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11. Februar 2012, 12:53 Uhr

Ahmadinedschad kündigt Durchbruch bei Atomprogramm an

Der Iran steht nach Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad in seinem Atomprogramm vor einem Durchbruch. Ahmadinedschad äußerte sich live im Fernsehen, nannte allerdings keine Details.

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad kündigt einen Durchbruch im Atomprogramm seines Landes an© Majid/Getty Images

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die Einweihung "mehrerer wichtiger Atomprojekte in den kommenden Tagen" angekündigt. Der Iran werde sich im Atomkonflikt "niemals der Sprache der Gewalt beugen", sagte der Präsident in Teheran bei der Kundgebung zur Feier des 33. Jahrestags der iranischen Revolution 1979. Der Iran habe das "Idol des Holocaust" gebrochen, sagte Ahmadinedschad, der mit der Leugnung des Massenmords an den Juden wiederholt für internationale Proteste gesorgt hatte.

Zuvor hatte bei der Kundgebung, an der nach Angaben des Staatsfernsehens hunderttausende Menschen teilnahmen, der Regierungschef des Gazastreifens, Ismail Hanija, von der radikalislamischen Hamas gesprochen. Hanija versicherte in seiner Rede, dass seine Bewegung Israel niemals anerkennen werde, sondern bis zur "vollständigen Befreiung Palästinas und Jerusalems" weiterkämpfen wolle.

Wie üblich bei offiziellen Kundgebungen rief die Menge "Tod Amerika" und "Tod Israel". Neben iranischen Flaggen trugen die Teilnehmer auch die Bilder mehrerer Atomwissenschaftler, die in den vergangenen zwei Jahren bei Anschlägen getötet worden waren. Auch aus den anderen großen Städten wie Maschhad, Isfahan, Schiras und Kerman wurden die Feiern live im Fernsehen übertragen.

Mit den Kundgebungen wird des 11. Februar 1979 gedacht, als mit der Kapitulation der Streitkräfte der Volksaufstand gegen Schah Mohammed Resa Pahlawi zum Sieg gelangte.

AFP/Reuters
 
 
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