noch zu unterscheiden ist zwischen der verlogenen Sexualmoral für Kinder und der verlogenen Sexualmoral für Erwachsene. Den Kindern trichtert man ein, daß alles "da unten" pfui Teufel ist. Ich habe selbst im katholischen Religionsunterricht erlebt, wie der Priester der Knabenklasse einredete, selbst beim urinieren dürfe man, "ihr wißt schon, was ich meine, das da unten, was man nicht sagen darf, das man braucht, wenn man aufs Klo geht, zum Wasser lassen", nicht anfassen(!), ja nichteinmal ansehen!!!! Für "das da unten", wurden auch immer wieder sätzeweise umständliche Erklärungen verwendet, denn mit den originalen Bezeichnungen steht diese katholische Organisation auf Kriegsfuß. Natürlich war dann eine Frage unausweichlich und die kam auch: Wie man denn dann überhaupt noch aufs Klo gehen solle, wenn man "das da unten" - sätzeweise Umschreibungen auch des fragenden Schülers, bis es selbst dem Priester zu doof wurde und er unterbrach, "ist ja gut, wir wissen ja, was du meinst" - nicht mal anfassen dürfe, sonst sei es eine "schwere Sünde" und wir hätten "Jesus beleidigt" ("... und das wollt ihr doch nicht, oder?"). Aber der Priester war um eine Antwort nicht verlegen und erklärte dem verduzten Schüler, daß er `einfach sein Unterhemd um das Ding da unten wickeln solle, dann könne er die "Richtung" schon bestimmen´. Mir war damals als 8-Jährigem schon klar, was das für eine `Religion´ sein mußte, die mit so einem Quatsch daherkommt! Leider stehen da nicht alle so cool drüber. 8 Jahre später hatten wir auf dem Gymnasium einen sehr netten und beliebten Religionslehrer, einen Priester, der die Klasse eines Tages im Religionsunterricht mit der Äußerung schockierte, bis zum Alter von 28 habe er mit der Badehose in der Badewanne gebadet! Auf meine Rückfrage, ob er schon ein Bad zur Körperreinigung meine und ob er das heute auch noch tue, bestätigte er ersteres und bemerkte dann mit Stolz, daß er dies inzwischen jedoch nicht mehr mache und daß er "aufgrund eigenständigen Nachdenkens" von diesem "Quatsch", der ihm von der Sexualerziehung der katholischen Kirche einsuggeriert worden ist, losgekommen sei! Darauf sei er stolz! Das sagte, wohlgemerkt, ein katholischer Priester im katholischen Religionsunterricht. Eine Offenheit, für die ich diesen Lehrer schon damals und noch heute respektiere. Kommen wir nun zur katholischen Sexualethik für Erwachsene. Da sich Erwachsene kaum noch solche Verquasungen auftischen lassen, wie die kath. Kirche sie gerne Kindern zumutet (siehe oben!), bleibt als Sexualmoral nicht sehr viel mehr übrig, als was in den 10 Geboten steht: Du sollst nicht ehebrechen. Aber selbst dieses Gebot kann nicht per se im luftleeren Raum bewertet werden, sondern ist im gesellschaftlichen Kontext zu sehen, so wie z.B. im Islam der Genuß von Schweinefleisch verboten ist. Dem Propheten ging es im Sinne der Volkshygiene jedoch darum, den Verzehr von mit Trichinen verseuchtem Schweinefleisch zu verhindern. Er war sich klar, daß bei dem damaligen Bildungsniveau des Volkes ausführliche Erklärungen nicht sehr zielführend gewesen wären und verkündete dies daher, didaktisch klug, als Gebot Allahs. So ähnlich ist es auch mit dem Gebot des Nicht-Ehebrechens. Denn wurde beim `auserwählten´ Volk eine Frau von ihrem Mann beim Ehebruch erwischt, so durfte er seine Frau mitsamt den unschuldigen Kindern(!) verstoßen und in die Wüste schicken. Das bedeutete damals das fast sichere Todesurteil, denn in der Wüste gab es kein Wasser und keine Lebensmittel, dafür aber damals noch wilde Tiere. Hier wird der sozialethische Sinn dieses Gebotes transparent: Es geht dabei gar nicht primär um eine Unterdrückung der Sexualität bzw. des Ehebruchs an sich, vielmehr sollten die unadäquaten Folgen - des Verstoßens der Frau und der Kinder vermieden werden. Das war damals bei den knappen Bevölkerungszahlen demographisch nicht gerade unwichtig, daß Kinder - sie versorgen die Alten in der Zukunft! - und die Frauen - sie bekommen die Kinder! - nicht mutwillig aus einer Laune heraus zu Tode gebracht wurden. Aber die katholische Kirche hat aus diesem damals(!) durchaus sinnvollen Gesetz etwas völlig anderes gebastelt und über Jahrhunderte hinweg ganze Völker neurotisch gemacht! (siehe auch `Pfaffenspiegel´) Haben sich die Leute überhaupt jemals Gedanken über ihre eigene Religion gemacht? Man blickt überheblich auf die Inder mit ihren heiligen Kühen herab, die den Straßenverkehr behindern (das wäre in Deutschland vielleicht ein weiteres Maut-Desaster für Stolpes TollCollect), aber daß die eigene Religion vielleicht mit ähnlichen Dummheiten aufzuwarten hat, das hat sich noch keiner überlegt. Dazu nur 1 Beispiel: In der Bibel steht etwas von einem, der Stimmen hört, er solle seinen Sohn opfern und umbringen - und das will der dann auch tun! Zum Vergleich: Vor einigen Wochen "hörte" in Bayern auch einer "Stimmen"; er nahm in einem Geschäft ein scharfes asiatisches Schwert an sich und tötete im Geschäft nebenan damit den Ladenbesitzer. Der Täter wurde dann in die Psychiatrie eingeliefert. Soviel dazu, auf was für einem `Niveau´ sich diese `Religion´ inhaltlich bewegt: Im Gegensatz zu Bayern, das den Täter zur Rechenschaft zog, gilt in der katholischen täterorientierten Kirche der Beinahe-Mörder in der Bibel immer noch als gottgefälliger Mann bzw. als Heiliger! Es gäbe noch weitere Stellen in dieser `heiligen Lehre´, die sich nach Maßgabe von Hirn und Verstand zu überprüfen lohnen würde. Aber egal zu welchem Ergebnis man kommt: Ist Religion nicht eine höchst persönliche, individuelle Angelegenheit? Wie kann es dann sein, daß in unserer `Kultur´ Neugeborene regelmäßig zwangsgetauft werden? Deswegen, damit der Kirche ja kein Kirchensteuerzahler verlorengeht, faselt man den tumben Eltern was von "verlorenen, unschuldigen Seelen" ein, wenn ein Kind ohne Taufe sterben sollte. Und im Alter von 14 Jahren könnten die inzwischen schlauer gewordenen Kinder es sich überdies ja noch überlegen, ob sie überhaupt noch in diesen katholischen Verein eintreten wollen...... Religion kommt von re-ligio, von `Rück-Bindung´, im übertragenen Sinn gemeint, als geistiger Halt, als Lebenshilfe gemeint. Diese Art der `Religion´ aber, wie sie die katholische Kirche abliefert, artet wohl mehr in eine Rückbindung aus, wie ein Kettenhund oder das Vieh im Stall angebunden ist. Eine Welt ohne solch neurotische Zwangsideologien ist sicher besser. Der Zustand mancher Religionen erinnert auch heute noch eher an das Mittelalter, als an die Neuzeit. Alles Kritische und Aufklärerische wird niedergemacht und exkommuniziert! Drewermann läßt grüßen! p.s.: Allein was diese `Kirche´ sich während der Inquisition geleistet hat, sollte einen modernen Staat dazu veranlassen, von jeglicher Form von Staatskirche Abstand zu nehmen. Eine "Kirche" ist das ja gar nicht! Dieser Folterverein hat Millionen Leute über Wochen und Monate in dunklen Verließen sadistisch zu Tode gequält und gefoltert! Bei Frauen auch immer besonders gern sexuell motiviert. Wenn die Opfer dann endlich auf dem Scheiterhaufen ihr Ende fanden, war das für die die Erlösung.

mario w. teneriffa

email: marwo_tf@yahoo.de

ich habe als kind in meinem sandkasten junge wildkaninchen gefunden. als wir sie zu den hauskaninchen in den stall gaben geschah folgendes: die kaninchen sprangen solange mit dem kopf an die deckenwand, bis sie tot waren.

K.Pfarr,Muenchen

email: Zkpfarr@aol.com

Ja. Warum nicht? Wenn die Menschheitsgeschichte ein wenig anders gelaufen wäre.

Domin-Bizjak

email: dominbizjak@arcor.de

Nein.

Edith Salzmann, Neckarstraße 50, 45219 Essen

email: e.salzmann@gmx.de

Sehr geehrte Damen und Herren. Für mich persönlich ein klares Ja,weil gerade Religionen einen "starken Einfluß" auf das Denken der Mitglider haben. Ich spreche aus Erfahrung, da ich durch meine Eltern bei den ZeugenJehovas aufgewachsen bin und jetzt,nach einem Fehltritt,ein sehr befreites Leben führe, obwohl meine Eltern,Geschwister und andere Verwandte noch Zeugen sind, und ich mit meiner Familie so gut wie keinen Kontakt mehr habe, wegen der Religion.

Seibt, Regina

email: ReginaSeibt@gmx.de

Denkbar ist das nicht, dazu neigt der Mensch viel zu sehr dazu, sein oft armseliges Leben durch eine Hoffnung auf eine goldene Zukunft im Jenseits erträglich zu machen. Aber wenn ich König der Welt wäre, würde ich als allererstes jegliche Religion absolut verbieten. Ausübung von Religion führte und führt zu Krieg, Terrorismus, Menschenfeindlichkeit. Sie gehört im Namen der Wissenschaften verboten.

cube

email: xxx

nein! Es gäbe keine Kultur und somit wäre das wort "sozial" ein fremdwort. der mensch würde seine entdeckungen nur für sich behalten und die menschheit würde sich nicht entwickeln!

Lukas, Trier

email: lukakul@hotmail.com

Eine Welt ohne Religionsgemeinschaften? Denken wir darüber doch mal kurz nach. Warum gibt es Religionsgemeinschaften? Der Grund dafür liegt wohl offensichtlich darin, dass der Mensch irgendwann in seiner Evolutionsgeschichte die Gabe bekommen hat, über sich und seine Umwelt zu reflektieren. Er stellte sich Fragen, auf die er sich mit seinem beschränkten Wissen keine rationalen Antworten geben konnte. Ergo: Es musste also was übernatürliches, übersinnliches, tranzentendales her, um sich die Antworten zu schaffen. Dazu mussten dann Geister, Götter, Tiere, Propheten, Erlöser und andere illustre Gestalten herhalten. Das hat so wohl überall funktioniert, ob im Judentum, dem Christentum, dem Islam, dem Buddhismus, bei den Römern oder Griechen, bei den Indianern Nordamerikas oder den Eingeborenen in der Südsee oder im Amazonas. Alle haben sie sich ihre Erklärung, ihre Götter geschaffen, und nicht umgekehrt. Speziell für das Christentum sei noch die Frage erlaubt, wer denn dieser Erlöser und die Personen in seinem näheren Dunstkreis waren? Vielleicht nur irgendwelche Scharlatane, die gerade nichts besseres zu tun hatten als eine neue Weltreligion zu erschaffen (was sie natürlich damals nicht so geplant hatten)? Ein bisschen in der Weltgeschichte umherwandern und ein paar nette Geschichten von Wundern, Engeln und von Gott zu erzählen, von Erlösung und Leben nach dem Tod. Aprospos Tod: Es gibt wohl nur Wenige, die ein wirklich gutes Gefühl bei dem Thema Sterben haben. Jedenfalls gab es sicher auch in der damaligen Zeit, so vor etwa 2000 Jahren, reichlich Menschen, die Erklärungen und Trost in ihrem Elend suchten. Und da kommt einem doch Einer, der Trost und Erlösung verspricht, gerade richtig. Und wie das so ist, wer glaubt, der sieht die Dinge, die er sehen will. Und dann finden sich noch ein Paar, die die ganze Geschichte noch nett aufblasen und mundgerecht verpacken. So wie heu! te doch auch, oder so oft an anderer Stelle und in anderer Zeit in der Weltgeschichte. Die Macher jedenfalls profitieren von ihrer Popularität. Und wenn dann so einer noch als Märtyrer ans Kreuz genagelt wird, wird das Ganze zum Selbstläufer. Und ist einmal eine Religionsgemeinschaft erschaffen, lässt sich damit innerhalb der Glaubensgemeinschaft herrlich Macht ausüben, mit den Geschichten über Sünde, Verderben und sonstigem Unsinn. Sicherlich ist eine Religionsgemeinschaft auch eine Institution, welche Moralvorstellungen aufbaut, die das Zusammenleben in dieser Gemeinschaft organisieren und ermöglichen sollen, oder ein Gemeinwesen zum Nutzen aller zur Folge haben kann. Kein vernünftiger "moralischer" Mensch würde wohl die Grundaussage der zehn Gebote in Frage stellen. Aber brauchen wir dazu idiotische Geschichten von Sünde, Erlösung, Wundern, Engeln oder einen machtorientierten Kirchenapparat? Sicher nicht. Und prinzipiell brauchen wir auch keine Religionsgemeinschaften. W! ir brauchen ein Gemeinwesen, das auf moralischen Grundsätzen a! ufbaut, die ein friedliches Zusmmenleben der Menschen erlauben. Und hierfür braucht man keine Religionsgemeinschaft. Ganz bestimmt nicht. Da es aber immer Dinge geben wird, die sich der Mensch nicht erklären kann, wird er auch weiterhin nach übernatürlichen Erklärungen suchen, und es wird Personen geben, die solche Erklärungen liefern. Und in schlechten Zeiten ist der Mensch doch immer offen für eine scheinbare Erklärung, Lehre, Gemeinschaft, die ihm Halt verspricht. Und so sind es heute nicht mehr Götter, sondern Pendel, Rückführungen, Heilkristalle, Wahrsager, Magnetdecken oder sonstiger esoterischer Humbug, die einem Linderung im irdischen Elend versprechen. Fazit: Eine Welt ohne Religionsgemeinschaften wäre für mich ein Segen, doch leider ist die Menschheit wohl noch lange nicht soweit. Es ist nicht so, dass die Welt noch nicht reif ist für Gott, sondern die Welt ist wohl noch nicht reif für ein Dasein ohne Gott. Naja, das war mein bescheidener Versuch, einen Kommentar zu dieser Frage abzugeben. Für mich ist die Funktion dieses ganzen Religionswahnsinns eigentlich relativ logisch. Man braucht dazu eigentlich nur etwas gesunden Menschenverstand. Es ist aber, wie ich leider feststellen musste, ziemlich schwer in Worte zu fassen.

Domi, Erlangen

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Ich perönlich bin der Meinung, dass die Religion nie aussterben wird. Selbst wenn es ultimativ gelingen würde, die Nichtexistenz eines Gottes (wobei einen Solchen ja nicht alle Religionen besitzen) nachzuweisen, würden sich dennoch viele weigern das zu akzeptieren. Die Religion, als eine primitive, vorwissenschaftliche Form der Welterklärung erhält durch mehrere Faktoren immer wieder Auftrieb. Zum einen natürlich durch das für viele Menschen zu komplexe wissenschaftliche Weltbild, zum anderen banale Dinge, wie Eitelkeit (Der Mensch ist KEIN Tier usw.) und Furcht vor dem Tod. Schade! Da eine moderne, humanistische Weltanschaaung der rückständigen religiösen in jeder Hinsicht überlegen ist. Bedenkt man lediglich, was wir in Europa dem unsäglichen Christentum zu "verdanken" haben... Ich würde mir zwar eine Welt aufgeklärter Humanisten und Atheisten wünschen, weiss aber, dass das naiv und unrealistisch bleiben wird. Grüße!

Nicole, Würzburg

email: thingzchange@yahoo.de

In Zeiten fortschreitender Aufklärung durch die Wissenschaften ist eine Welt ohne Religionsgemeinschaften für mich zwangsläufig, bei Vorliegen eines gesunden Menschenverstandes.Moralisches Verhalten ergibt sich aus dem Verstand und der Bekämpfung der menschlichen Schwächen. Eine der Aufgaben des Lebens, wie ich finde.

Benico, Leverkusen

email: beatetm@aol.com

Denkbar schon, aber nicht sehr wahrschein-lich. Dazu muss die Religion für zu vieles herhalten, wenn den Leuten sonst nichts mehr einfällt.

eva, bayreuth

email: ebartylla@gmx.de

Das ist ein zweischneidiges Schwert. Selbstverständlich ist sie denkbar, vielleicht sogar wünwchenswert, weil dann ein wichtiger Vorwand für blutige Auseinandersetzungen wegfällt.Andererseits erlischt damit ein wichtiger Quell für Menschlichkeit, Humaität und im besten Fall Barmherzigkeit.

Kinseher Ricchard, Kelheim

email: Kinseher.R-KEH@t-online.de

Die Götter sind nichts anderes als Abkömmlinge unserer Träume und Projektionen unseres Gehirnes. Menschen träumen im Schlaf und sehen dabei Menschen und Tiere wieder, die bereits tot sind. Deshalb stellte man sich vor, dass man im Traum eine Jenseitswelt gesehen habe, in der die Verstorbenen ewig weiterleben würden. Diese Jenseitswelt stellt man sich als von Göttern beherrscht vor. Deshalb gab es früher bei jeder Stammesgruppe eine eigene Religion. Bei größeren Bevölkerungsgruppen bildeten sich Religionsgemeinschaften mit gemeinsamen Riten. Weil Menschen träumen, wird es immer Jenseitsvorstellungen und unterschiedliche Religionen geben.

Reimer Wohlenberg 25746 Heide

email: R-Wohlenberg@t-online.de

Ja, in einer fernen Zukunft, wenn alle Menschen sich die Gedanken des Humanismus und der Aufklärung zu eigen gemacht haben.

Jan Bruegge, Bristol

email: dharmsky@hotmail.com

Es geht dabei nicht darum, die eine Gruppe fuer das Erscheinen der anderen verantwortlich zu machen. Es geht darum zu erkennen wie die Menschen auf verschiedenste Art und Weise das natuerliche schoene und urspruenglich einfache verbiegen, leugnen und abspalten. (Nichts anderes geschieht in Kloestern, Armeen und Bordellen) Das hat der Menschheit ueber die Jahrtausende unsagbares leid zugefuerht und es ist Zeit global was ganz anderes und neues zu versuchen, anstastt an diesen verotteten Systhemen festzuhalten. Packen wir es an!!!

Rudolf Rippler, Wilhelmsfeld

email: rrippler@gmx.de

Eine Welt ohne Religionsgemeinschaften - ja! Bis vor 1.000.000 Jahren war sie das höchstwahrscheinlich, und ab dem Tage X in hoffentlich ferner Zukunft wird sie es wieder sein. Eine Menschheit ohne Religionsgemeinschaft ? Ich fürchte nein. Der "Trieb", an ein höheres Wesen zu glauben, ist im Menschen eingebaut wie die Regel "ehre Deine Vorfahren". Und die Hoffnung an ein Leben nach dem Tod - na ja, Irren ist ebenfalls eine ur-menschliche Eigenschaft. Und als soziales Wesen gerät dem Mensch dieser innere Drang dann zu einem gemeinschaftlichen Verhalten. Inwiefern Katzen oder Uhus an ein Leben nach dem Tode glauben, wissen wir allerdings nicht.

Christian La Orotava

email: christian_koppchen@yahoo.de

Nein! Das Volk ist süchtig. Wenn man dem Volk das "Opium fürs Volk" entzieht, wird es an den Entzugserscheinungen eingehen.

Jan Bruegge, Bristol UK

email: Dharmsky@hotmail.comn

Es wird so lange Soldaten geben die Kriege fuehren, wie es Moenche gibt, es wird so lange Prostitution und Pornographie geben wie es Nonnen gibt. Alle Gewald und Perversion ensteht aus der Unterdueckung und Verurteilung von Natuerlichkeit und Sexualitaet. Also weg von allen Religionen die nichts anderes sind als lebensfeindliche konzepte.

Mirco Tegler, Neustrelitz

email: mt144@uni-rostock.de

Es ist sicherlich der natürlichste Zustand. Man stelle sich eine welt vor, in der der Mensch nur Mensch ist. In der er nicht auf die Idee kam sich göttliche Ideen auszudenken, weil er Angst im Dunkeln hat.Und diese religösen Gedanken nicht, von daraus entstanden Institutionen, genutzt wurden um die Knute der Unterdrückung auf die Herde der unwissenden niedergehen zu lassen. Die Welt sehe jetzt wahrscheinlich viel entspannter aus. Was haben wir als ersten Glaubenssatz bei so vielen dieser Religionen ? Es gibt nur einen Chef, und wenn ihr nen anderen anbetet, dann soll euch der Bummelluchs holen. Und da der die wenigsten holt, da schicken wir doch gleich mal jemanden, der das für ihn übernimmt. Schon mal die Idee etwas anzubeten, Frauen mal ausgenommen, wer kommt denn auf sowas, wenn er nicht zu lang im Weihrauch gestanden hat. Aber zurück zur Frage, ist eine solche Welt denkbar ? Natürlich ! Dazu muss man nur davon Abstand nehmen Menschen im Kindesalter zu konditionieren,nichts anderes passiert bei religiöser Erziehung. Und kommt mir nicht mit irgendwelchen Grundwerten, die sind einfach selbstverständlich, und älter als die Religionen selbst, und werden sowieso bei Unpässlichkeiten mal fluchs über Bord geworfen. Und im gesamten wäre die Welt einfach ein verdammt viel besserer Ort, weil sovielen Unterdrückungsmechnismen die Legitimationsbasis entzogen wären. Es ist also erstrebenswert.

Kurt A. Göbel

email: kugosy@web.de

Relgionen sind, volleicht mit Ausnahme des Bhuddismus, die Wurzel der meisten Übel in dieser Welt. Fast alle Konflikte, Kriege und innergesellschaftlichen Probleme sind auf den Dogmatismus der Religionen zurückzuführen.

Christoph Wilhelm, Aachen

email:

Selbstverständlich!

x aus y

email: mors21@web.de

Ja,natürlich. Und es wird auch schon innerhalb der nächsten 25 Jahre Realität sein.

Necla Orhan Türkei

email: necorhan@e-kolay.net

natürlich, Religionsgemeinschaften haben sich immer wieder erneuert. Morgen werden neue Gemeinschaften entstehen und eines tages werden die Menschen aufwachen und es wird keine Religionsgemeinschaften mehr geben, oder es wird unmodisch sein sich in eine Religionsgemeinde einzuglidern. Freie Menschen brauchen keinen Religion. Freie Menschen werden sich der Philosophi wenden. Religion ist eine Kultur Sache, zum leben nicht unbedingt erforderlich.

günni

email:

NEIN, ohne Glaube keine Hoffnung, ohne Hoffnung kein Leben... ganz einfach...

Honk

email: omega22.05.77@web.de

"Denkbar" ist sie schon, aber mit Menschen wenigstens nicht in den nächsten 1000 Jahren machbar... Wieso sollte ein Mensch in dem Glauben aufwachsen ,dass er das non plus ultra sei? Ich denke es schadet mehr als es das es nützt. Beweise für den daraus resultierenden Grössenwahn liefert die Geschichte doch genügend.

klausi

email:

JA. Ursache fast aller Kriege sind doch auf Religion zurückzuführen

Co Gito R.Gosum

email: ja

Alles ist denkbar, sogar das Undenkbare.

Weltweiser, Nirgendwo

email: weltweiser@gmx.de

Wahrscheinlich sind die Menschen zu beschränkt, und dieses Ziel jemals zu erreichen. Es wäre das Paradies!

Patrick , Remscheid

email:

Gegenfrage: Ist eine Welt in einiger Zeit überhaupt noch mit Religiongemeinschaften denkbar? Ich empfinde den Glauben auf den Rückgang. Ich würde mich freuen, wenn ich nicht mehr von irgendwelchen fanatisch-religiösen Anschlägen hören müsste, für Christen typische Bekehrungsversuche meiner Großmutter ausgesetzt wäre oder von Menschen - vorwiegend älteren - in meine Schranken gewiesen werde, die sich in ihrer Argumentation nur auf eine These stützen: Es gibt Gott. Die Menschheit erreicht glücklicherweise, so empfinde ich es, eine Aufklärung, die Gott unnötig macht. Ich kann sie mir sehr gut vorstellen. Eine Welt, in der der Mensch frei ist und sich nicht mehr selbst von einem imaginären Konstrunkt abhängig macht. Dennoch wird es dauern und ich werde es sicher nicht mehr erleben dürfen, obgleich ich noch sehr jung bin. Einige Menschen suchen, weil sie etwas selbst nicht erklären können, immer wieder einen übernatürlichen Grund und nennen ihn dann Gott. Es werden nie alle Menschen ausreichend aufgeklärt sein können.

Andreas Kähler, Hohenlockstedt

email: andreas.kaehler@hvb.de

Ja. Sie (die Welt) hätte eine Chance zu einem liebevolleren und respektvolleren Umgang miteinander. Warum das so ist? Wir müssten keine Doktrien beachten, könnten ohne Vorurteile aufeinander zugehen. Wir werten unser Gegenüber nicht ab, weil wir uns aus einer festen Religionzugehörigkeit heraus "erheben". Wir müssen nicht missionieren, was immer eine Art Kampf bedeutet. Absolute Freiheit (defensiv ausgelebt) bedeutet auch absolute Neutralitätsmöglichkeit im Umgang miteinander. Eine der größten Chancen für einen Weltfrieden. Keine Frage, eine Klasse Frage !!!!

Andreas, Berlin

email:

Aber Sicher! Das wäre sogar sehr wünschenswert! Die bisherige Entwicklung der Weltweiten Gesellschaft(en) hat doch wohl gezeigt, dass es eine Tendenz weg vom glauben an eine höhere Macht und hin zum Glauben an die Wissenschaft, Vernunft und den menschlichen freien Willen gibt.

marco, gelsenkirchen

email: marcodelbeck@hotmail.com

natürlich, Religion ist nur von Menschen erfundener Aberglaube.Menschen wählen einen Papst und erklären in für heilig, lächerlich. Das kam nur zustande weil die Menschen damals nichts anderes hatten und wollten so den anderen Angst machen,(siehe katholische Kirche.)unter dem motto"du glaubst nicht an die heilige katholische Kirche?. Dann musst du brennen auf dem Scheiterhaufen oder vielleicht doch vierteilen, mhhm mal sehen wir haben da einiges anzubieten". Wir kommen auch ohne so einen Schwachsinn aus. Wenn es einen gott gibt wird er sich schon von alleine melden.

Sylvia Köhler, Dresden

email: SundOweb.de

Natürlich ist das möglich, ja sogar sehr notwendig, damit sich der Mensch endlich darauf besinnt, dass er ein freies, selbstbestimmendes Geschöpf ist. Menschsein, menschliche Werte haben nichts mit Religion zu tun. Religion war und ist immer nur ein Mittel,um die Menschen zu beherrschen, ihnen ihr Selbstwertgefühl, ihre Würde zu nehmen, sie zu demütigen.

Franz, FFB

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Es kommt auf die Definition von Religion an. Fuer mich ist Religion neben der "Seelenhygiene" auch eine Wertegemeinschaft. Diese Werteethik regelt sehr viel Zwischenmenschliches (du sollst nicht stehlen, du sollst nicht...) ohne die eine Gesellschaft nicht funktioniert. Fazit: ja, es kann ohne Religion funktionieren, nicht aber ohne Ethik.

karl oio

email: karl@oio.de

ich zitiere mal: "... Imagine there's no countries, It isnt hard to do, Nothing to kill or die for, No religion too, Imagine all the people living life in peace... ..."

Stephan, Meckenheim

email: metalhead1983@web.de

eine solche welt wäre besser als alle religiösen paradiese es sich vorstellen könnten! es gäbe keine sinnlosen dogmen nach denen sich menschen, die zu faul sind ihr eigenes weltbild zu entwerfen, richten "müssen". jeder würde zwangsläufig selbst nachdenken, ob sein handeln richtig ist oder nicht. die menschen würden weltliche freunden genießen dürfen, ohne ein schlechtes gewissen zu haben! die menschen dürften menschen sein, mit allen fehlern die dazugehören! außerdem würde ein sehr häufiger kriegs- und terrorgrund wegfallen - der haß und die intoleranz zwischen religionen!

Marius, Schwaig

email: gamma@lambda-sys.de

Natürlich NICHT, ohne Glaubensunterschiede gebe es um 50% weniger Kriege (und Tötungen) auf der Welt. Da hätten wir jetzt schon keinen Platz mehr. Es gebe für Bush auch keine Begründung für seine Eroberungskriege. Spätestens dann hätten Amis eine eigene Religion erfunden und die Welt bekehrt. Wie früher die guten Christen.

widmer diana, schweiz

email: stern@igeli.ch

für mich pers. währe dies durchaus denkbar. unter dem dekmantel "religion" wurde und wird sehr viel leid verbreitet. unter dem deckmantel religion wird, unterdrückt, terrorisiert und gemordet. und dies quer durch die unterschiedlichsten religionen. einer religionsgemeinschaft zugehören, setzt einige menchen gleich mit, verantwortung für einen teil abgeben. ihr gott wird es ja schon richten und die religionsoberen (oder auch hüter) haben somit leichtes spiel ihre machtgelüste darüber auszuleben. religionsgemeinschaften empfinde ich sehr oft als reine machtgebilde. wenn religionsgemeinschaften wirklich ihre glaubensbücher leben würden, welche sie sich auf die "fahne" geschrieben haben, dann müssten die menschen doch, bei genauerer betrachtung, in frieden miteinander leben. doch wie man sieht, ist dies bei weitem nciht so. Seit uhrzeiten werden kriege im namen irgendeiner reilgion geführt. dies alles wohlverstanden unter den unterschiedlichsten religionen. dabei steht kaum eine gemeinschaft der anderen nach.

ks-schnecke, schwerin

email:

Schwer. Was sollen denn dann die ganzen Anhänger machen? Keiner, der mehr sonntag morgens in die Kirche geht (= also auch keine Rechtsstreitigkeiten über Glockengebimmel morgens um 8). Keiner, der andere abschlachtet, Bomben wirft oder Flugzeuge in Wolkenkratzer jagt... Ernsthaft? Diese Welt ist zu unaufgeklärt, es gibt zu viele wissenschaftlich nicht begründbare Phänomäne. Und der Mensch war schon immer so, dass er auf alles eine Antwort haben musste. Ergo: Es würde für diese Fälle wieder einer die Verantwortung tragen müssen, ggf. also eine unbekannte Macht. Und schon sind wir bei einer neuen Religion und damit einer Religionsgemeinschaft. Der wiederum würde sich irgendeiner aus Trotz oder besseren Wissens entgegenstellen. Zack, nächste Reli-Gemeinschaft. Ein ewiger Kreislauf. Religion, Glaube können eine sehr gute Sache sein. Schade nur, dass sie meistens herhalten müssen für menschenunwürdige und -verachtende Taten einzelner Extremisten, die irgendwelche persönlichen Minderwertigkeitskomplexe nicht anders verarbeitet kriegen.

B.W, Röthenbach

Nein, denn die Religion zeigt den Menschen Werte und Ziele auf. Ohne Religion haben die Menschen keine Werte mehr, und ohne Ziele und Werte gehts mit einer Gesellschaft nur noch bergab. Leider gibt es aber auch Religiosngemeinschaften, die denken, durch Gewalt Ziele erreichen zu müssen - das darf nicht sein.

Dr. H. Eger, Philadelphia, USA

email: eger@aol.com

Ein Welt ohne Religion? Das koennte eine Welt ohne Vorurteile sein. Eine Welt in der die Menschen mitdenken, nachdenken, fragen, nachfragen. Eine Welt in der wir uns als Teil des Staubs im Weltall betrachten und nicht als das Zentrum des Universums. Als ein Mensch der in sechs Laendern auf drei Kontinenten gelebt hat und der schon seit 1980 in den USA wohnt, sehe ich leider keinen Beweis dafuer, dass es eine Welt ohne Religion geben wird, denn dann wuerden viele Menschen sich um ihre Sicherheit und ihr Fortleben im Paradies betrogen sehen. Und wer von jenen gottesfuerchtigen Kirchgaengern, Synagogenbesuchern, oder Moscheebarfuessigen moechte schon gern darauf verzichten, ein Auserwaehlter zu sein der eines Tages zur Rechten jenes ueberirdischen Wesens sitzt, direkt neben Moses und Jesus, neben Buddha und Mohammed, neben Mutter Theresa und den Seelen der Heiligen und der Abgetriebenen? Oder koennte es sein, dass jene Seelchen in der Hoelle fuer ewig wie junge Huehnchen brutzeln? Ein Leben ohne Religion waere letzten Endes ein Leben ohne Illusion, ohne den Trost, dass wir ewig weiterleben. Und die Sucht nach jener Pille des ewigen Lebens scheint staerker zu sein als alle Vernunft. Und im Namen unserer diversen Religionen werden wir wahrscheinlich weiterhin uns als Kinder Gottes sehen, egal wie brutal wir uns gegenseitig behandeln und im Namen unseres Gottes unsere Mitmenschen im Nachbarland oder sonstwor auf der Welt umbringen in einem Krieg nach dem anderen. Religion als woechentliche Droge und als bewaehrter Sicherheitsguertel fuer's Paradies? Sicherlich. Aber Leben ohne Religion? Wohl kaum. Eigenstaendiges Denken ist halt zu anstrengend. Honey, let's go and pray.

Christopher, Kirchheim

email: c-paul86@web.de

Ich denke nicht, da ja schon jeder an irgendetwas geglaubt hat und wenn es keine Religionsgemeinschaften mehr gäbe, dann würden sich trotzdem Menschen dafür einsetzen, eine neue Religionsgemeinschaft zu gründen. Es ist auch undenkbar, das sich alle Religigionsgemeinschaften auflösen würden.

Avishek, Frankfurt am Main

email: Avishek.SenGupta@t-online.de

Das ist nicht nur vorstellbar - das ist wünschenswert...

TH. Jahn

email: bromms@web.de

Ist eine Welt ohne Maerchenbuecher denkbar? Natuerlich!

Ernst August Peters

email: Er.Peters@Infocity.de

Ja sie ist denkbar

Reinhold Grocholeski, Essen

email: semper1@t-online.de

Denkbar ist grundsätzlich alles, wahrscheinlich ist eine Welt ohne Religionsgemeinschaft nicht, wünschenswert ist eine Welt der Vernünftigen, in der Vernünftige nicht über die Vernunft streiten.

Thomas, Kornwestheim

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Die Religion ist das größte Übel der Menschheit!! Sie dient dazu Menschen zu unterdrücken, ihnen ein genau definierten Lebensstil aufzuerzwingen. Und das mit der Begründung, es gäbe ein höheres Gesetz! Doch das höhere Gesetz- oder das Gesetz Gottes- ist vom Menschen erdacht. Die Welt ist gottlos und das auch gut so. Die Menschen sollen anfangen, an sich, an ihre Mitmenschen und an die Naturwissenschaften zu glauben, denn sie sind alle real und beeinflussen unser Leben tagtäglich. Die Existenz von einer Gottheit konnte bis heute nicht bewiesen werden. Und das ist fatal für die Gläubigen. Gibt es keinerlei Wechselwirkung zwischen zwei oder mehreren Dingen, so können sie sich auch nicht gegenseitig beeinflussen! Für eine Gottheit heißt das konkret: Würde sie existieren, müsste sie in irgendeiner Form erkennbar sein. Oder ein Regelverstoß nach der Bibel müsste doch eine Strafe oder gar den Tod mit sich bringen. Aber nichts passiert! Und wenn doch, dann wird dies von den Gläubigern sofort als Strafe Gottes erklärt. Ich persönlich wünsche der Welt das Paradies auf Erden: Eine Welt ohne jegliche Religion!

Berthold Mezger - Namibia

email: afrikabrumi@yahoo.de

Denkbar schon, aber ist der Mensch selber in der Lage sich bestimmte Regeln und sitten sich anzueignen. Ich selber bin kein grosser Freund der Religionsgemeinschaften, doch finde Ich das diese noetig sind und auch die Mehrzahl der Menschen diese braucht, sei es um Halt,Trost oder was auch immer es sein mag zu finden. Auch wenn die Mehrzahl der Kriege auf das Konto des Glaubens gehen, die Kirchen mit Ihren ketzerischen Taten eigentlich gegen Gl.-gemeinschaften sprechen, hat eine Religion auch vielen Menschen geholfen. Gefahr ist halt der Fanatismus und des Uebertreibens des Glauben's, dies hat aber mit der Gemeinschaft im ganzen nichts zu tun. Leider ist der Mensch sehr,sehr anfaelig fuer Beeinflussung seines Denkens - dies wie damals und so heute und jeder denkt er hat Recht. Mit oder ohne Religion, ohne aber denke Ich waere es schlimmer.

Theresa Tarp, Beelen

email: tt@atarp.de

Natürlich ist eine Welt ohne Religionsgemeinschaften denkbar ! Aber zuerst einmal müssten sich die Menschen von dem, in ihnen tief verwurzelten, geozentrischen Weltbild losmachen. In absehbarer Zeit wird es mehr und mehr unmöglich sein sich noch länger an die religiösen Weltanschauungen und Schöpfungstheorien zu halten, da die Wissenschaft ständig neue Beweise liefert, während sich die Religionen dieser Welt mehr oder weniger auf der Stelle bewegen. Fraglich ist natürlich, ob es sinnvoll wäre wenn keine Religionsgemeinschaften mehr existieren würden. Zum Einen hätten die Menschen keine Illusionen mehr und auch nichts, in das sie ihre letzte Hoffnung legen könnten. Besonders für Menschen mit ausgeprägter Naivität wäre dieser Verlust drastisch. Zum Anderen würden vermutlich auch viele Grundsätze der Moral und der Ethik in den Hintergrund rücken, was sich mit großer Wahrscheinlichkeit negativ auf die sozialen Verhältnisse auswirken würde.

Rohan, Lyon

email: rohan_d@web.de

Das Themengebiet Religion wird sicherlich nicht aussterben, da Regeln allein nicht reichen um die Leute "bei Laune" zu Halten. Aber sie wird sich wandeln (müssen) mit der Zeit, der Wissenschaft, der Erfahrung. Wissensdurst und Logik sind zu stark, als das Religion dem widersprechen könnte (sind die Dinger doch überlebenswichtig). Aber gerade die beiden lassen noch Platz für Mystik, und das wissen die Wissenschaftler heutzutage. Politisch wird man aber pragmatisch sein müssen und und den vielen Möglichkeiten Raum lassen müssen, aber auch selektieren und sanktionieren (sonst ist es Anarchie und das funktioniert nicht so wirklich) und somit bestimmte fördern. Das sage ich so, weil man Moral nicht herleiten kann ohne sich bereits auf eine zu beziehen die man als "die Moral" ansieht/ zu sein Postuliert. Und diese Überzeugung die man evtl hat wird man versucht sein zu motivieren (da herleiten nicht geht) und genau da fängt Religion an. Deswegen schlage ich vor: solche Grundgesetze, wie in Deutschland heute (Universell).

Christian Hantke, Gelsenkirchen

Meiner Meinung nach ist es nicht zwingend notwendig, in einer religiösen Gemeinschaft, wie sie auch immer heißen mag, zusammen zu leben. Als viel wichtiger empfinde ich den seit langer Zeit überlieferten Wertekodex, der sich hinter den meisten Religionen verbirgt. Er ermöglicht uns das Zusammenleben in der Form, wie wir es praktizieren, welche Religion auch immer unsere Gesellschaft gewählt hat.

Elefanti, Bremen

email: elefanti@gmx.de

Das wäre die einzige Rettung für diese Welt!!!

Joe, Leonding, Oberösterreich, AT

email: frazian@gmx.at

Nicht nur denkbar sondern schon längst überfällig da auf nicht nachvollziehbaren Wurzeln beruhend. Dass sich der Mensch immer wieder zu Gruppen Gleichdenkender zusammschliessen wird, liegt in der Natur der Sache. Sinnvoll wäre es dieser Gruppenbildung aber eine gewisse logische Grundlage zu unterstellen.

antihero, rheinland pfalz

email:

im moment scheint es schwer vorstellbar zu sein aber irgendwann werden die menschen merken, dass sie von ihren predigern nur verarscht werden un der religion frustriert den rücken wenden

Helga, Moskau

ja, wenn es eine welt ohne menschen wäre. es geht eigentlich um die psychologische abhängigkeit des menschen von der religion und seiner gruppe (der mensch ist ja ein sozialwesen), also wenn wir über menschen sprechen, dann nein, es wäre nur in fantasy möglich. Das kann allerdings passieren, wenn der mensch in den nächsten jahrhunderten nicht ausstirbt und eine bestimmte entwicklung seines gehirns stattfindet (alles wenig wahrscheinlich). Ansonsten gäbe es sicher andere gemeinschaften, die religionsähnlich wären. hoffentlich war mein gedankenablauf klar genug:)

Thorsten, Bern

Da es seit Menschengedenken immer Religonsgemeinschaften gab und nichts auf der Welt(Kommunismus, Naturwissenschaften und Materialismus)konnte die Religonsgemeinschaften auflösen ... Garade in der Not klammern sich immer wieder viele an ihre Religion und siehe da eine Gemeinschaft entsteht! Nur in einer absolut freien Welt ohne Angst vor dem Tod wäre Religon entbehrlich...

Thomas, Dortmund

ja

Gerald, Maierhofen

Ganz klar "Nein" ! Wir in unserer Wohlstandsgesellschaft glauben (oder glaubten) an Reichtum und Fortschritt und damit Luxus. Sobald wir dies aber wieder verlieren (aktuell: Massenarbeitslosigkeit und Verarmung breiter Schichten der Gesellschaft), wird der "gute, alte" Glaube wieder aus der Schublade geholt, Gott und Jesus oder andere Religionen werden wieder "modern". Der Mensch brauch einfach den Glauben an etwas "übergeordnetes" !

Meret, Berlin

Dankbar schon - höchstwahrscheinlich gäbe es eine ganze Reihe weniger Kriege und Konflikte auf dieser Welt. Aber es scheint ein urmenschliches Bedürfnis nach Religion zu geben, denn in ganz alten Kulturen gab es schon Bräuche, die auf den Glauben an Götter, Jenseits etc. schließen lassen. Und scheinbar sind Auseinandersetzungen vorprogrammiert, wenn verschiedene Glaubensrichtungen aufeinanderstoßen...schade eigentlich.

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