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Überraschung in Genf: Bei der UN-Rassismuskonferenz haben rund 140 Staaten unerwartet früh eine Abschlusserklärung angenommen. Ohne Gegenstimme akzeptierten sie denselben Text, den bereits am vergangen Freitag 190 Länder gebilligt hatten. Die zügige Festlegung hatte offenbar ihre Gründe.
Der Druck aus Berlin und Paris scheint zu wirken: Der Entwurf der Abschlusserklärung für den Weltfinanzgipfel in London sieht deutlich schärfere Kontrollen der Finanzmärkte vor. Die führenden Industriestaaten wollen Steueroasen austrocknen, wichtige Hedgefonds regulieren und erklären die Ära des Bankgeheimnisses für beendet.
Die G-20-Staaten einigten sich auf Finanzhilfen, um die Konjunktur anzukurbeln, auf Maßnahmen, um im Bankensektor aufzuräumen und auf die Veröffentlichung einer Liste mit unkooperativen Steueroasen.
Die Kanzlerin ist beim G8-Gipfel in Camp David hart geblieben und hat koordinierten Konjunkturprogrammen der führenden Industriestaaten eine Absage erteilt. Auch deswegen reichte es nur für eine unverbindliche Abschlusserklärung.
Zum Abschluss des Atomgipfels in Seoul haben die 53 Teilnehmerstaaten zum entschiedenen Kampf gegen den Nuklearterrorismus aufgerufen.
Die von Deutschland und Frankreich geforderte internationale Transaktionssteuer zur Zügelung von Spekulanten scheint beim Gipfel in Cannes unter den Tisch zu fallen. Auf der Ergebnisliste steht dagegen unter anderem die Aufnahme Russlands in die Welthandelsorganisation.
Die Vorverhandlungen für «Rio+20» sind in die möglicherweise entscheidende Phase gegangen. In New York hat das letzte Vorbereitungstreffen für den UN-Nachhaltigkeitsgipfel in Rio begonnen.
Die Staats- und Regierungschefs der 17 Euroländer haben sich auf ihrem Gipfel in Brüssel auf ein Krisenpaket für Griechenland geeinigt. stern.de hält Sie mit einem Live-Ticker auf dem Laufenden.
Die EU-Staats- und Regierungschefs fürchten bei einem Wahlsieg radikaler Parteien in Griechenland um den Bestand des Euro.
Die EU-Staats- und Regierungschefs fürchten bei einem Wahlsieg radikaler Parteien in Griechenland um den Bestand des Euro. Gefährdet ist nicht nur die Stabilität Griechenlands, sondern auch die Zukunft der gesamten Wahrungsunion.
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