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Das Telefonieren mit Handys im kommenden Sommerurlaub im EU-Ausland wird ab 1. Juli günstiger. Die EU-Minister gaben am Mittwoch grünes Licht für neue Gebührensätze. Den Verbraucherschützern in Deutschland reicht das nicht.
Auch die Grünen hatten das Thema Internet verpennt - die Enttäuschten wählten die Piratenpartei. Nun soll es Konstantin von Notz richten, ein Adeliger mit iPhone. stern.de hat ihn besucht.
Tiere sollen in der Zucht, bei wissenschaftlichen Versuchen und im Zirkus künftig besser vor Quälerei bewahrt werden. Zehn Jahre nach der Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel ins Grundgesetz beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch schärfere Regeln in mehreren Bereichen.
Deutschland zieht gegen die EU-Kommission vor Gericht, um den schärferen nationalen Schutz vor Giftstoffen im Spielzeug zu bewahren. «Wenn es um die Sicherheit von Kindern geht, darf es keine Kompromisse geben», sagte Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU).
Trotz grundsätzlicher Differenzen bei Stuttgart 21 und Straßenbau steuern Grüne und SPD im Südwesten den Zielhafen an. Mitte kommender Woche soll der Koalitionsvertrag unterschrieben werden. Der Weg für den ersten grünen Ministerpräsidenten in Deutschland ist frei.
Das schwarz-gelbe Sparpaket ist auf dem Weg zum Volk: Der Bundestag hat erste Teile der Maßnahmen abgesegnet. Ab 2011 werden sie die Bürger treffen. Die Lasten für die Wirtschaft fallen weniger hart aus als zunächst geplant, die Einschnitte im Sozialbereich bleiben dagegen massiv.
Die Hypo Real Estate ist angeschlagen und könnte ohne milliardenschwere, staatliche Hilfen gar nicht überleben. Die Mitarbeiter muss die finanzielle Schieflage jedoch nicht kümmern: Sie pochen auf alte Zusagen und heimsen kräftige Bonuszahlungen ein.
Darf es noch ein bisschen mehr sein? Politiker aller Lager sind empört über die erneute 40-Milliarden-Garantie für die noch immer angeschlagene Immobilienbank Hypo Real Estate. Die staatlichen Garantien für das "Fass ohne Boden" summieren sich nun auf bis zu 142 Milliarden Euro.
Die Konjunktur zieht an, die Lage am Arbeitsmarkt entspannt sich. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will dennoch am Sparkurs festhalten: Der neue Finanzplan sieht vor, dass sich der Staat weniger Geld pumpt als bisher geplant.
Trüffel 7 Prozent, Mineralwasser 19 Prozent, Rennpferde, 7 Prozent, Windeln 19 Prozent - durch das Dickicht der Mehrwertbesteuerung blickt kaum noch jemand durch. Der Bundesrechnungshof kritisiert insbesondere die Willkür, mit der die Politik Ausnahmen beschlossen hat und fordert eine grundlegende Reform.
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