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Was tun, wenn zu Hause die Hütte brennt, aber Barack Obama zu einer Nuklear-Konferenz ruft? Kanzlerin Merkel packte ihren eigenen kleinen Anti-Atom-Vorschlag ein und flog hin. stern-Redakteur Andreas Hoidn-Borchers begleitete sie.
US-Präsident Barack Obama und der russische Staatschef Dmitri Medwedew wollen die Zahl ihrer Atomwaffen verringern. Die außenpolitischen Vertreter der beiden Großmächte handeln ein neues Abrüstungsabkommen aus.
US-Außenministerin Hillary Clinton hat Russland bei den laufenden Abrüstungsverhandlungen Inspektionen der amerikanischen Atomanlagen in Aussicht gestellt. Russland solle die Einhaltung von Vereinbarungen überprüfen können, sagte Clinton am Mittwoch in einem Interview des Radiosenders Echo Moskwy.
Russland lobt, Russland jubelt, Russland triumphiert: Der Verzicht der Amerikaner auf das umstrittene Raketenabwehrschild in Osteuropa wird in Moskau als Sieg des Kreml gewertet - aber auch als kluger Schachzug von US-Präsident Barack Obama.
Der Besuch von Barack Obama in Russland wird als Neubeginn in den amerikanisch-russischen Beziehungen gewertet. Der US-Präsident konzentriert sich auf den Kremlchef Medwedew - obwohl der stärkste Mann in Moskau immer noch Putin heißt. Für den nimmt er sich aber nur eine gute Stunde Zeit.
US-Präsident Obama will in Moskau eine Annäherung zu Russland einleiten - Abrüstung inklusive. Doch er trifft auf ein paranoides Land: eine Großmacht mit Minderwertigkeitskomplexen. Mit einer strauchelnden Wirtschaft nach Jahren des Booms. Und einer Regierung, die demokratisch tut, doch wie ein Zar regiert.
Im Iran wird der demokratische Protest Hunderttausender unterdrückt, doch der US-Präsident schweigt. Warum? Barack Obama will um jeden Preis die iranische Atombombe verhindern. Menschenrechte passen gerade nicht in seine Strategie. Die Welt erlebt jetzt den Machtpolitiker Obama, einen eiskalten Realo.
Gernot Erler hatte bereits John F. Kennedy live erlebt, damals 1963 in Berlin. Nun hat sich der Staatsminister im Auswärtigen Amt die Rede Barack Obamas angeschaut. Und war begeistert. Vor allem über dessen Vorstellungen einer atomwaffenfreien Welt, wie der SPD-Politiker im stern.de-Videointerview sagt.
Mit seinem neuen Film "Staya Erusa" legt TV-Magier Uri Geller eine "Wissenssammlung" über paranormale Phänomene vor. Nichts besondereres eigentlich. Doch der notorische Besteckverbieger verspricht wieder einmal, die großen Probleme dieser Welt lösen zu wollen. Ob das wohl klappt?
Pragmatiker, "Macher", Wirtschaftsfachmann, Verteidigungsexperte, "Elder Statesman": Helmut Schmidt, der fünfte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, wird am 23. Dezember 85 Jahre alt.
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