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Es war ein Jahrhundertverbrechen: 24 Jahre hält Josef Fritzl seine Tochter im Keller gefangen. Er quält, prügelt, vergewaltigt sie. Die Anklageschrift und ein psychiatrisches Gutachten schildern seine Grausamkeit. Im März wird ihm in Österreich der Prozess gemacht.
27 Stunden saß die Linzer Psychiaterin Dr. Adelheid Kastner dem Inzest-Täter Josef Fritzl als Gutachterin gegenüber. Sie ist dem "Monster von Amstetten" so nahe gekommen, wie kaum jemand sonst. Im stern spricht die Ärztin über Fritzls Machtgelüste, die Qualen seiner Kinder und seine Schuld.
Kaum ein Verbrechen hat in den vergangenen Jahren mehr Entsetzen ausgelöst als der Inzestfall von Amstetten. Der 73-jährige Josef Fritzl, der seine Tochter 24 Jahre lang im Kellerverlies gefangen hielt und mit ihr mehrere Kinder zeugte, steht von heute an vor Gericht. Die Amstettener wollen "den Fritzl" am liebsten vergessen.
Das Medieninteresse am Prozess gegen Josef Fritzl ist groß, schließlich ist es die juristische Aufarbeitung des österreichischen Inzest-Dramas. Doch dass tatsächlich Journalisten das Gerichtsverfahren in ganzer Länge verfolgen können, ist sehr unwahrscheinlich.
Die Opfer des Inzest-Dramas von Amstetten haben sich erstmals an die Öffentlichkeit gewandt. Auf ein Poster schrieben sie in gemalte Umrisse ihrer Hände Botschaften - die "Kellerkinder" offenbarten dabei andere Wünsche als ihre Geschwister aus der "Oberwelt".
Seit Tagen versuchen Paparrazzi mit allen Mitteln Fotos der Familie Fritzl zu schießen. Für ein Foto der von ihrem Vater missbrauchten Elisabeth sollen inzwischen eine Million Euro geboten werden. Doch noch andere Störenfriede sorgen in Amstetten für Verstimmung: Touristen, die einen Abstecher zum "Horrorhaus" machen.
Es ist ein ungeheuerliches Verbrechen, das Josef Fritzl in seinem Haus in der Ybbsstraße in Amstetten begangen hat. Nach außen pflegte er dabei den Anschein einer normalen Familie. Wie sah diese Welt der Fritzls aus? stern.de hat Menschen in der Nachbarschaft befragt und die Aussagen in eine interaktiven Grafik gestellt.
Es ist ein ungeheuerliches Verbrechen, das Josef Fritzl in seinem Haus in der Ybbsstraße in Amstetten begangen hat. Nach außen pflegte er dabei den Anschein einer normalen Familie. Wie sah diese Welt der Fritzls aus? stern.de hat Menschen in der Nachbarschaft befragt. In der interaktiven Grafik können Sie erfahren, was diese Menschen über die Familie gesagt haben.
Warum ist keinem etwas aufgefallen? Das fragen sich viele - die Nachbarn, die Feuerwehr, aber auch der Bezirkshauptmann von Amstetten, der Josef F. mehrmals besucht hatte. Der Inzest-Vater hat inzwischen ein umfassendes Geständnis abgelegt.
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