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Continental liegt vorne

Autoreifen sollen sicher sein und zuverlässig bei Eis, Schnee und Aquaplaning. Nur neun Reifen schnitten im Test von Stiftung Warentest und ADAC mit "gut" ab.

  Am besten fährt man im Sommer mit "guten" Sommerreifen und im Winter mit "guten" Winterreifen

Am besten fährt man im Sommer mit "guten" Sommerreifen und im Winter mit "guten" Winterreifen

Mittelmaß prägte das Bild des Tests. Viele Reifen zeigten leichte Schwächen auf nasser Straße. Andere verpassten ein besseres Qualitätsurteil, weil sie auf trockener Fahrbahn schwächelten. Ausgerechnet auf Schnee war der neu entwickelte, ansonsten sehr verschleißfeste Kleinwagenreifen Goodyear UltraGrip 8 nur "befriedigend". Schlusslicht in der Kleinwagengröße ist der Falken Eurowinter HS439, der auf Schnee nur "ausreichend" fährt und bremst. Bei der Fahrprüfung auf Eis waren die meisten "gut".

Die meistverkaufte Winterreifengröße kommt auf Kompakt- und Mittelklassewagen zum Einsatz. Sechs Reifen konnten die Prüfer überzeugen und bekamen deshalb das Qualitätsurteil "gut". Neben dem WinterContact TS830 von Continental waren das noch der Goodyear UltraGrip 8, der Semperit Speed-Grip 2, der Dunlop SP Winter Sport 4D, der Michelin Alpin A4 und der Pirelli Winter 190 Snowcontrol 3. Und das dürfte vor allem Vielfahrer freuen: Der Michelin hält doppelt so lange wie die Reifen von Falken und Kumho.

Bestnote für Ganzjahresreifen nur "befriedigend"

Am besten fährt man im Sommer mit "guten" Sommerreifen und im Winter mit "guten" Winterreifen. Einige Autofahrer greifen für ihre Klein- und Zweitwagen auf Ganzjahresreifen zurück. Doch wer viel fährt und auch bei Schnee und Eis auf sein Auto angewiesen ist, sollte diesen Kompromiss nicht eingehen. Denn die Mehrkosten für den zweiten Reifensatz relativieren sich durch die längere Nutzungsdauer. Im Test war die Bestnote, die für Ganzjahresreifen vergeben wurde "befriedigend".

Was auch daran liegt, dass die Test-Anforderungen für die Ganzjahresreifen härter sind. Denn auf Schnee und Eis müssen sich die Allrounder genauso bewähren wie auf nasser und trockener Fahrbahn. Das Urteil fällt deshalb auch für keinen "gut" aus. Empfehlenswert ist der "befriedigende" Barum Quartaris. Leider wird dessen Herstellung bald eingestellt, wie der Anbieter mitteilte. Es bleibt noch der "befriedigende" und sehr verschleißfeste Goodyear Vector 4Seasons. Seine Schwäche jedoch ist der etwas längere Bremsweg auf trockener Straße.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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