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Der verbotene Testsieger

Das erste iPad von Apple war zum Start praktisch konkurrenzlos. Inzwischen ist die Auswahl an Tablet-Rechnern groß. Stiftung Warentest hatte 14 Tablets im Vergleichstest.

  Das iPad liegt im Test knapp hinter dem Samsung Galaxy Tab 10.1, kann jedoch etwas bei der Akku-Laufzeit punkten

Das iPad liegt im Test knapp hinter dem Samsung Galaxy Tab 10.1, kann jedoch etwas bei der Akku-Laufzeit punkten

Per einstweiliger Verfügung hat Apple einen Verkaufsstopp des Galaxy Tab 10.1 durch Samsung erwirkt. Im Test der Stiftung Warentest platziert sich ausgerechnet dieses Tablet als einziges Gerät vor dem iPad 2. Windows- und Blackberry-Geräte dagegen sind abgeschlagen.

Der Vorsprung des Samsung Galaxy Tab 10.1 ist denkbar knapp: Mit der Gesamtnote 2,2 ist es eine Zehntelnote besser als das iPad 2 (2,3). Vor allem mit dem Display kann Samsung punkten. Das Display des iPad hat zwar einen sehr guten Blickwinkel und ist auch sehr hell, aber die Helligkeit ist nicht so gut verteilt wie beim Samsung Tablet. Außerdem ist die Auflösung beim Samsung höher, und die Textlesbarkeit deutlich besser als beim iPad.

Offener Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung

Einen Vorsprung hat Apple dagegen bei der Akku-Laufzeit. Mit dem iPad lässt sich 8 Stunden und 40 Minuten im Internet surfen, das Galaxy Tab kommt auf 8 Stunden 10 Minuten. Beides sind "gute" Werte. Gerade hier zeigen sich enorme Unterschiede im Test. Manch andere Geräte schaffen gerade mal vier, und eines sogar nicht einmal drei Stunden im Dauersurfbetrieb.

Insgesamt sind sechs der 14 getesteten Tablets "gut" - neben dem iPad allesamt Geräte mit dem Betriebssystem Android. Die Windows- und Blackberry-Geräte im Test konnten die Tester dagegen nicht überzeugen. Das Windows-System ist für die Touch-Bedienung nicht besonders gut geeignet. Und beim Blackberry Playbook muss der Nutzer für wichtige Funktionen wie E-Mail und Kalender sein Tablet per Funk mit einem Blackberry-Handy verbinden. Zudem ist das Angebot an Apps für das Blackberry-Betriebssystem bislang eher dünn.

Offen ist, wie der Rechtsstreit Apple gegen Samsung ausgeht. Samsung hat gegen die einstweilige Verfügung Berufung eingelegt und zugleich eine Modellvariante angekündigt. Dem Nutzer kann es fast egal sein: Der "verbotene Testsieger" lässt sich zwar nicht bei Samsung direkt, bei anderen Händlern aber problemlos bestellen.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 12/2011 der Zeitschrift "test".

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