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Anonymous greift israelische Internetseiten an

Anonymous hat angeblich aus Protest gegen Israels Militäroffensive im Gazastreifen israelische Internetseiten angegriffen. Israels Regierung sprach von einem Krieg an "zweiter Front".

  Aus Protest gegen eine angeblich seitens Israel drohende Unterbrechung der Internet-Verbindungen im Gazastreifen hat Anonymous nach eigenen Angaben israelische Internetseiten angegriffen

Aus Protest gegen eine angeblich seitens Israel drohende Unterbrechung der Internet-Verbindungen im Gazastreifen hat Anonymous nach eigenen Angaben israelische Internetseiten angegriffen

Die israelische Regierung hat am Sonntag Massen-Angriffe von Hackern auf staatliche Internetseiten eingeräumt. Die Regierung führe angesichts der Cyber-Attacken einen Krieg an "zweiter Front", sagte Israels Finanzminister Juwal Steinitz vor einer Kabinettssitzung. In den vergangenen vier Tagen habe es 44 Millionen Cyber-Angriffe auf Webseiten der Regierung gegeben. Bis auf einen Angriff seien alle erfolgreich abgewehrt worden. Zuvor hatte die Hackergruppe Anonymous behauptet, wegen der israelischen Luftoffensive im Gazastreifen dutzende Webseiten lahmgelegt zu haben.

In einer Erklärung der Hacker hieß es, "viel zu lang" habe sich Anonymous darauf beschränkt, "verzweifelt die barbarische, brutale und verabscheuungswürdige Behandlung des palästinensischen Volkes" durch Israel zu betrachten. Der Protest richte sich auch gegen eine angeblich seitens Israel drohende Unterbrechung der Internet-Verbindungen im Gazastreifen. Sollte die israelische Regierung das Internet und andere Telekommunikationsverbindungen im Gazastreifen unterbrechen, werde "grenzenloser Zorn" von Anonymous die Folge sein.

Wie die Hacker am Samstag mitteilten, waren von der Attacke mehr als 650 private oder öffentliche Einrichtungen betroffen, darunter die Bank of Jerusalem, eines der größten Finanzhäuser des Landes. "Der Datenbestand ist gelöscht", hieß es in einer über den Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichten Mitteilung neben dem Link zur nicht funktionierenden Website der Bank. Auch die Website des israelischen Außenministeriums wurde demnach kurzfristig lahmgelegt.

kave/AFP/AFP
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