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Wird Mahmud Ahmadinedschad von den eigenen Leuten nicht mehr Ernst genommen? Einer Wikileaks-Enthüllung zufolge soll der iranische Präsident auf einer Sitzung von einem hochrangigen Militär geohrfeigt worden sein. Der Grund: Er hatte sich für mehr Pressefreiheit eingesetzt.
US-Präsident Obama setzt Schritt für Schritt seine Politik der Öffnung um. Nun erwägt er in Abstimmung mit den verbündeten europäischen Staaten von der Forderung an den Iran, alle Atomanlagen sofort zu schließen, abzurücken. Dies könnte den Weg zu neuen Gesprächen frei machen.
Die Präsidentschaftswahlen sollten im Iran 2009 einen Wechsel bringen, aber der ultrakonservative Ahmadinedschad wurde im Amt bestätigt. Die folgenden Protestdemos wurden von staatlichen Milizen mit brutalen Übergriffen zerschlagen. Die Doku "The Green Wave" bebildert das dramatische Geschehen.
Wenn die iranische Fußballmannschaft ihr erstes WM-Match gegen Mexiko spielt, geht es längst nicht mehr um das Spiel an sich: Wegen antiisraelischer Ausritte von Präsident Ahmadineschad gibt es in Nürnberg vorher eine Protestkundgebung.
Ohne Jury-Mitglied Jafar Panahi wird die Berlinale am Donnerstag eröffnet. Die Regierung in Teheran hat gegen den Filmemacher ein 20-jähriges Berufsverbot verhängt. Im stern.de-Interview erklärt der iranische Regisseur Rafi Pitts, warum er weltweit zum Protest aufruft.
Die beiden im Iran inhaftierten deutschen Journalisten sollen nach Angaben des dortigen Präsidentenbüros nicht wegen Spionage angeklagt werden.
Der Atomstreit mit dem Iran droht erneut zu eskalieren. Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat den UN-Sicherheitsrat verhöhnt und erklärt, er werde die am Jahresende ablaufende Frist, Uran im Ausland aufarbeiten zu lassen, ignorieren. Die USA kündigten daraufhin Strafmaßnahmen an.
Wie steht die EU zum umstrittenen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschad? Während die Deutschen nur einen politischen Beobachter zur offiziellen Vereidigung entsandten, schickten andere EU-Staaten sogar ihre Botschafter. Nicht zum ersten Mal fehlte der Union damit in der Außenpolitik eine einheitliche Haltung.
Der Iran kommt nicht zur Ruhe: Kurz nach der offiziellen Bestätigung von Mahmud Ahmadinedschad als iranischer Präsident sind die Proteste in Teheran wieder aufgeflackert. Laut Augenzeugen versammelten sich dabei tausende Demonstranten an einem Platz am Rande des Stadtzentrums.
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