Auf "Freitag des Zorns" folgt Nacht der Gewalt

5. Juli 2013, 20:15 Uhr

Die ägyptischen Sicherheitsbehörden gehen weiter gegen die Muslimbruderschaft vor. Ein führender Kopf festgenommen. Auf den Straßen bekämpfen sich Islamisten und ihre Gegner. 26 Menschen sterben.

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Ägypten brodelt: Präsident Mursi ist gestürzt. Das Militär ist an der Macht. Übergangspräsident Mansur hat das Parlament aufgelöst. Nach den Freitagsgebeten kam es in der Hauptstadt Kairo zu Zusammenstößen zwischen Anhängern der Muslimbruderschaft und Armee gekommen.

Zehntausende feierten in der Nacht nach dem Sturz Mursis auf den Straßen - auch wenn die politische Zukunft des Landes ungewiss ist. Der Umsturz ist allgegenwärtig in den Straßen Kairos. Er beherrscht auch die Gebäudewände. Während an deutschen Häusern Graffiti oftmals als Kunst gemeint, aber als Schmierereien wahrgenommen werden, sind sie in Kairo eine Meinungsäußerung.

Andenken an den Putsch: "Haut ab" bedeutet dieser knallrote Schriftzug an der über und über mit Köpfen und Schriftzeichen versehenen Hauswand. Junge Frauen fotografieren sich gegenseitig davor.

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