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20. Januar 2009, 20:26 Uhr

"All das werden wir schaffen"

Sie haben Amerika als etwas Größeres angesehen als die Summe unserer einzelnen Begierden; größer als alle Unterschiede von Geburt, Wohlstand oder Partei. Diese Reise setzen wir heute fort. Wir bleiben die reichste und mächtigste Nation der Welt. Unsere Arbeiter sind nicht weniger produktiv als vor Beginn dieser Krise. Unsere Köpfe sind nicht weniger erfindungsreich, unsere Waren und Dienstleistungen werden nicht weniger gebraucht als vergangene Woche, im vergangenen Monat oder im vergangenen Jahr.

Unsere Leistungskraft bleibt unverändert. Aber die Zeit, dass wir Änderungen widersetzen, kleingeistige Interessen schützen und unliebsame Entscheidungen verschieben, diese Zeit ist sicherlich vorbei. Angefangen mit dem heutigen Tag müssen wir uns selbst aufrichten, den Staub abschütteln und wieder mit der Arbeit beginnen, Amerika zu erneuern.

Überall Arbeit, die getan werden muss

Überall, wohin wir schauen, ist Arbeit, die getan werden muss. Der Zustand der Wirtschaft verlangt Taten, kühn und schnell. Und wir werden handeln, nicht nur, um neue Jobs zu schaffen, sondern um eine neue Grundlage für Wachstum zu legen. Wir werden die Straßen und Brücken bauen, die Stromnetze und Digitalleitungen, die unseren Handel nähren und uns miteinander verbinden. Wir werden der Wissenschaft wieder den ihr zukommenden Platz zuweisen und die Wunder der Technik nutzen, um die Qualität des Gesundheitssystem zu steigern und ihre Kosten zu senken.

Wir werden die Sonne, den Wind und das Erdreich nutzbar machen, um unsere Autos und Fabriken anzutreiben. Und wir werden unsere Schulen, Fachhochschulen und Universitäten umwandeln, damit sie den Herausforderungen einer neuen Zeit gerecht werden. All das können wir schaffen. Und all das werden wir schaffen. Nun gibt es einige, die das Maß unserer Ambitionen in Frage stellen, die andeuten, dass unser System nicht zu viele große Pläne verkraften kann.

Deren Gedächtnis ist kurz. Weil sie vergessen haben, was dieses Land bereits geleistet hat, was freie Männer und Frauen erreichen können, wenn sich Vorstellungskraft und gemeinsame Absicht und der erforderliche Mut miteinander verbinden. Was die Zyniker nicht verstehen können, ist, dass sich der Boden unter ihnen verschoben hat, dass die abgestandenen politischen Argumente, die uns so lange zugesetzt haben, nun nicht mehr gültig sind. Die Frage, die wir heute stellen, lautet nicht, ob unsere Regierung zu groß oder zu klein ist, sondern ob sie arbeitet - ob sie Familien dabei hilft, einen Arbeitsplatz mit einem anständigen Lohn zu finden, eine Gesundheitsversorgung, die sie sich leisten können, einen Ruhestand in Würde.

Wenn die Antwort 'ja' lautet, dann wollen wir weiter vorangehen. Wenn die Antwort 'nein' ist, werden die Programme eingestellt. Und diejenigen von uns, die mit den öffentlichen Dollars umgehen, werden zur Rechenschaft gezogen, dass sie klug ausgeben, schlechte Gewohnheiten reformieren und unsere Geschäfte im Tageslicht betreiben - weil wir nur dann das lebenswichtige Vertrauen zwischen einem Volk und seiner Regierung wiederherstellen können."

AP
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