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Selbstmordanschlag im Irak: IS bekennt sich

Zwei Selbstmordanschläge erschüttern am Donnerstag den Irak. Bei den Terroranschlägen in der südirakischen Stadt Nassirija sind laut Angaben der Poilzei und der Rettungskräfte 50 Menschen getötet worden. Der "Islamische Staat" reklamierte die Tat für sich.

Auseinandersetzung mit Bomben zwischen der irakischen Armee und der Terrormiliz IS in Mossul

Der Irak wird beinahe täglich von Terror und Krieg beherrscht, wie hier, als sich die irakische Armee und der IS in Mossul konfrontierten

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Die südirakische Stadt Nassirija liegt etwa 350 Kilometer südlich von Bagdad. Dort wurden am Donnerstag durch einen  mindestens 50 Menschen wurden getötet. 80 wurden verletzt. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" bekannte sich zu dem Anschlag: "Dutzende Schiiten" seien getötet worden, hieß es in der Erklärung, die die Terrororganisation durch das Sprachrohr "Amak" vermeldete.

Iraks Innenministerium erklärte, Bewaffnete hätten zunächst auf Besucher eines Restaurants an einer Schnellstraße nahe der Stadt Al-Nasirija geschossen. Al-Sumara meldete unter Berufung auf Sicherheitskreise, Männer in Militäruniformen hätten wahllos auf die Gäste gefeuert. Später sei an einem Kontrollpunkt einer der Wagen der Angreifer explodiert. Aus lokalen Quellen hieß, die Bewaffneten seien in Richtung der weiter südlich gelegenen Großstadt Basra geflohen.

IS will Schiiten und Suniten spalten

Die sunnitischen Extremisten bekennen sich immer wieder zu Attentaten im Irak. Der IS nimmt dabei vor allem Schiiten ins Visier. So will die Miliz zwischen die Spannungen zwischen den beiden größten Konfessionen des Iraks weiter verschärfen. Der vor allem von Schiiten bewohnte Süden gilt eigentlich als stabil. Anders als etwa in der Haupstadt Bagdad gab es dort in der Vergangenheit kaum Attentate.

Der IS hatte in den vergangenen Monaten im Irak massive Verluste erlitten. Zuletzt konnten irakische Regierungstruppen die frühere IS-Hochburg Mossul im Norden des Landes und die nahe gelegene Stadt Tal Afar einnehmen. Damit haben die Extremisten den allergrößten Teil ihres früheren Herrschaftsgebietes im Irak wieder verloren.

fk/DPA

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