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Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat das Ende der Militäraktion in Georgien angeordnet. Zugleich erteilte Medwedew den Befehl, die Kampfhandlungen jeder Zeit wieder aufzunehmen, sollte in der von Georgien abtrünnigen Region Südossetien wieder Gewalt an der Bevölkerung verübt werden. Zudem forderte Russlands Außenminister Sergej Lawrow den Rücktritt des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili.
Die Bundesregierung hat Russland aufgefordert, den Abzug aus Georgien "jetzt unverzüglich" zu vollenden. Kanzlerin Merkel regte außerdem eine Nachbarschaftskonferenz an. Unterdessen kontrollieren russische Truppen weiterhin die georgische Hafenstadt Poti.
Nach langem Zögern hat Russland seine Truppen aus Georgien abgezogen. Mehrere hundert Soldaten sollen aber die so genannten Pufferzonen um die von Georgien abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien weiter kontrollieren.
Vom fest versprochenen Rückzug ist wenig zu merken: Russische Truppen befestigen Stellungen in Georgien, kontrollieren den Verkehr auf den wichtigsten Fernstraßen des Landes, fliegen Patrouillen. Ein ranghoher russischer General sagte, mindestens zehn Tage werde der Abzug noch dauern.
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