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Der Iran reagiert im Atomstreit mit klaren Worten auf die Abreise einer internationalen Expertengruppe. Die Sorge um eine Eskalation nimmt zu, der Ölpreis steigt.
Als Nachfolger von Ajatollah Khomeini ist er seit 14 Jahren der mächtigste Mann im Iran - und gilt als unangreifbar. Mit Repressionen sorgt er kurzfristig für Ruhe, die Kritik aber konnte er nicht mundtot machen.
Der Iran hat nach Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in einer verdächtigen militärischen Versuchsanlage Spuren verwischt. Demnach wurden in Parchin nahe Teheran Gebäude abgerissen.
Die Anführer der Proteste im Iran sollten hingerichtet werden - das hat der Hardliner Ajatollah Ahmad Chatami in Teheran gefordert. Gleichzeitig erhöht sich der Druck auf die iranischen Machthaber: Die Außenminister der G8-Staaten verlangten ein Ende der Gewalt gegen Demonstranten.
Das iranische Regime bleibt hart. "Weder das System noch das Volk werden dem Druck nachgeben, um keinen Preis", sagte Irans Oberster geistlicher Führer Ajatollah Ali Chamenei. Zuvor hatte Oppositionsführer Mir-Hussein Mussawi vorgeschlagen, eine unabhängige Kommission zu gründen, die die umstrittene Präsidentenwahl untersuchen sollte.
Im Iran hat die zweite Runde der Parlamentswahlen begonnen. Dabei wird in einer Stichwahl über die Vergabe von 65 der insgesamt 290 Parlamentssitze entschieden. Favorit ist ein Bündnis von Konservativen um Parlamentssprecher Ali Laridschani.
Drei Wochen vor der Fortsetzung der Atomgespräche mit dem Iran hat Teheran seine Forderung nach dem Ende der internationalen Sanktionen bekräftigt. Andernfalls werde es bei dem Treffen am 23.
Eine hohe Beteiligung an den Parlamentswahlen will das Regime in Teheran als Zeichen des Widerstands gegen Drohungen aus dem Ausland verkaufen. Immer wieder wurden die Öffnungszeiten der Wahllokale verlängert. Die Opposition hatte zum Boykott aufgerufen.
Die Tage von Irans Präsident Ahmadinedschad scheinen gezählt. Sein Lager hat die Parlamentswahlen verloren. Für den Westen ist das trotzdem keine gute Nachricht.
Säbelrasseln, kalkulierte Drohung - oder steht wirklich ein Angriff auf iranische Atomanlagen bevor? US-Medien berichten, Israel könne bereits im Frühjahr zuschlagen. Irans geistlicher Führer Ajatollah Ali Chamenei kontert mit unverhohlenen Warnungen.
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