. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
4. Juni 2009, 15:50 Uhr

Amerikas dunkles Geheimnis

USA, Folterstaat, Dick Cheney, Waterboarding, CIA-Verhöre, Folter, Bush, Abu Ghraib

David Addington, 52, Stabschef des Vizepräsidenten. Er leitet einen großen Stab, der die neokonservative Vision von einem allmächtigen Präsidenten umsetzen soll© Susan Walsh/AP Photo

Noch entsetzter ist Shiffrin, als er feststellt, dass das Pentagon unter Führung von Haynes trotz Widerstandes aller Streitkräfte an den Foltermethoden festhalten will. Am 2. Dezember genehmigt Rumsfeld per Dekret mehr als ein Dutzend aggressive Verhörmethoden für Guantánamo. Darunter: Einschüchterung durch Hunde, 28-Stunden-Verhöre und den Gebrauch "eines nassen Handtuches und tropfenden Wassers, um das Gefühl des Erstickens zu erzeugen." Auf diesem sogenannten Action Memo fügt Rumsfeld handschriftlich hinzu: "Ich stehe 8 bis 10 Stunden pro Tag. Warum soll Stehen auf vier Stunden reduziert sein?"

Rumsfeld hat mit den neuen Verhörtechniken vor allem einen Gefangenen im Sinn: Muhammad al-Kahtani.

Michael Gelles, Januar 2003, Guantánamo

Gelles besorgt sich die Aufzeichnungen der Verhöre mit Muhammad al-Kahtani. Er ist der wichtigste Gefangene in Gitmo. Er sollte am 11. September eigentlich der 20. Flugzeug-Kidnapper sein. Rumsfeld ruft dauernd in Guantánamo an, um zu erfahren, ob Kahtani von weiteren Anschlägen weiß.

Von November 2002 bis Januar 2003 wird Kahtani dem kompletten Folterprogramm unterzogen. 50 Tage lang, ohne Ausnahme, er sitzt in Isolationshaft. Kahtani bricht zusammen, sein Herz ist nur noch bei 35 Schlägen pro Minute. Sie müssen ihn wiederbeleben.

So etwas hat der Psychologe in seiner Militärlaufbahn noch nie erlebt. Gelles fliegt wieder zu Mora, zeigt ihm die Kahtani-Berichte. Mora ist geschockt. Er ruft den Rechtsberater der Army an. "Wissen Sie etwas davon?" - "Ja, ich weiß eine Menge. Kommen Sie runter in mein Büro." Dort zeigt er ihm die bis dahin geheimen Memos von Yoo und Bybee. Der wütende Mora konfrontiert Yoo: "Wollen Sie damit sagen, dass der Präsident die Macht hat, Folter anzuweisen?" Yoo antwortet ihm kühl: "Ja."

Mora droht, dass er seine Bedenken öffentlich machen wird, und erst da gibt Rumsfeld nach. Er nimmt die Genehmigung für die neuen Techniken zurück. Knapp eineinhalb Jahre lang hört Mora keine Geschichten mehr über Misshandlungen von Gefangenen. Dann erscheinen die Bilder aus Abu Ghraib.

Damien Corsetti, Frühjahr 2003, Bagram

Es gibt in Bagram keine Regeln mehr. Obwohl im Militär sonst alles geregelt ist, selbst die Farbe von Handtüchern, existieren für die Verhöre keine schriftlichen Anleitungen. Corsetti ahnt, warum. Wenn etwas rauskommt, werden die da oben schön ihren Arsch retten. Und wir müssen dran glauben. Dabei wissen alle davon. Rumsfeld war in Bagram, mehrere Generäle, hochrangige Offiziere. Die Soldaten nennen Bagram: "Die größte Show der Welt."

Rumsfelds Büro ruft oft in Bagram an. Erkundigt sich laufend nach den Verhören. Offiziere, die vorbeischauen, sind beeindruckt. Sehen, dass die Gefangenen an Ketten gefesselt stehen müssen. Sehen, wie übel sie zugerichtet sind. Sie sagen zu Corsetti und Kameraden: "Weiter so. Ihr macht einen großartigen Job."

Viele Soldaten aus Bagram werden versetzt. Damien Corsetti auch. Nach Abu Ghraib.

20. März 2003, Bagdad

Der Krieg im Irak beginnt.

George W. Bush, 26. Juni 2003, Weißes Haus

In einem Statement am Internationalen Gedenktag für Folteropfer sagt der Präsident: "Die Vereinigten Staaten treten für die weltweite Eliminierung von Folter ein, und wir gehen bei dem Kampf voran."

Richard Shiffrin, Juli 2003, Pentagon

Shiffrin quittiert den Dienst. "Keine Minute länger ertrage ich hier." Er ist angewidert angesichts der Versuche einer kleinen radikalen Elite, das Gesetz auszuhöhlen. Und angesichts eines Präsidenten, "der nicht in der Lage zu unabhängigem Denken ist. Für das, was wir hier machen, haben wir Japaner im Zweiten Weltkrieg zum Tode verurteilt."

Es setzt nun das ein, was Shiffrin den langen Weg zu sich selbst nennt. Er kennt die dunklen Geheimnisse der Regierung, an die Öffentlichkeit aber geht er nicht.

Lynndie England, Juli 2003, Irak

Lynndie England erreicht mit der 372. Einheit der Militärpolizei den Irak. Sie ist zum ersten Mal im Ausland, früher hat sie es nicht einmal bis ins 200 Kilometer entfernte Washington geschafft. Nun also Irak, der Krieg, und gleich ein Kulturschock. Die Menschen kommen ihr fremdartig vor, die Sprache ulkig, keiner hier versteht Englisch. Es ist heiß, es stinkt, sie hatte sich Krieg etwas glamouröser vorgestellt, lebhafter. Aber noch bleiben neun Monate der Stationierung, tröstet sie sich.

Steven Kleinman, August 2003, Irak

Zur gleichen Zeit zirkuliert eine E-Mail aus dem US-Hauptquartier CJTF7 an alle Außenstellen im Irak. Die Botschaft: "The Gloves are coming off. We want these detainees broken."

Lynndie England, September 2003, Abu Ghraib

Ihr erster Gedanke ist: Angst. Hier bleibe ich nicht. Das Gefängnis Abu Ghraib, in dem Saddam Hussein einst seine politischen Gegner foltern ließ, ist geschaffen für 5000 Gefangene, doch nun sind es mindestens 7000, sie hausen in Zelten, sie schlafen im Freien, und die Amerikaner haben Mühe, die Kontrolle zu behalten. Ständig werden sie von Mörsergranaten beschossen. England hat Angst, über den Hof zu gehen. Sie sehnt sich zurück nach West Virginia.

England besucht oft ihren Verlobten, Corporal Charles Graner, 35, im Block 1a. Der grobe, stämmige Graner ist bei der Militärpolizei. Er hat von CIA und Militärgeheimdienst eine Art Großauftrag erhalten. Er soll die Gefangenen vor den Verhören weichkochen, kleinkriegen. Diese Wörter fallen oft: "Soften them up, roughen them up." Graner lässt sie nackt in der Zelle hocken, er stülpt ihnen Frauenslips über die Köpfe, er kettet sie an Bettgestelle, er folgt dem Handbuch des SERE und der Standard Operating Procedure, abgesegnet von Lieutenant General Ricardo Sanchez, dem Oberkommandierenden im Irak, am 14. September. CIA und Militär sind zufrieden. Sein Company Commander Christopher Brinson, der ihn bei der Arbeit beobachtet, schreibt: "Corporal Graner, Sie machen gute Arbeit."

Brinson ist heute Assistent des republikanischen Kongressabgeordneten Mike Rogers.

Steven Kleinman, September 2003, Bagdad

Die Soldaten blicken ihn komisch an. Sie meiden ihn. Sie setzen sich weg, wenn er an ihren Tisch tritt. Colonel Kleinman spürt die Feindseligkeit, die ihm entgegenschlägt, und einmal spürt er tatsächlich so etwas wie Todesangst. Ein Soldat schleift sein Messer und empfiehlt ihm, "einen leichten Schlaf zu haben". Nach nur einer Woche im Irak ist der Top-Verhörer Kleinman eine persona non grata. Er gilt den anderen als Terroristenfreund.

Fünf Jahre später, vor dem Senat, wird er so etwas wie der Kronzeuge der Anklage sein.

In jenen Wochen in Bagdad telefoniert er empört mit seinem Boss, Commander Colonel Moulton, doch der hat eine überraschende Antwort: "Es ist alles in Ordnung so." "Aber das ist illegal, Sir", sagt Kleinman. "Nein, Ihr seid beauftragt, alle Verhörmethoden anzuwenden." - "Sir, was heißt das?" - "Schlafentzug, gegen die Wand schleudern. Von oben abgesegnet." - "Von ganz oben?" fragt Kleinman. "Ganz oben!"

Der Präsident, fährt es Kleinman durch den Kopf. Das geht hoch bis zum Präsidenten. "Sir, das ist eine Verletzung der Genfer Konvention, das kann ich nicht tun." Kleinman widersetzt sich dem Befehl seines Bosses und reist aus dem Irak ab.

Lynndie England, Oktober 2003, Abu Ghraib

Diese Nacht ist anders. In dieser Nacht bringt der Geheimdienst gleich sieben Gefangene vorbei und bittet Graner, sie weichzukochen. Sieben gleichzeitig, das wird nicht einfach, denkt sich England, aber Graner hat eine Idee. Er stapelt die nackten Männer zur Pyramide. So könne er sie besser in Schach halten. Er bittet England, für ein Foto zu posieren, und sie folgt ihm. Sie hebt den Daumen, sie lacht, ein Foto für ihren Verlobten Graner, ein Foto für die Ewigkeit.

Sie machen weitere Fotos, Gefangene an der Leine, Gefangene beim Masturbieren, eine Scheinhinrichtung mit Elektroden, sie füllen ihren Auftrag mit etwas Pepp, wie sie sagen, sie wollen ein bisschen Spaß haben in diesem Kreislauf aus Erniedrigung, Folter und Todesangst.

John Yoo, Dezember 2003, Justizministerium

Als Yoo Ende 2003 das Justizministerium verlässt, schlägt er als Nachfolger seinen Freund Jack Goldsmith vor, einen Harvard- Professor. Goldsmith greift sich gleich Yoos Memoranden, er mag nicht glauben, was er da liest. Goldsmith nimmt im Dezember 2003 eines der Memos zurück, ein halbes Jahr später auch das zweite. Yoo sei für die Bush-Regierung ein "Gottesgeschenk" gewesen, wird Goldsmith später schreiben. Sie sind heute keine Freunde mehr.

Lynndie England, April 2004, Fort Bragg, North Carolina

Der "New Yorker" und der Sender CBS zeigen die Folterfotos aus Abu Ghraib. Ein Aufschrei geht um die Welt. Donald Rumsfeld spricht von ein paar "bad apples", einigen faulen Äpfeln, er sagt, er habe keine Ahnung gehabt, dass so etwas in den Gefängnissen passiere. Präsident Bush erklärt: Wir foltern nicht. Dick Cheney schweigt.

Lynndie England erfährt von der Veröffentlichung in Fort Bragg, North Carolina. Sie ist zurück aus dem Irak, gegen sie und sechs weitere Soldaten laufen Ermittlungen wegen Erniedrigung und grausamer Behandlung von Kriegsgefangenen. Sie ruft ihre Mutter an, vor deren Trailer die Journalisten campieren. "Da sind Hunderte Reporter draußen", sagt die Mutter. "Du bist überall in den Nachrichten, auf CNN, in den Zeitungen." Die Mutter erwähnt die Fotos, und Lynndie England denkt nur: "Scheiße, wie kamen die denn raus?"

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 23/2009

 
 
KOMMENTARE (10 von 14)
 
dutchinmex (15.06.2009, 22:25 Uhr)
@Oederland2011
Siegreiche Kriege der USA? Seit 64 Jahren war der einzige siegreiche die Invasion in Grenada; die zahllose andere kann man kaum als Sieg bezeichnen. Aber Ihr Kommentar ist auf dem Punkt. Die USA sind wirtschaftlich ein Erste-Weltland, mental und intellektuell aber stehen sie auf der Höhe von z.B. Nigeria oder Uganda.
Oederland2011 (15.06.2009, 19:09 Uhr)
V o r b i l d USA
Andreas Petzold scheibt im Editorial 23/2009 zu diesem Artikel: „Er (Cheney) versteht ... nicht, dass die Präsidialdemokratie Amerika durch die langjährige regierungsamtliche Rechtsbeugung ihren V o r b i l d c h a r a k t e r verloren hat.“ Petzold meint damit die Folter während des Krieges gegen den Terror.
Aber die USA haben in ALLEN ihren (siegreichen! Vorbildcharakter?) Kriegen gefoltert. A. McCoy dokumentiert die Folterpraxis und -forschung der US-Geheimdienste („Foltern und foltern lassen“, Verlag Zweitausendeins). Der Vietnamkrieg und die verdeckten Kriege in Mittelamerika waren Folterorgien, wer sich mit der Geschichte der US-Weltmacht befasst, stößt in jedem Kapitel darauf. Es fragt sich also, welchen Vorbildcharakter Petzold meint.
Und die Leser, die empörte Kommentare posten, sollten wissen, dass auch über diese „Geschichte“ Gras wächst, wie über all die anderen Grässlichkeiten zuvor.
Und dass beim nächsten Skandal – in zwei Monaten, in zwei Jahren – wieder Chefredakteure davon schreiben werden, dass durch ihn der Vorbildcharakter der USA Schaden nimmt. Siehe auch www.nord-com.net/oederland.
butcher99 (15.06.2009, 15:52 Uhr)
Demokratie
Warum glauben eigentlich immer noch einige unverbesserliche, dass es sich bei den USA um eine Demokratie handelt? Dort hat immer und wird immer das Recht des Stärkeren herrschen. Wenn die BRD nicht das Bollwerk gegen den Kommunismus gewesen wäre, würde heute keiner mehr von uns Notiz nehmen müssen. Dann wären wir als Staat lange von der Bildfläche verschwunden. Einzige Chance wäre gewesen: immense Oelfunde auf deutschem Hoheitsgebiet, aber das Oel ist ja Gott sei Dank dürch kommunistische Bedrohung substituiert gewesen.
dutchinmex (15.06.2009, 00:01 Uhr)
Wir können
noch lange darüber reden, daß sich die USAer dem stellen müssen, aber dabei begraben wir, die Europäer, unsere eigene Feigheit. Wir in Europa sind moralisch verpflichtet, Busch, Cheney und alle ihre Helfer als Kriegsverbrecher anzuklagen beim Internationalen Gerichtshof, genauso wie das nach dem 2. Weltkrieg geschah. Aber das zu tun wagt keine Regierung; im Gegenteil, einer der größten europäischen Verbrecher, Tony Blair, wird freudenstrahlend vom Papst in der katholischen Religion begrüsst und bekommt noch einen gutbezahlten Job für's Leben dazu als Belohnung. Jedes europäisches Staatsüberhaupt, das sich in diesem zurückhält, ist genauso feige und mitschuldig wie die USAer. Das gilt genauso für alle, die hier reden aber sich nicht aktiv dafür einsetzen. haben wir denn nichts gelernt von dem Unschuldsgebären des Volkes im 2. Weltkrieg und aus der DDR-Zeit? Scheinbar nicht. Eine Schande.
iovialis (14.06.2009, 20:42 Uhr)
@wolfi67 + Dieter37
Wenn ihr beiden Helden etwas recherchieren würdet, wüßtet ihr längst, daß mich der "Staatsschutz" kennt und mein Kommentar nicht von ungefähr kommt.
Aber scheinbar dulden hier Menschen das, was in dem Artikel geschrieben wurde, ohne wirklich Erfahrung, geschweige denn sich mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben. Genau solche Leute sind aber später die Täter, die im Artikel beschrieben wurden.
Reality (14.06.2009, 20:09 Uhr)
Solange die USA dieses Kapitel ihrer Geschichte nicht...
haarklein aufgearbeitet hat, z.B. so wie Deutschlad seine Nazi - Vergangenheit, solang dies nicht geschehen ist, stellt sich das US-Amerika auf jene moralische Stufe wie jene diktatorische Staaten und ihrer diktatorischen Schergen, welche sie durch ihre Angriffskriege zu Demokratien ändern wollte, was ja bis heute nicht gelungen ist.
hamburg123 (14.06.2009, 19:22 Uhr)
Erinnern wir uns nicht?
Vor einigen Jahren hat die Regierung Bush doch den Nordkoreanern Leichtwasserreaktoren versprochen und auch geliefert. Die Folgen sehen wir jetzt. Aber das die Atomwaffen von der US-Regierung bezahlt wurden, interessiert jetzt keinen mehr. Haben die Deutschen so ein schlechtes Gedächtnis oder wollen sie einfach alles was nicht in ihr Weltbild passt verdrängen?
rinaldi (14.06.2009, 19:05 Uhr)
Tja, da hat doch mal vor ein paar Jahren
ein deutscher Staatsanwalt einen Metzgermeister angeklagt, weil dieser den Mut hatte, seine Meinung offen kundzutun (mit einem Plakat in seinem Schaufenster), dass G. Walker Bush psychisch krank sei.
Was deutsche Beamten- und Untertanenmentalität alles an Ekelhaftem hervorbringt!
undueberhaupt (14.06.2009, 17:42 Uhr)
Alle tanzen...
wieder nach Obamas Pfeife, selbst der kleine aus Paris. Und Osama, der heckt bestimmt wieder was aus. Welch ein Schreckenskreis.
Bebuquin (14.06.2009, 17:12 Uhr)
@Viper2024
Konsequenterweise müßte man alle im Artikel erwähnten und daran beteiligten nach Den Haag überstellen und die Prozesse öffentlich, weltweit im Fernsehen übertragen.
MEHR ZUM ARTIKEL
Folter in US-Gefangenenlagern Ein Vernehmer packt aus

Einer, der hautnah miterlebte, wie die Vereinigten Staaten unter George W. Bush zum Folterstaat wurden, ist Torin Nelson, Vernehmer der US Army. Dem stern berichtet er, wie Gefangenen-Missbrauch Tür und Tor geöffnet wurde und wie er vom Zeugen zum "Täter" wurde. mehr...

Guantánamo-Häftlinge Die Geschichte eines Uiguren

Sie sitzen seit 2002 in Guantánamo, könnten aber schon seit fünf Jahren wieder frei sein. Doch niemand will sie: In ihrer Heimat China droht den 17 Uiguren Folter oder gar die Hinrichtung, Deutschland diskutiert über ihre Aufnahme. Wer sind eigentlich diese moslemischen Chinesen, derentwegen sich Washington und Berlin streiten? mehr...

Streit um Folterfotos Obamas Schwächeanfall

Es ist der erste große Wortbruch des "Heilsbringers": Anders als angekündigt will US-Präsident Barack Obama nun doch keine weiteren Fotos veröffentlichen, die zeigen, wie US-Militärs gefoltert haben. Mit dieser Fehlentscheidung schwächt sich Obama selbst - völlig ohne Not. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe