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25. Februar 2009, 07:31 Uhr

Mutter und Kinder sterben in Flammen

Bei einem Brand in ihrer Wohnung sind in der Nacht in Moers eine Mutter und ihre drei Kinder ums Leben gekommen. Der Vater konnte sich durch einen Sprung aus dem Fenster noch rechtzeitig retten und die Feuerwehrleute auf seine Familie in dem Haus hinweisen.

NRW, Moers, Hausbrand, Wohnungsbrand,

In diesem Haus in Moers sind eine Mutter und ihre drei Kinder bei einem Brand gestorben© Federico Gambarini/DPA

Bei einem Feuer im nordrhein-westfälischen Moers sind am frühen Mittwochmorgen eine Mutter und ihre drei Kinder in ihrer Wohnung verbrannt. Der Ehemann und Vater konnte sich durch einen Sprung aus dem Fenster gerade noch vor den Flammen retten. Der Feuerwehr bot sich in der Dachgeschosswohnung des Wohn- und Geschäftshauses ein Bild des Grauens: Für die 34 Jahre alte Mutter, ihre Töchter im Alter von einem Jahr und drei Jahren sowie für den fünfjährigen Sohn kam jede Hilfe zu spät.

Bei den Opfern handelt es sich um Deutsche, sagte Polizeisprecher Jürgen Müller. "Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Brandstiftung." Das Feuer war aus bislang noch ungeklärter Ursache in der Dachgeschosswohnung ausgebrochen.

Während die Flammen aus der Wohnung schlugen, war der 34 Jahre alte Vater aus etwa fünf Metern auf die Markise eines Blumenladens gesprungen, er verletzte sich dabei und wurde in ein Krankenhaus gebracht. "Der Mann hat nach dem Sprung noch selbst angegeben, dass seine Frau und Kinder noch in der Wohnung sind", sagte Müller.

Ein Zeuge hatte den Brand gegen 0.54 Uhr gemeldet. Aus den benachbarten Häusern wurden vorsorglich acht Bewohner in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr war mit 100 Rettungskräften im Einsatz. Polizei und Notfallseelsorger betreuten während der Nacht Nachbarn und Angehörige. Noch am Morgen war das Feuer nicht vollständig gelöscht, Qualm drang aus dem Haus. Im Laufe des Tages sollen die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen werden.

DPA
 
 
KOMMENTARE (5 von 5)
 
Pixelschubser (25.02.2009, 09:53 Uhr)
@ pillowystar
Es ist sicher nicht jeder zum Helden geboren. Wenn Sie diesem Mann sein Verhalten vorwerfen, müssen Sie aber schwer von sich selbst überzeugt sein. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
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Dieser Familienvater und Ehemann, der schlagartig alles verloren hat, was ihm lieb und teuer war, verdient unser aller Mitgefühl, ganz egal, ob er vor dem Feuer geflohen ist, oder nicht.
mr_s (25.02.2009, 09:41 Uhr)
tja...
Jeder würde sagen: "Egal ich hätte zumindest versucht meine Familie zu retten auch wenn ich selbst dabei draufgehe".
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Heldenhaft. Bei Feuer setzt aber bei den meinsten Menschen ein natürlicher Fluchtreflex ein. Deshalb ist ein Feuertod auch nichts schönes, da der Körper bis zuletzt versucht aus der Gefahrenzone zu entkommen und alle System bis zuletzt funktionieren. Da hilft nur den dicken Rauch fix einzuatmen um schnell bewußtlos zu werden.
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Ich denke dass kann keiner be- und verurteilen. Der Mann ist so oder so gestraft genug und wird wohl bis zu seinem Ende von Schuldgefühlen geplagt.
tobix (25.02.2009, 09:10 Uhr)
@pillowystar
Leider fehlt im Artikel die Info, warum er die Familie zurückgelassen hat. War er vllt. in einem anderen Zimmer und durch das Feuer von ihr getrennt? Wenn sie neben ihm gestanden hätten wären sie ja vermutlich auch gesprungen (so abartig hoch war es ja auch nicht). Viel Raum für Spekulation...
pillowystar (25.02.2009, 08:36 Uhr)
Bitterer Nachgeschmack wuerde ich sagen....
....ein Mann, der zuerst sich in Sicherheit bringt und dem dann einfaellt "ach ja, da sind ja noch meine Frau und meine drei Kinder!"?
provocateur (25.02.2009, 07:44 Uhr)
Bitter...
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