Blair: Ich weiß nicht worüber ihr geredet habt, aber wie ich das sehe; ich bin mehr als bereit herauszufinden, was die Lüge dieses Landes ist, aber ihr müsst das schnell machen, denn sonst enden wir in einer Spirale.
Bush: Ich denke, dass Condi (Condoleezza Rice, d. Red.) bald gehen wird. (in den Nahen Osten, d. Red.)
Blair: Aber das, das, das ist alles was wichtig ist. Aber wenn du, verstehst du, es wird einige Zeit brauchen, das zusammen zu kriegen.
Bush: Ja, ja.
Blair: Aber wenigstens gibt es den Leuten...
Bush: Es ist ein Prozess, ich stimme dir zu. Ich habe ihr von deinem Angebot erzählt.
Blair: Naja ... es ist nur wenn, ich meine ... du weißt schon. Du siehst, es ist deutlich - wenn sie geht, muss sie Erfolg haben, wohingegen ich einfach gehen und reden kann.
Bush: Verstehst du, die Sache ... ist die, was sie tun muss ist, Syrien dazu zu bringen die Hisbollah dazu zu bringen diesen Scheiß zu lassen und die ganze Sache ist erledigt.
Blair: (unverständlich)
Bush: (unverständlich)
Blair: Syrien.
Bush: Warum?
Blair: Weil ich denke, dass dies alles Teil derselben Sache ist.
Bush: Ja.
Blair: Was denkt er? Er denkt, dass wenn Libanon sich als in Ordnung rausstellt, wenn wir eine Lösung in Israel und Palästina finden, Irak in die richtige Richtung geht...
Bush: Ja, er ist süß.
Blair: Er ist Zucker. Und das ist es, worum die ganze Sache geht. Es ist dasselbe mit dem Irak.
Bush: Ich dachte daran Kofi zu sagen, er soll anrufen. Er solle Bashad (Bashir Assad, d. Red.) ans Telefon kriegen und etwas geschehen lassen.
Blair: Ja
Bush: (unverständlich)
Blair: (unverständlich)
Bush: Wir geben der libanesischen Regierung nicht die Schuld.
Blair: Ist dies... (an diesem Punkt klopft Blair auf das Mikrofon vor ihm und der Ton ist abgeschaltet.)
Das Protokoll im englischen Original ist in der britischen Tageszeitung "The Guardian" erschienen.
Übersetzung: Monique Berends