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Am Nachmittag hat die irakische Regierung den Schiitenprediger al Sadr zum letzten Mal aufgefordert, die Waffen niederzulegen und den Aufstand zu beenden. Die Kämpfe in Nadschaf aber halten an.
Die Geduld der irakischen Regierung ist zu Ende. Sie fordert den Schiiten-Prediger al Sadr auf, unverzüglich seine Milizen auflösen. Sonst werde die Armee die Imam-Ali-Moschee gewaltsam räumen.
Nach fünf Tagen heftiger Kämpfe mit rund 300 Toten herrscht in Teilen des Irak wieder Ruhe. Angeblich habe der Iran dazu beigetragen, dass die Waffen schweigen. Das Nachbarland unterstützt Milizenführer Muktada al Sadr - ein Schiit, dessen Feinde vor allem Schiiten sind.
Tausende US-Marines kämpfen seit dem Morgen gegen die Milizen des radikalen Geistlichen al Sadr. Tausende Schiiten gingen in Basra und Bagdad auf die Straße. Ihr Protest richtet sich nicht nur gegen die USA.
Seit rund zwei Wochen hat sich der radikale Schiiten-Prediger al Sadr in einer Moschee in Nadschaf verschanzt. Jetzt scheint er und seine Miliz einen Friedensplan zu akzeptieren.
Seine Armee werde er niemals auflösen, sagt Schiiten-Prediger al Sadr noch während Teile eben jener Armee abgeführt werden. Der Geistliche hat zwar die Imam-Ali-Moschee aufgegeben - eine Kapitulation aber ist das nicht.
Der entführte britische Journalist im Irak ist freigelassen worden. Bei Waffenstillstands-Verhandlungen zwischen Al Sadrs Milizen mit der irakischen Regierung soll al Sadr freies Geleit angeboten worden sein.
Kämpfer des schiitischen Predigers Muktada al Sadr haben bei vier verschiedenen Angriffen in Bagdad 15 amerikanische Soldaten verwundet. Auch in anderen irakischen Städten kam es zu heftigen Gefechten.
Die irakische Nationalversammlung versucht weiter, den radikalen Schiitenprediger al Sadr zum Verlassen Imam-Ali-Moschee zu überreden - und deren Angebote scheinen den Geistlichen zu interessieren.
In der südirakischen Stadt Basra haben sich mehrere hunderttausend Schiiten zu einem "Tag der Verteidigung der Unterdrückten" versammelt.
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