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16. Januar 2009, 06:43 Uhr

US-Präsident Bush räumt Fehler ein

Der unpopulärste US-Präsident seit Richard Nixon scheidet aus dem Amt - und räumt Fehler in seiner achtjährigen Regierungszeit ein. US-Präsident George W. Bush hat in einer Rede an die Nation als Erfolg gefeiert, dass es in den vergangenen sieben Jahren in den USA keinen Terrorangriff gegeben habe.

Bush, US-Präsident, Abschiedsrede

US-Präsident George W. Bush hat sich mit einer letzten Rede verabschiedet© Jason Reed/Reuters

In seiner Abschiedsrede an das amerikanische Volk hat US-Präsident George W. Bush Fehler in seiner achtjährigen Amtszeit eingeräumt und zugleich betont, immer im besten Interesse der USA gehandelt zu haben. "Sie mögen nicht immer mit meinen harten Entscheidungen einverstanden gewesen sein", sagte Bush im Weißen Haus vor 200 geladenen Gästen. "Aber ich hoffe, dass Sie zustimmen können, dass ich bereit war, harte Entscheidungen zu treffen." Die beiden Amtszeiten Bushs wurden geprägt vom bislang schwersten Terrorangriff auf die USA, den beiden Kriegen in Afghanistan und im Irak sowie der schwersten Wirtschaftskrise seit drei Generationen.

Er scheidet als unpopulärster Präsident seit Richard Nixon aus dem Amt. In seiner Abschiedsrede versuchte Bush, seine Präsidentschaft zu verteidigen und Historikern einen Ansatz zur Einordnung seines Vermächtnisses zu geben. Bush erinnerte daran, wie sich das amerikanische Volk nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hinter ihn stellte. Die USA würden "niemals ermüden, niemals zögern und niemals scheitern", versicherte er. Und auch die Wirtschaftskrise werde am Ende "der Welt die Belastbarkeit von Amerikas System des freien Unternehmertums beweisen", sagte Bush 112 Stunden vor der Vereidigung Barack Obamas.

Die Wahl des ersten schwarzen Präsidenten der USA zeige "das fortdauernde Versprechen unseres Landes". Bush erklärte, dass ohne das Eingreifen seiner Regierung die Finanzkrise noch viel schlimmer ausgefallen wäre. "Alle Amerikaner sind hier in einem Boot. Und zusammen, mit Entschlossenheit und harter Arbeit, werden wir unsere Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen."

Beim Kampf gegen Terrorismus verwies Bush auf Initiativen seiner Regierung, Terroristen besser zu überwachen, ihre Finanzen einzufrieren und ihre Pläne zu vereiteln. Er räumte ein, dass einige Maßnahmen - etwa die Überwachung Verdächtiger ohne richterliche Aufsicht und harte Vernehmungsmethoden umstritten seien. "Es gibt eine legitime Debatte über diese Entscheidungen, aber es kann nicht viel Diskussion über die Ergebnisse geben", sagte Bush. "Wie alle, die dieses Amt vor mir innehatten, habe ich Rückschläge erfahren. Es gibt Dinge, die ich anders machen würde, wenn ich dazu die Chance bekäme. Doch ich habe immer nach den besten Interessen des Landes gehandelt. Ich bin meinem Gewissen gefolgt und getan, was ich für richtig hielt."

AP
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
Johann58 (17.01.2009, 15:51 Uhr)
@vegefranz
keine Ahnung aber davon jede Menge, Das ist alles was man zu Ihrem Kommentar sagen kann. Sehen Sie sich mal in dem Land um, welches George W. 8 Jahre lang regiert hat und dann loben Sie nochmal den 'besten Praesidenten' aller Zeiten. Die Anschlaege vom 11. September haetten verhindert werden koennen wenn nicht die gnadenlose Arroganz und Ignoranz der verantwortlichen Dienste dies verhindert haette. Dann unterhalten Sie sich mal mit Katrina Opfern und dem was Bush an Versprechungen gemacht hat und was er gehalten hat. Er hat also alles richtig gemacht, das Land dem er dient in den Ruin getrieben und eine Hinterlassenschaft, die Generationen braucht um es wieder einigermassen auf Kurs zu bringen.
hamburg123 (17.01.2009, 11:47 Uhr)
typisch vegefranz
es gibt immer wieder leute, die sich nicht mit politik beschäftigen oder nicht beschäftigen wollen. Sie gehören anscheinend zu solchen leuten. Ein sehr einfach strukturiertes Denken ghört da wohl zu, sonst würden sie hier nicht so einen mist absondern. Aber von der Unterschicht kann man auch nichts anderes erwarten....
vegefranz (17.01.2009, 10:39 Uhr)
Alles richtig gemacht, Mr. Bush
er hat alles richtig gemacht - oder hat es etwa noch terrorangriffe auf die USA gegeben? Nein hat es nicht! er hat entschlossen gehandelt und die Geschichte wird ihm Recht geben
verdad (16.01.2009, 19:29 Uhr)
soldaten von das usa raus von Peru aber sofort
er soll seine Fehler bezahlen genau so wie Hussein bezahlt hat
pizzaquark (16.01.2009, 13:31 Uhr)
Die Welt
steht in Flammen, aber es wurden ja keine Terrorangriffe auf Amerika verübt... herzlichen Glückwunsch, Mr.President.
Silbador (16.01.2009, 10:56 Uhr)
Manchmal
mach sich ein Staatschef zum Idioten.
In den USA wurde in Idiot Staatschef - und das gleich zwei mal.
Sehr bedenklich!!!
Sternenzeit (16.01.2009, 10:38 Uhr)
O-Zitat
"Wie alle, die dieses Amt vor mir innehatten, habe ich Rückschläge erfahren."
Und...wir übrigen Bewohner dieses Planeten, die schon den ein oder anderen Präsidenten vorher ertragen durften, bedanken sich für den einmaligen Rückschlag in Sachen Demokratie/Freiheit!
Wird die Welt jetzt wieder unsicher?
Malt (16.01.2009, 09:50 Uhr)
US Präsident....
... oder die mächtigste Marionette der Welt!
einsatzreicht (16.01.2009, 09:43 Uhr)
Ein Wort reicht
Vollidiot !
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