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Warum macht uns die Zeitumstellung so zu schaffen?

Von Samstag auf Sonntag wird die Uhr wieder eine Stunde vorgedreht, die Sommerzeit beginnt. Vielen Menschen macht das zu schaffen, sie schlafen schlecht oder können sich nicht konzentrieren. Die stern-Infografik erklärt warum.

 

24 Stunden braucht die Erde, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Diesem Rhythmus folgt die Natur und mit ihr der Mensch. Nahezu jede Zelle hat eine winzige innere Uhr – in Form von Genen und Proteinen, die das Auf und Ab ihres Stoffwechsels steuern. Die "Masterclock", die all die kleinen Zeitmesser synchronisiert, liegt inmitten des Gehirns.

Wer zum Beispiel mit dem Flugzeug mehrere Zeitzonen durchquert hat, muss seinem Taktgeber ein paar Tage Zeit für die Umstellung geben. Bis dahin ist das Wachbleiben am Schreibtisch schwer, das Durchschlafen auch.

Der Beginn von Winter- oder Sommerzeit ist quasi wie ein kleiner Jetlag: Jeder Vierte leidet dabei unter Schlafstörungen und ist tagsüber nicht richtig fit. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle steigt. Wer es sich leichter machen will, geht bereits an den Abenden vor der Umstellung früher ins Bett.

stern infografik
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