Nach den Unruhen in Port Said und Kairo soll das Militär für Ruhe sorgen. Präsident Mursi berät mit Ministern, wie die Krise zu bewältigen ist. Ägypten steht kurz vor der Ausrufung des Notstands.
Nach den Todesurteilen gegen 21 Fußball-Randalierer zieht erneut eine Welle der Gewalt durch Ägypten. Bei Unruhen in der Hafenstadt Port Said sollen mindestens 27 Menschen getötet worden sein.
Erst kompromisslos, dann gesprächsbereit: Ägyptens Präsident Mursi macht der Opposition Hoffnung. Am Abend drangen Demonstranten zum Präsidentenpalast vor. Kann der große Knall verhindert werden?
Ägyptens junge Demokratie ist in Gefahr. Doch mit Mohammed Mursi bekämpft die Opposition den Falschen. Die wirkliche Bedrohung blieb bislang nahezu unerkannt: die Macht des Militärs. Von Steffen Gassel
Die Mursi-Gegner lehnen den Dialog mit dem ägyptischen Präsidenten ab. Stattdessen sind in Kairo und anderswo neue Proteste geplant. Auch ein Friedensnobelpreisträger demonstriert mit.
Ägyptens Präsident ist noch kein halbes Jahr im Amt, und schon sterben vor seinem Palast die ersten Demonstranten. US-Präsident Obama ist besorgt über die Gewalt - doch Mursi gibt sich unversöhnlich.
Ägyptens Präsident gibt nicht nach: In seiner mit Spannung erwarteten TV-Rede hat Mursi den Aufständischen die Schuld an der Gewalt im Land gegeben. An dem umstrittenen Referendum will er festhalten.
Die Proteste in Ägypten eskalieren. Präsident Mursi reagiert auf die blutige Straßenschlacht in der Nacht. Er lässt Panzer vor seinem Palast auffahren und stellt seinen Gegnern ein Ultumatum.
Die ägyptische Opposition läuft Sturm gegen die Pläne von Präsident Mursi zu einer neuen Verfassung. Vor dem Präsidentenpalast gibt es erste Krawalle. Der Präsident sucht das Weite.
Tagelang hat in Ägypten die Opposition demonstriert. Jetzt schlägt in Kairo die Stunde der Mursi-Anhänger. Unterdessen droht EU-Parlamentspräsident Schulz dem "Regime" mit dem Stopp der EU-Hilfen.
Der Nil teilt Kairo in zwei Lager: Auf dem Tahrir-Platz demonstrieren Mursi-Gegner, auf der anderen Flussseite versammeln sich die Muslimbrüder um den ägyptischen Präsidenten zu stärken.
234 Artikel der ägyptischen Verfassung standen einzeln zur Abstimmung. Die Opposition blieb der Marathonsitzung fern. Die Islamisten peitschten das Gesetzeswerk dennoch durch.
Fassungslos sehen die Oppositionellen in Ägypten zu, wie die Islamisten ihre Verfassung durchpeitschen - ohne sich um die Einwände anderer Interessengruppen zu scheren. Das kann nicht gut gehen.
Viele harren noch immer auf dem Tahrir-Platz aus: 300.000 Menschen haben in Kairo den Rücktritt von Präsidenten Mursi gefordert. Auch am Morgen gehen die Demonstrationen weiter.
Auch ein Treffen mit den obersten Richtern brachte nichts: Ägyptens Präsident Mursi rückt nicht von seinem Dekret ab, das ihm praktisch uneingeschränkte Macht sichert. Die Proteste in Kairo dauern an.
Die ägyptischen Islamisten verschieben ihre für Dienstag geplante Demonstration für Präsident Mursi. So wollen sie Gewalt verhindern, sagen sie. Mursis Kritiker wollen allerdings weiter protestieren.
Die Proteste gegen Ägyptens Präsidenten haben ein erstes Todesopfer gefordert. Mohammed Mursi ist vom Ausmaß der Kritik beunruhigt - und sucht Auswege aus einer Krise, die er selbst verursacht hat.
Ägypten vor dem Bürgerkrieg? Die Islamisten wollen sich keine Vorschriften machen lassen. Die Liberalen halten dagegen. Es wird schwer werden, einen Weg aus der Krise zu finden. Neue Gewalt droht.
Er wurde aus dem Amt gejagt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun hat sich der Zustand des früheren ägyptischen Präsidenten Mubarak dramatisch verschlechtert - zwischenzeitlich war er klinisch tot.
Mit revolutionärem Geist wie im Frühling lässt sich in Ägypten nichts mehr gewinnen. Die Menschen sehnen sich nach Ordnung. Bei den Wahlen profitieren davon vor allem die Machthaber. Von Steffen Gassel
Nach den Unruhen in Port Said und Kairo soll das Militär für Ruhe sorgen. Präsident Mursi berät mit Ministern, wie die Krise zu bewältigen ist. Ägypten steht kurz vor der Ausrufung des Notstands. mehr...
Tote in Port Said Blutige Krawalle erschüttern Ägypten Proteste gegen Ägyptens Präsidenten Mursis Vize stellt Verschiebung des Referendums in Aussicht Aufstand gegen Mursi in Ägypten Der wahre Gegner sitzt nicht im PräsidentenpalastNeue Fragen
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