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Auf der Suche nach der Weltformel

Jahrzehntelang hat Albert Einstein versucht, aufbauend auf seinen Arbeiten zur Relativitätstheorie die sogenannte "Weltformel" zu finden, eine vereinheitlichende Theorie der Naturkräfte.

Jahrzehntelang hat Albert Einstein versucht, aufbauend auf seinen Arbeiten zur Relativitätstheorie eine vereinheitlichte Theorie der Naturkräfte aufzustellen. Diese Versuche, eine "Weltformel" zu finden, blieben jedoch unbefriedigend, unter anderem weil sie mit Teilen der Quantenphysik und der Elementarteilchenphysik nicht vereinbar waren. Bis heute hat sich die Hoffnung auf eine alles umfassende Theorie nicht erfüllt.

"Heute sind wir von dem Traum, eine "Weltformel" zu finden, weiter entfernt als zu Einsteins Zeiten", meint der Wiener Quantenphysiker Prof. Anton Zeilinger sogar. "Es hat sich herausgestellt, dass die Situation weitaus komplizierter ist, als sie damals aussah", betont der Forscher, der die von Einstein vorhergesehene, aber als "spukhafte Fernwirkung" abgelehnte Quantenteleportation experimentell nachgewiesen hat. "Meine persönliche Meinung ist, dass es grundsätzlich neuer physikalischer und philosophischer Ansätze bedarf, um hier wesentliche Fortschritte zu machen."

Als einer der prominentesten Physiker hat der Brite Stephen Hawking die Hoffnung auf eine "Weltformel" inzwischen aufgegeben. Hawking glaubt nach eigenem Bekunden nicht mehr, dass sich so eine vereinheitlichte Theorie überhaupt aufstellen lässt.

DPA

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