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Warum macht uns die Zeitumstellung so zu schaffen?

Von Samstag auf Sonntag wird die Uhr wieder eine Stunde zurück gestellt, die Winterzeit beginnt. Wir erklären, warum die Zeitumstellung so vielen Menschen zu schaffen macht.

Zeitumstellung

Die Zeitumstellung bringt die innere Uhr des menschlichen Körpers zeitweise aus dem Takt

Zweimal im Jahr gibt es diese Nacht, in der die Uhr umgestellt wird, entweder auf die Winter- oder die Sommerzeit. Vielen Menschen macht dieser Wechsel zu schaffen: Jeder Vierte leidet dabei unter Schlafstörungen und ist tagsüber nicht richtig fit. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle steigt. Woran das liegt? Der Beginn von Winterzeit oder Sommerzeit ist quasi wie ein kleiner Jetlag. 

Wer schon häufiger lange Flugreisen über mehrere Zeitzonen hinweg hinter sich gebracht hat, kennt das Problem. Nach dem Flug muss man seinem inneren Taktgeber ein paar Tage Zeit für die Umstellung geben. Bis dahin ist das Wachbleiben am Schreibtisch schwer, das Durchschlafen auch.  

Die Zeitumstellung bringt die innere Uhr aus dem Takt

Der Hintergrund: 24 Stunden braucht die Erde, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Diesem Rhythmus folgt die Natur und mit ihr der Mensch. Nahezu jede Zelle hat eine winzige innere Uhr – in Form von Genen und Proteinen, die das Auf und Ab ihres Stoffwechsels steuern. Die "Masterclock", die all die kleinen Zeitmesser synchronisiert, liegt inmitten des Gehirns. Bei Langstreckenflügen oder eben der Zeitumstellung gerät diese innere Uhr aus dem Rhytmus. 

Ein Tipp: Wer es sich leichter machen will, geht bereits an den Abenden vor der Umstellung früher ins Bett.

Weitere Details dazu, warum die Zeitumstellung uns einen Jetlag bescheren kann, zeigt die untenstehende Infografik:

 

rös / stern infografik
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