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Vor dem Oberlandesgericht Koblenz beginnt am Montag der Prozess gegen Ahmad S., einen mutmaßlichen islamistischen Terrorhelfer, der zum Netzwerk al Kaida und der Islamischen Bewegung Usbekistan (IBU) gehören soll.
Die US-Behörden haben der Bundesregierung eine baldige Entscheidung über eine Rückkehr des in Afghanistan inhaftierten Deutsch-Afghanen Ahmad S.
He worked in Hamburg, where he had a wife, a mistress and family. Then Ahmad S. disappeared. On the phone, he had told his mom that he wanted to die a martyr. Now, he is being held by the CIA and his testimony has caused fear all over Europe.
Er arbeitete in Hamburg, hatte hier Frau, Geliebte und Familie. Dann verschwand Ahmad S. Am Telefon erzählte er seiner Mutter, er wolle als Märtyrer sterben. Nun ist er in Händen der CIA. Seine Aussagen versetzen ganz Europa in Terrorangst.
Wie konnte Terrorhelfer Ahmad S. Deutschland in Richtung Afghanistan verlassen? Diese Frage stellt sich seine Familie und erhebt nach stern-Informationen schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Die Behörden hatten zwar versucht, ihn aufzuhalten - standen aber vor dem falschen Flieger.
Ahmad S. steht in Koblenz vor Gericht: Dem Deutsch-Afghanen wird die Mitgliedschaft im Terrornetzwerk al Kaida und in der Islamischen Bewegung Usbekistan (IBU) vorgeworfen. In einem Terrorcamp in Pakistan soll er zudem ausgebildet worden sein.
Pakistans Geheimdienst ISI und der Bundesnachrichtendienst haben sich prächtig verstanden. Bis die Pakistani drei deutsche Agenten auffliegen ließen. Jetzt droht die Eiszeit.
Ahmad O., der Mörder der 16 Jahre alten Morsal, beschäftigt weiter die Justiz: Gegen den Deutsch-Afghanen ermittelt die Hamburger Staatswanwaltschaft nun auch wegen sexuellen Missbrauchs. Gemeinsam mit einem anderen Verdächtigen soll Morsals Bruder eine junge Frau vergewaltigt haben.
Seit Wochen wird der deutsche Islamist Ahmad Sidiqi von US-Ermittlern in Afghanistan verhört - und er hat viel zu erzählen: In Europa geplante Terroranschläge sollen von Osama bin Laden finanziert und von Scheich al-Mauretani, der Nummer drei des Al-Kaida-Netzwerkes, vorbereitet worden sein.
Eine Tat auf "niedrigster sozialer Stufe" - so hat die Staatsanwaltschaft den "Ehrenmord" an der Deutsch-Afghanin Morsal O. bezeichnet und deshalb eine lebenslange Haftstrafe für den angeklagten Bruder gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Totschlag für den 24-Jährigen, der vor Gericht dann doch noch sein Schweigen brach.
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