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Mini-Frosch passt auf Fingerspitze

Forscher haben in den südamerikanischen Anden einen Winzling entdeckt: "Noblella pygmaea" ist nur elf Millimeter groß. Hätte der kleinste Frosch der Anden, der zugleich zu den kleinsten Amphibien der Welt zählt, nicht so laut gequakt, hätten die Wissenschaftler ihn wohl übersehen.

Einen nur 11,4 Millimeter großen Frosch haben Wissenschaftler in den südamerikanischen Anden entdeckt. "Noblella pygmaea" passe bequem auf eine Fingerkuppe, teilte das Forschungsinstitut Senckenberg mit.

Vorgestellt wurde der Winzling in der Zeitschrift "Copeia" von Edgar Lehr, Reptilienforscher an den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden, und seinem US-Kollegen Alessandro Catenazzi von der California University in Berkeley (USA). Wegen der winzigen Größe und der überwiegend braunen Färbung, die ihn perfekt tarnt, blieb der Minifrosch lange unentdeckt. Mit Hilfe von Einheimischen haben die beiden Forscher "Noblella pygmaea" im Hochland des Manu National Parks im Südosten Perus gefunden.

Der Mini-Frosch sei eines der kleinsten Wirbeltiere, die jemals in einer Höhe von mehr als 3000 Metern entdeckt wurden, teilte das Senckenberg-Institut mit. Er lebt auf einer Höhe zwischen 3025 und 3190 Metern in den Nebelwäldern, Buschlandschaften und auf Weideland. Ein besonderes Merkmal, das den Frosch von anderen der südperuanischen Bergregion unterscheidet, ist sein besonders langer Zeigefinger. Die Weibchen legen jeweils nur zwei Eier mit einem Durchmesser von rund vier Millimetern. Im Gegensatz zu den meisten Amphibienarten legen sie die Eier im feuchten Laub oder unter Moosen ab, wo der Mutterfrosch sie vor Insekten schützt. Ungewöhnlich ist, dass die Embryonen das Kaulquappenstadium überspringen und unmittelbar nach dem Schlüpfen ausschließlich ein Leben an Land führen.

Warum "Noblella pygmaea" so klein ist, können die Senckenberg-Forscher noch nicht sagen. Vermutlich ist der Frosch aber mit seiner Größe an seine spezielle Nische in diesem Lebensraum perfekt angepasst.

DPA/DPA
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