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Fünf Planeten bilden eine "Perlenkette"

Ein Himmelsschauspiel fasziniert Astronomen: Merkur, Venus, Saturn, Mars und Jupiter kreisen derzeit in einem Bogen am Nachthimmel und sind mit bloßem Auge zu erkennen. Wie lässt sich der beste Blick auf die Planeten erhaschen?

  Anordnung der Sterne am 29. Januar um 7.30 Uhr: Die Planeten Merkur, Venus, Saturn, Mars und Jupiter liegen auf einer Linie.

Anordnung der Sterne am 29. Januar um 7.30 Uhr: Die Planeten Merkur, Venus, Saturn, Mars und Jupiter liegen auf einer Linie.

Am besten Sie stellen schon einmal den Wecker: Um das Schauspiel am Himmel  beobachten zu können, gilt es früh aufzustehen – nämlich rund eine Stunde vor Sonnenaufgang. Zu diesem Zeitpunkt zeigen sich fünf Planeten in einem Bogen am Nachthimmel, aufgereiht wie Perlen auf einer Kette: Merkur, Venus, Saturn, Mars und Jupiter. Zuletzt habe es diese Konstellation vor mehr als zehn Jahren gegeben, berichtet das Magazin Sky&Telescope.

In der Nacht ziehen die Planeten nacheinander am Nachthimmel auf. Kurz vor Sonnenaufgang gesellt sich Merkur zu der Szenerie. Je nach Standort ist das zu unterschiedlichen Zeiten der Fall: In München zeigt sich Merkur derzeit um 6.24 Uhr, in Hamburg dagegen erst um 6.52 Uhr, erklärt Arno Riffeser von der Universitäts-Sternwarte in München (USM).

Mond schenkt Orientierung am Himmel

Das Besondere: Bei guter Sicht sind die Planeten mit bloßem Auge zu erkennen, ganz ohne Spezialausrüstung oder Teleskop. Noch in dieser und der kommenden Woche sollen Beobachter den besten Blick auf die Konstellation haben. Als Orientierung am Nachthimmel kann der Mond dienen, der sich Ende Januar zu den Planeten gesellt und den Bogen nachzeichnet.

  Der abnehmende Mond gibt Orientierung am Nachthimmel: Blick von Süd-Osten nach Süd-Westen, 45 Minuten vor Sonnenaufgang.

Der abnehmende Mond gibt Orientierung am Nachthimmel: Blick von Süd-Osten nach Süd-Westen, 45 Minuten vor Sonnenaufgang.

Das Diagramm bietet einen Überblick über das Himmelsschauspiel: Am 28. Januar steht der abnehmende Mond neben Jupiter und wandert in den kommenden Tagen Richtung Mars. Am 3. Februar steht er über dem Saturn und trifft am 5. Februar auf die Venus. Dieser Planet kann ebenfalls als Fixpunkt dienen: Die Venus leuchtet besonders hell und ist deshalb kaum zu übersehen. Bei Bedarf helfen auch kostenlose Apps wie "SkyView" dabei, die Planeten ausfindig zu machen.

Die nächste Konstellation dieser Art wird für August 2016 und Juli 2020 erwartet. Allerdings wird Merkur dann mit bloßem Auge wohl nicht zu erkennen sein, da er nah am Horizont steht.

ikr
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