. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
11. Januar 2012, 06:55 Uhr

Menschenrechtler werfen US-Regierung Versagen vor

Vor zehn Jahren wurden die ersten Gefangenen im Lager Guantánamo inhaftiert. Zum Jahrestag hat Amnesty International der US-Regierung erneut Versagen bei der Wahrung der Menschenrechte vorgeworfen.

Terrorismus, Menschenrechte, USA, Amnesty, Guantánamo, Schande, Menschenrechte

Als Gefangene verkleidet protestieren Guantánamo-Gegner am zehnten Jahrestag der Gründung des Gefangenenlagers© Michael Reynolds/DPA

Kritik an der US-Regierung am 10. Jahrestag der Öffnung des Gefangenenlagers Guantánamo: Es sei sehr enttäuschend, dass US-Präsident Barack Obama "nicht konsequent genug gehandelt" habe, um das Lager zu schließen", kritisierte die ehemalige Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International, Barbara Lochbihler.

Im Gegenteil werde mit einem neuen US-Gesetz indirekt geregelt, dass kein Staatsgeld ausgegeben werden dürfe, um die verbliebenen 171 Gefangenen auf US-Festland zu verlegen, sagte die Grünen-Politikerin der "Neuen Presse". "De facto bedeutet das, dass man Guantánamo auf ewig bestehen lässt."

Obama hat Wahlversprechen bis heute nicht gehalten

Am 11. Januar 2002 waren die ersten Terrorverdächtigen in das umstrittene Lager auf dem kubanischen US-Militärstützpunkt Guantánamo Bay gebracht worden. Obama hatte im Wahlkampf 2008 angekündigt, das Lager schließen zu wollen.

Kritik kam auch von der Linksfraktion im Bundestag: "Zehn Jahre Guantánamo sind zehn Jahre zu viel. Guantánamo steht für Willkür und entbehrt jeglicher rechtsstaatlicher Grundlage", erklärte deren menschenrechtspolitische Sprecherin Annette Groth. "In diesem Zusammenhang ist es skandalös, dass Obama Ende vergangenen Jahres ein weitreichendes Anti-Terrorgesetz unterschrieben hat, dem zufolge das US-Militär Terrorverdächtige unbegrenzt festhalten darf."

kave/DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Guantanamo-Häftlinge in Deutschland "Wie vom Himmel gefallene Marsmenschen"

Nun also sind sie da, die neuen Nachbarn: Am Donnerstag landeten zwei Ex-Guantanamo-Häftlinge in ihrer neuen deutschen Heimat. Ende einer Odyssee und Beginn eines neuen Lebens? mehr...

Tod von Osama bin Laden "Geronimo" löst Folter-Debatte aus

Haben die umstrittenen Verhörmethoden in Guantanamo geholfen, Osama bin Laden zu finden? Ja, sagen die US-Republikaner - und lösen so einen neuen Streit über den Nutzen von Folter aus. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe