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1000 Münzen im Bauch - Meeresschildkröte stirbt trotz OP

Sieben Stunden hat die OP gedauert, in der der Meeresschildkröte Omsin in Thailand fünf Kilogramm Münzen aus dem Bauch geholt wurden. Doch wider Erwarten hat sich das Tier von der Operation nicht mehr erholt.

Mit verbundenem Kopf liegt Meeresschildkröte Omsin auf dem OP-Tisch einer Tierklinik in Bangkok

Zunächst sah es so aus, als würde sich Omsin nach der Operation gut erholen

Nachdem ihr fast tausend Münzen herausoperiert worden waren, schien die in Thailand lebende Omsin auf dem Weg der Genesung zu sein. Nun ist sie allerdings nach einer plötzlichen Verschlechterung ihres Zustands gestorben, wie ihre Tierärzte am Dienstag mitteilten. Das 25 Jahre alte Reptil habe infolge von schwerwiegenden Darmproblemen eine Blutvergiftung entwickelt.

Die Tierärztin Nantarika Chansue vom Chulalongkorn-Krankenhaus sagte unter Tränen, die Schildkröte sei "friedlich verschieden". Omsin sei ihr "Freund, Lehrer und Patient" gewesen.

Besucher warfen Münzen, die Omsin verschluckte

Omsin, was auf Deutsch "Sparschwein" bedeutet, hatte zwei Jahrzehnte lang in einem kleinen öffentlichen Park in der Provinz Chonburi gelebt. Die Besucher hatten Münzen in ihr Becken geworfen, weil sie sich davon Glück und Reichtum versprachen. Omsin verschluckte viele davon.

In einer siebenstündigen Operation wurden der Schildkröte Anfang März schließlich fünf Kilogramm Münzen aus dem Verdauungstrakt entfernt. Das Schicksal der Meeresschildkröte hatte weltweit Aufsehen erregt.


tkr/AFP

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