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11. Dezember 2008, 19:09 Uhr
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Belgiens Polizei verhindert Terroranschlag

Die Sicherheitsbehörden betonen immer wieder, dass die Gefahr eines Terroranschlags in Europa real ist. In Brüssel hat die Polizei nun möglicherweise einen Selbstmordanschlag vereitelt. Eine Gruppe von 14 mutmaßlichen Anhängern des Terrornetzwerks al-Kaida wurde festgenommen.

Die belgischen Sicherheitsbehörden haben möglicherweise einen Selbstmordanschlag vereitelt. Die Staatsanwaltschaft meldete am Donnerstag die Festnahme von 14 mutmaßlichen al-Kaida-Anhängern. Unter ihnen sei auch ein belgischer Staatsbürger, der nach einer Kampfausbildung in Afghanistan und Pakistan zu einem Attentat entschlossen gewesen sei.

"Wir wissen nicht, wo der Selbstmordanschlag verübt werden sollte", erklärte die Staatsanwaltschaft. Als mögliche Ziele kämen neben Afghanistan und Pakistan auch Belgien oder ein anderes europäisches Land in Frage.

Die Ermittler hätten wegen des EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag handeln müssen, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Die Polizei habe 17 Anwesen in Brüssel und Lüttich durchsucht. Dabei seien Computer und anderes Beweismaterial, aber keine Waffen beschlagnahmt worden.

Den Ermittlern zufolge schlossen sich vier Belgier Ende 2007 einer Gruppe an, die Verbindungen zur Extremistenorganisation al-Kaida unterhält. Mehrere Mitglieder, die die Kampfausbildung absolviert hätten, seien Anfang des Monats nach Belgien zurückgekehrt. Der als Selbstmordattentäter ausgewählte Mann habe für die Tat grünes Licht erhalten und sich bereits von seinen nächsten Angehörigen verabschiedet gehabt.

Reuters
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