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Trotz des Amoklaufs eines US-Soldaten wollen die USA an ihrer Afghanistan-Strategie festhalten.
Trotz des Amoklaufs eines US-Soldaten wollen die USA an ihrer Afghanistan-Strategie festhalten.
Trotz des Amoklaufs eines US-Soldaten wollen die USA an ihrer Afghanistan-Strategie festhalten.
Die Regierung will 500 Soldaten mehr an den Hindukusch schicken und den Wiederaufbau nun massiv vorantreiben. Das ist alles richtig. Aber es reicht nicht.
Kurz vor der Afghanistan-Konferenz in London hat sich die Regierung doch noch zu einer gemeinsamen Haltung durchgerungen. Die Opposition konnte sie allerdings nicht überzeugen. Die Linke fordert unverändert den Rückzug, die SPD hadert mit der geplanten Truppenverstärkung.
Bei der Suche nach seiner Afghanistan-Strategie hat US-Präsident Barack Obama einem neuen Buch zufolge ein heftig zerstrittenes Beraterteam zur Seite gestanden: US-Starjournalist Bob Woodward enthüllt in seinem neuen Werk, wie Obama seine Haltung mit Hilfe von entgegengesetzten Vorstellungen seiner Berater im Weißen Haus und im Pentagon finden musste - und dabei selbst manchmal seine Haltung verlor.
Bislang hält sich die Bundesregierung bedeckt, wie genau die neue Afghanistan-Strategie aussehen wird. Der Schwerpunkt liegt laut Entwicklungsminister Dirk Niebel beim zivilen Aufbau. Für die Bundeswehr heißt das: raus aus den Camps.
Bei einem Blitzbesuch in Afghanistan hat Frankreichs neuer Präsident François Hollande den Abzug französischer Kampftruppen noch in diesem Jahr bekräftigt. Zugleich sicherte er dem afghanischen Präsident Hamid Karsai aber langfristige militärische und zivile Hilfe zu.
US-Präsident Barack Obama verstärkt den Kampf gegen den Terror. Seine neue Strategie: mehr Soldaten für Afghanistan und finanzielle Hilfe für Pakistan. Das Ziel: die Zerschlagung von Al Kaida und ein Zurückdrängen der Taliban. Europa ist von dem neuen Ansatz begeistert.
2014 soll definitiv Schluss sein: Die Nato-Staaten haben auf ihrem Gipfeltreffen in Chicago das Ende des Kampfeinsatzes in Afghanistan besiegelt. Helfen wollen sie Kabul aber weiterhin - und das wird teuer.
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