Startseite

Taliban greifen Flughafen von Kabul an

Mit Granatwerfern und Maschinengewehren haben Kämpfer der radikalislamischen Taliban eine Attacke auf den Flughafen von Kabul gestartet. Der schwer bewachte Airport wird auch von der Nato genutzt.

Kämpfer der radikalislamischen Taliban haben in Kabul den Flughafen der afghanischen Hauptstadt angegriffen. Aus der Gegend des Airports waren am Montagmorgen nach Angaben eines AFP-Reporters stundenlang Explosionen und Schüsse zu hören. Nach Angaben eines Taliban-Sprechers galt der Angriff dem militärischen Teil des Flughafens, auf dem auch ein Isaf-Stützpunkt ist.

Die Angreifer hätten vorübergehend zwei Gebäude in der Nähe des Airports erobert, teilte die Polizei von Kabul mit. "Sie bezogen Position in zwei Gebäuden und haben den Flughafen beschossen", sagte Polizeichef Mohammed Ajub Salangi. Die Polizei habe die im Bau befindlichen Gebäude westlich des Flughafens inzwischen weiträumig abgeriegelt und die Aufständischen getötet.

"Es gab sieben Angreifer - zwei Selbstmordattentäter starben, als sie sich selbst in die Luft sprengten, und fünf weitere wurden in den Kämpfen getötet", so Salangi. Es habe keine Opfer unter den Sicherheitskräften gegeben. Angaben über mögliche zivile Opfer liegen noch nicht vor.

Stützpunkt der internationalen Afghanistantruppe

Nach Angaben eines afghanischen Regierungsvertreters waren die Angreifer mit Granatwerfern und Maschinengewehren bewaffnet. "Sie beschießen alles, auch den Flughafen", sagte er. Der schwerbewachte Airport von Kabul wird sowohl für den zivilen Luftverkehr als auch für militärische Zwecke genutzt. Auf ihm ist auch ein großer Stützpunkt der internationalen Afghanistan-Truppe Isaf.

Der Flughafen wurde wegen des Angriffs für alle Flüge gesperrt. NATO-Soldaten unterstützten die afghanischen Sicherheitskräfte beim Vorgehen gegen die Taliban, wie ein Isaf-Sprecher mitteilte. Die US-Botschaft ließ ihren Alarm ertönen und warnte über Lautsprecher, dass es sich nicht um eine Übung handele.

"Frühjahrsoffensive" in Afghanistan

Die Taliban bekannten sich über einen ihrer Sprecher zu dem Angriff. "Heute Morgen hat eine Gruppe von Mudschaheddin den militärischen Teil des Flughafens von Kabul angegriffen", sagte Sabihullah Mudschahid der Nachrichtenagentur AFP.

Die radikalislamischen Taliban hatten Ende April ihre diesjährige "Frühjahrsoffensive" in Afghanistan gestartet und neue Anschläge angekündigt. Als Ziel wurden dabei unter anderem Militärflughäfen der Nato-geführten Truppe sowie diplomatische Einrichtungen genannt. Im Mai griffen Taliban-Kämpfer im Zentrum von Kabul ein Gebäude der Vereinten Nationen an. Bei den folgenden stundenlangen Kämpfen wurden sieben Menschen getötet.

ins/AFP/AFP

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools