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Hunderte Stachelrochen in Mexiko angespült

Erschreckender Anblick für die Bewohner in der Nähe des Strands von Chachalacas in Mexiko: Hunderte toter Rochen übersäten ihre Bucht. Im Verdacht stehen örtliche Fischer.

Von Alexander Meyer-Thoene

  Hunderte von Rochen sind am Chachalacas-Strand angespült worden

Hunderte von Rochen sind am Chachalacas-Strand angespült worden

In der Nähe der Stadt Ursulo Galvan, im mexikanischen Bundesstaat Veracruz, wurden bis zu 300 Stachelrochen am Strand angespült. Der Fall gestaltet sich mysteriös, denn die Zeugenaussagen gehen auseinander. Einige Strandbesucher berichten, dass Fischer die gefangenen Tiere am Strand entsorgt hätten. Vorher hätten sie vielen der Stachelrochen die Flossen abgetrennt, diese gelten in Veracruz als Delikatesse. Auch der Bürgermeister der Stadt Ursulo Galvan, Martin Verdejo, hält es für möglich, dass die Fischer ihre Netze mit den Rochen vor dem Strand entleert haben. Der Grund: Die Fische würden unversehrt nur einen geringen Preis erzielen.

Andere Zeugen berichteten, dass die Rochen einfach an den Strand gespült worden seien. Mexikanische Behörden ermitteln nun, um die Ursache der Massenstrandung zu klären. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich eine Gruppe von Rochen an einen Strand verirrt hat. Im Februar dieses Jahres sind 220 Mobularochen im palästinensischen Gazastreifen angespült worden. Auch hier ist der Grund für die Massenstrandung unklar. Ähnlich wie es bei Walen und Tümmlern häufiger der Fall zu sein scheint, könnte eine Störung des Orientierungssinns zur Strandung der Rochen geführt haben. Wissenschaftler vermuten seit Längerem, dass elektrische Signale und Lärmverschmutzung den sensiblen Spürsinn von Meerestieren irritieren könnten.

Die gestrandeten Tiere in der Bucht von Chachalacas müssen nun entsorgt werden. Die Stacheln sind zwar nicht giftig, stellen für die Strandbesucher aber dennoch eine Gefahr dar, da eine Berührung zu äußerst schmerzhaften Verletzungen führen kann.

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